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  1. #1
    Fortgeschrittene/r
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    Frage Essie good to go

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe neulich im DM den Überlack "Good to go" von essie gesehen.
    Aber der is ja schon recht teuer.
    Nun wollte ich mal wissen, ob ihr schon Erfahrungen damit gemacht hat und er sein Geld wert ist?

    Freue mich auf eure Antworten.

    Miss-red-cherry

  2. #2
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    Viele sind ja recht begeistert, was ich leider nicht bin. Egal auf welchen Lack ich ihn auftrage, ich bekomme immer unschöne Streifen! Hab schon zig mal versucht die Nägel anders zu lackieren, aber es kommen immer diese Streifen bei raus. Außerdem konnte ich nicht feststellen, dass die Nägel besonders schnell trocken werden. Über die Haltbarkeit kann ich keine Aussage machen, weil ich mich schlicht nicht daran erinnern kann. Bin vor einigen Monaten zum Essence top sealer fast dry gewechselt, der die Lacke wesentlich schneller trocknet und kein einziges Mal (!) für unschöne Streifen gesorgt hat.

    Das soll jetzt nicht heißen, dass der von Essie total schlecht ist, aber bei mir hat er halt so gewirkt und mich schwer enttäuscht.

    Ich würde ja gerne mal den von Sally Hansen ausprobieren, aber wenn der auch so wird wie Essie, bleibe ich lieber bei meinem günstigen von Essence (fun fact: Ich hab keinen einzigen 'richtigen' Essence-Lack, bin aber hochzufrieden mit den Toppern, Über-und Unterlacken und sonstigen 'Zusatzlacken'...eigentlich wird es Zeit für einen normalen Essence-Lack)

    EDIT: So, ich hab es nochmal mit ihm versucht und Fehlanzeige: Trocknungszeit ist in Ordnung, aber diese furchtbaren Schlieren sieht man selbst aus großer Entfernung. Ich werd das Desaster wieder ablackieren müssen.
    Geändert von BANSHEE (03.11.2013 um 19:57 Uhr)

  3. #3
    Allwissende/r Benutzerbild von Miss_Kitsune
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    Ich klink mich da mal ein, da ich den Good to Go derzeit benutze (als nächstes kommt der Insta-Dri von Sally Hansen dran). So lange er frisch ist, ist der Good to Go top (gut - bei mir). Trocknet schnell, behält seinen Glanz über Tage und schützt wirklich den Farblack, außerdem zieht er sich gut glatt - irgendwann erklärt uns hoffentlich mal jemand, warum so unterschiedliche Erfahrungen mit dem gleichen Lack gemacht werden.

    Leider, wie viele andere Schnelltrockner auch, gilt das alles nur, bis die Flasche etwa halb leer ist. Dann habe auch ich die erwähnten Streifen. Dann kommt Verdünner (P2) rein. Danach ist er wieder schön, bis er zu zwei Dritteln geleert ist. Verdünne ich ihn dann nochmal, ist er leider unbrauchbar, wird matt und trocknet nicht mehr durch - eher ist das Gegenteil der Fall: auch der Farblack wird gummiartig.

    Ärgerlich - allerdings habe ich das Phänomen bisher bei allen schnelltrocknenden Lacken erlebt. Insofern ist eigentlich billig = gut für mich, da ich keine Flasche ganz leeren kann. Aber im Moment ist an billig hier am Ort kein Rankommen, alles ausgeräubert. Und außerhalb welchen zu kaufen lohnt sich nur, wenn ich sowieso dort bin. Für ein bisschen Schnelltrockner sind die Fahrtkosten zu hoch.
    Geändert von Miss_Kitsune (14.11.2013 um 06:25 Uhr)
    Ich bin nicht seltsam - man nennt das Limited Edition!

  4. #4
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    Eigentlich mag ich den essie good to go sehr, doch wenn er sich dem Ende neigt wird er meiner Meinung nach immer dickflüssiger. :/ Außerdem fällt ist mir schwer dem Überlack ganz aufzubrauchen da ich kaum noch mit dem Pinsek genug Überlsck aufnehmen kann :/

  5. #5
    Allwissende/r Benutzerbild von Miss_Kitsune
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    Genau meine Erfahrung. Mittlerweile kommt das letzte Drittel "auf Halde" und wird dann mit dem Rest aus dem nächsten Fläschchen zusammengegossen und verdünnt. Das geht recht gut. Heute habe ich nun das erste Mal Insta Dri von Sally Hansen verwendet und ich habe das Gefühl, alles ist noch schneller "staubtrocken". Man darf also nicht gleich auf den Lack drücken, aber leichte Berührung und Feuchtigkeit ist kein Problem mehr. Im Gegensatz zu dem guten alten Better than Gel Nails von essence und dem Good to Go habe ich mal gar kein Schrumpfen des Lacks (bei mir schrumpft er am liebsten seitlich weg - da meine Nägel sehr schmal sind, gefällt mir das gar nicht). Er ist allerdings mit einer Schicht wirklich mehr ein Trockner als ein Lack, mir fehlt der "glasige" Effekt, die Tiefe. Aber gut, dem kann man mit einer zweiten oder dritten Schicht Topcoat abhelfen.

    Also mein Fazit der jeweiligen Vorteile für's erste (die Haltbarkeit kann ich nicht beurteilen, das hängt offenbar stark vom Farblack ab):
    Better than Gel Nails war unschlagbar preiswert und glänzte schön.
    Good to Go glänzt herrlich und gibt Tiefe schon mit einer Schicht, die Flasche ist standfest.
    Insta Dry trocknet in Rekordgeschwindigkeit, lag preislich in der Mitte und schrumpft den Lack nicht. Die Flasche ist super-handlich!

