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  1. #1
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    Standard Kennt jemand die Sante Naturhaarfarben?

    ich will von dem chemiefarben weg weil meine haare schon so angegriffen sind. hat jemand schon die sante farben benutz? mich interessieren vorallem eure veränderungen.
    also anfanghaarfarbe genutzte farbe ergebnis.

    lg
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  2. #2
    Fortgeschrittene/r
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    Standard

    ich habe jetzt mal sante terra ausprobiert. fotos und nen kleinen bericht findet ihr auf meinem blog. lg
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  3. #3
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    Standard

    Ich habe auch von sante die farbe terra ausprobiert . Sie stinkt zwar sehr aber ansonsten kann ich sie nur empfehlen! Meine Naturhaarfarbe ist mittleres goldblond und genau wie schon auf der Verpackung beschrieben ist ein wunderschöner mischton aus der Farbe Terra und meiner natürlichen Farbe entstanden. Und das ganze ist rein pflanzlich (was den Geruch erklärt) :D probier es ruhig aus!
    Liebe Grüße mimii

  4. #4
    Fortgeschrittene/r
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    ich habe terra mal probiert aber mir wurde es noch zu rötlich. ich nehme jetzt cassia & katam gemischt mit einer kur und wasser weil die haare so trocken werden. das gibt ein aschigeres ergebnis. kannst bilder auf meinem blog sehen. fand auch dass das terra meine haare trockener macht als cassia & katam.
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  5. #5
    starling
    Gast

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    Ich hatte sante mahagoni. Ein totaler Reinfall. Das war kein Mahagoni sondern "Karotte". Absolut kupfer :bad:!
    (ich gehe mal davon aus, dass ich einen Anwendungsfehler ausschließen kann -> gelernte Friseurin, und lesen kann ich auch :D)
    ich nehme mittlerweile nur noch Schaumtönungen und mache es etwa alle 3-4 Wochen. Die greifen das Haar ja auch nicht an weil sie nur einen physikalischen Farbfilm ums Haar legen und nicht oxidativ eindringen.
    So bekomme ich das was ich will :yes:

  6. #6
    Allwissende/r Benutzerbild von Miss_Kitsune
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    Standard

    Sorry, die Antwort ist "etwas" länger geworden als geplant:

    Ich verwende die Sante- und die Logona-Farben (je nachdem, wo ich gerade einkaufe) seit etwa drei Jahren und bin top-zufrieden. Zu meinen Haaren: Meine Ursprungshaarfarbe ist so zwischen kastanienbraun und bordeaux, also tatsächlich im dunklen Rotbereich. Mit Mitte zwanzig bekam ich graue Strähnen und bin (laut Ansatz) mittlerweile Salz-und-Pfeffer-grau.

    Jahrelang habe ich chemisch gefärbt, meistens mit einer Farbe im Bereich 6.66 und ab und an Kastanie dazwischen. Dazu Panthene-"Pflege", den Rest kann sich jeder denken, irgendwann sind die Haare kaputt.
    Also bin ich auf Pflanzenhaarfarbe umgestiegen.

    Nach den ersten zwei Färbungen (streng nach Packungsanweisung und vorherigem Entfernen einer fiesen Silikonschicht) mit Mahagoni war das Ergebnis gelblich. Ich habe mich dann (vor allem beim Langhaarnetzwerk) schlau gemacht und bin auf flammenrot umgestiegen, zur Hälfte gemischt mit Henna. Das habe ich mit Rotwein angerührt und 6 (!) Stunden unter Frischhaltefolie und Tüchern wirken lassen. Dabei kann man prima weiterarbeiten, fernsehen oder auch schlafen.

    Das Ergebnis war ein sattes Fuchsrot. Danach habe ich die Haare 48 Stunden in Ruhe gelassen, kein Waschen, kein Kuren und siehe da - es wurde dunkler. Nach einer weiteren Woche bin ich dann mit 1/2 flammenrot und 1/2 reinem Henna (am Tag vorher mit Zitronensaft angerührt) - alles mit Rotwein vermischt, drübergegangen. Nochmals 6 Stunden einwirken lassen und dann hatte ich das erwünschte Ergebnis von bordeauxrotem Haar.
    Inzwischen färbe ich nur noch den Ansatz etwa alle vier Wochen, das klappt sehr gut - und die weißen "Dachssträhnen" im Haar sehen wie rote Strähnchen aus.

    Meine Freundin hat früh ergrautes mittelbraunes Haar und färbt es mit 2/3 Terra und 1/3 Bronze, danach (wie erwähnt) mindestens einen Tag in Ruhe lassen (die Farbe entwickelt sich noch) und das Ergebnis ist sattes Mittelbraun, wie dunkle Vollmilchschokolade. Sie mischt ihre Farbe mit Schwarztee. Wir fügen der Farbe beide einen Klecks Sante Brilliant Care hinzu und waschen sie nicht mit Shampoo sondern mit (silikonfreier) Haarkur aus, dann hält die Farbe besser. Die Kur macht die eingeweichten Krümel schön rutschig und nach wenigen Minuten ist alles ausgespült, ausnahmsweisse kommt sie in diesem Fall auch mal auf die Kopfhaut, damit auch da die Pampe abgeht.

    Der Tee und der Wein enthalten Gerbsäure, Kaffee geht auch. Dadurch nimmt das Haar die Farbe besser an. Der Geruch ist Gewöhnungssache, er ähnelt dem von Heu (mehr oder minder feucht) und vergeht wieder.

    Den Trick mit dem Zitronensaft vertiefe ich erstmal nicht weiter, das wird sonst ein Roman. Aber wenn's interessiert, dann erkläre ich es genauer. Das sollte man aber nur mit reinem Henna machen, für alles andere übernehme ich keine Garantie ;)

    Zu den zu hellen oder zu krassen Ergebnissen: Da spielt einges zusammen: Einwirkzeit ev. zu kurz, zu wenig Gerbstoffe in der Mischung, zu wenig "Grundlage" (die Farbe muss sich erst in einigen Schichten anlagern, also bei Bedarf alle paar Tage wiederholen), zu früh gewaschen, mit Shampoo ausgewaschen...

    Besonders das mit der wiederholten Färbung ist wichtig: Jede neue Färbung legt sich über die vorherige, wenn man das Ganze alle paar Wochen wiederholt, wird das Ergebnis immer dunkler (es wäscht sich auch nicht mehr soviel aus). Hätte ich drei Jahre lang mit Henna pur gefärbt wären meine Haare nun nicht knallrot sondern dunkelbraun mit starkem Rotschimmer. Genau gesagt wäre mir das schon nach 1 1/2 Jahren fast passiert, die Längen waren nahezu schwarz und das, obwohl ich nur Henna und Sante Flammenrot verwendet habe.

    Also nicht gleich aufgeben, sondern mehrmals drüber gehen. Die Trockenheit im Haar vergeht sehr schnell (das sind auch die Gerbstoffe - die machen das Haar aber auch belastbarer!) - oder man fügt, wie vorgeschlagen, von vornherein Cassia hinzu.

    Eine Lösung kann es sein, wenn man eine Haarsträhne abschneidet und die dann mehrmals im Abstand von einem Tag färbt, ausspült, wieder färbt usw. (Tip: Gründlich in Folie packen und in die Hosentasche stecken, dann bleibt sie schön körperwarm). Weil ich eine eher ängstliche Natur bin, habe ich damals so herumprobiert, um "meine" endgültige Farbmischung und Einwirkzeit zu finden. Es müssen nicht gleich 6 Stunden sein. Aber das eine Stündchen, das auf den meisten Packungen empfohlen wird, ist gewöhnlich deutlich zu kurz.

    Wer englisch lesen kann und mag, der kann auch dieses eBook lesen (ist trotz "Cart" Button umsonst) - da steht eine Menge wissenswertes drin (auch das Ding mit dem Zitronensaft):
    http://www.hennaforhair.com/freebooks/

  7. #7
    Forenprinzessin
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    Ich färbe auch mit Pflanzenhaarfarben. Zwar nicht mit Sante sondern mit Khadi.
    Ausgangshaarfarbe ist bei mir mittleres brünett. Endprodukt: sattes dunkelbraun/schwarz.
    Es gibt wie meine Vorrednerin schon beschrieben hat einige Punkte zu beachten.
    1. Das Haar muss frei von Silikonen sein.
    2. Die Farbe muss seeeehr lange einwirken
    3. Nach dem ersten Färben tut sich noch wenig. Ich habe das Ergebnis sicherlich erst nach 6-7 Anwendungen erhalten. Jetzt reicht Ansatzfärben alle paar Wochen und es paßt.
    4. Man muss mit Geduld eventuell die Farbe nachkorrigieren (rot-schwarz Anteile anpassen), da die Farbe ja durch die eigene Farbe und Beschaffenheit mitbeeinflusst wird.
    5. Auf gefärbtem Haar hält die Farbe vieel besser, weil die Haarstruktur beschädigt ist. Am naturbelassenen Haar dauerts länger.
    6. Nicht mit Shampoo auswaschen - entweder nur mit Wasser oder mit Spülung, da die Farbe nachwirkt.

  8. #8
    Allwissende/r Benutzerbild von Black-Water
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    Sante ist für die bisher beste PHF, die ich probiert habe.

    Momentan mische ich zwei Packungen immer - marronenbraun und naturrot - zu 5:1, bis 100 g erreicht werden. Hinzu gebe ich dann immer Früchtetee, weil ich den Geruch so sehr mag und leider nie schwarzen Tee Daheim habe - muss ich mir mal kaufen.
    Einwirken lasse ich die Masse dann 3 Stunden und bin immer wieder begeistert von dem Ergebnis!
    Teilweise würde ich das gern jeden Tag machen, aber alle 4 bis 6 Wochen reicht komplett aus. :)

    Das Einzige, was mich allgemein an PHF stört, ist, dass mir die Suppe selbst bei zwei Duschhauben nach einer gewissen Zeit an den Seiten rausläuft. Deswegen lasse ist es auch immer 3 Stunden drin, weil das die optimale Zeit ist. Dabei würde ich es gern mal länger drin behalten, um zu gucken, ob es einen Unterschied macht.

  9. #9
    Allwissende/r Benutzerbild von Sookie
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    je länger desto intensiver..
    aber ich mag die farben von sante sehr gerne gerade wenn man mischt.
    und..na ja es ist halt nicht wirklich chemie..da muss man abstriche machen

  10. #10
    Allwissende/r Benutzerbild von Miss_Kitsune
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    Von den Khadi Farben habe ich schon viel Gutes gehört - leider trennen mich von der mindestens 40 Autominuten in jede Himmelsrichtung - und Benzin kostet ja auch. Aber wenn ich mal wieder welche sehe, kommt sie mit (allerdings verwende ich sie dann erst zum halbjährlichen alles-auffrischen).

    Was das Heraustropfen unter der Duschhaube angeht: Das ist super-lästig und verschmiert einem auch alles. Versuch mal Folgendes: Die Konsistenz der Farbe sollte ungefähr Kartoffelpürrée entsprechen, dann ist gerade genug Flüssigkeit drin. Mit den empfohlenen 300 ml Flüssigkeit auf 100 gr Farbe komme ich immer gut aus, es bleiben immer einige Esslöffel übrig. Und dann statt Duschhaube oder dieser drolligen beigepackten Plastikhaube einfach mal Frischhaltefolie über alles wickeln, ordentlich fest - aber es soll natürlich nicht am Kopf weh tun. Mit etwas Mühe sollte noch der Finger drunter geschoben werden können.
    Darüber kommen bei mir zwei alte Tücher (diese quadratischen Baumwolltücher, die man auf Märkten kaufen kann) und darum ein langer, dünner Baumwollschal, gewickelt wie ein Turban. Damit kann man sich im allerschlimmsten Fall an der Tür blicken lassen (und muss dann viel erklären), vor allem kann man damit aber auch liegen. Für den Fall der Fälle kommt aber immer noch ein altes, großes Badetuch über das Kissen, denn die PHF ist sehr "echt", die bringt man aus Stoff kaum mehr raus.

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