    Mein Fazit der Nachteile:
    Better than Gel Nails gibt es nicht mehr (zumindest hier auch keinen Nachfolger) und der schöne Glanz war nach 1-2 Tagen schon dahin und die Nägel wurden stumpf, die undurchsichtige Flasche war einfach nur ein schlechter Witz - und so mancher Lack schrumpfte unter ihm zusammen.
    Good to Go hat einen recht hohen Preis, viele Lacke schrumpfen darunter und er trocknet in der Flasche recht schnell ein.
    Insta Dri benötigt für meinen Geschmack mindestens zwei Schichten um den gewünschten Glanz und die Tiefe zu haben, er ist am schwierigsten zu bekommen, wenn man in der Provinz wohnt.

    Hat also alles seine Vor- und Nachteile. Ich bin ganz glücklich, dass ich hier gerade zwei verschiedene volle Fläschchen habe, damit lässt es sich gut experimentieren!
    Ich bin nicht seltsam - man nennt das Limited Edition!

  6. #6
    Forenprinzessin Benutzerbild von Yuriy
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    ich habe mir den lack schon zweimal nachgekauft, weil ich den good to go absolut klasse finde!
    den benutze ich so ziemlich über jeden lack, außer über sand-lacke. er macht ein tolles glanz-finish und trocknet super schnell. probleme hatte ich bisher auch noch keine und von daher werde ich ihn mir wohl weiterhin kaufen.

    den fast dry von rival de loop young hatte ich auch schon, aber den hab ich nur zwei drei mal benutzt, weil es genauso lange gedauert hat oder sogar länger, als wenn ich keinen schnelltrockner benutzt hätte. außerdem hat das pinselchen den eigentlichen farblack immer halb mit abgetragen, was sehr ärgerlich war!
    Noch klein, aber fein Mein Blog

  7. #7
    Allwissende/r Benutzerbild von Miss_Kitsune
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    Zu den Sandlacken: Probier das mal (z.B. wenn er eigentlich gewechselt werden soll mal zur Probe an einem Finger) mit dem Topcoat oben drüber aus. Der Essie Good to Go ist so schön voluminös, der macht daraus einen ganz anderen Lack. Durch die Struktur hat Sandlack eine enorme Tiefe und glitzert unvergleichlich edel und subtil, wenn man ihn mit (einigen Schichten) Top-Coat bedeckt.

    Gut - ich bin ein alter Banause und trage Sandlacke NUR so - andernfalls hält er nicht einen Tag, da ich einen ganzen Arbeitstag lang zeichne und schreibe. Aber nach der Erfahrung versuchte ich es mal mit Topcoat drüber, sonst hätte ich ihn weiterverschenkt - und siehe da. Nun habe ich eine ganze Sammlung davon (die ich eben nur banausig verwende).
    Ich bin nicht seltsam - man nennt das Limited Edition!

  8. #8

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    Ich finde, man kann dem good2go zumindest nicht nachsagen, er würde er seinen hauptsächlichen Job - den Lack schneller trocknen zu lassen - nicht erfüllen, denn das tut er. Meiner Meinung nach ist das aber auch alles :rolleyes:

    Was die Haltbarkeit angeht, finde ich ihn als Überlack sinnlos; da kann ich ihn auch weglassen, das Ergebnis ist dasselbe. Ic kann ihn nicht ohne ein, zwei Schichten vom "no chips ahead" oder dem "BTGN Top Sealer" tragen, sonst kann ich 24 Stunden später wieder lackieren.

    Mein hauptsächliches Problem mit dem good2go ist aber, dass ich mir nach etwa drei Tagen den kompletten Lack fast in einem Stück vom Nagel ziehen kann, inklusive Unterlack und etwaiger Deko.

    Kaufe ich nicht wieder. Wenigstens gabs ihn in 'nem Zweierpack mit 'ner Farbe; da war er ein paar Euro billiger...

  9. #9
    Allwissende/r Benutzerbild von Miss_Kitsune
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    Ich finde das immer wieder faszinierend, wie unterschiedlich die Erfahrungen mit ein und demselben Lack sind. Dass Du den Abziehen kannst... erstaunlich. Für mich ist er immer noch "erste Wahl Teil 1". Da ich mittlerweile viel stampe und dazu vor allem die Farben von Revell benutze, ist der Good to go der erste Topcoat über dem Stamping (nach einer kleinen Haarspray-Dusche des Stampings). Er ist schön dünnflüssig und der Pinsel nimmt den gewünschten dicken Tropfen auf. So kann ich das Stamping versiegeln ohne es zu verschmieren. Als nächste Schicht Topcoat kommt dann allerdings Sally Hansen Insta-Dri drüber. Der trocknet alles wirklich gut, bleibt lange glänzend und ist schön hart und widerstandsfähig.
    Wie schnell trocknet eigentlich der "No chips ahead"? Mit der Trockenzeit steht und fällt bei mir alles, da ich ein Vermacker erster Klasse bin...
    Mit den BtG Nails Sachen bin ich durch - leider! Ich bekomme sie vor Ort kaum mal und habe einfach nicht die Lust, jeden zweiten Tag zu DM zu sprinten um vielleicht mal ein Fläschen zu ergattern. Schade, aber lässt sich nicht ändern. Und wie das so ist: Hat man sich erstmal an was anderes gewöhnt, dann ist man gewöhnlich auch vom Altgewohnten ein für allemal ab. Ich frag mich immer noch, ob das für essence nicht ein ordentlicher Schlag ins Wasser war, den guten alten Schnelltrockner erst zu verbasteln und dann zu begraben.
    Ich bin nicht seltsam - man nennt das Limited Edition!

  10. #10

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    Ich hab beim "no chips ahead" noch nicht auf die Uhr geschaut beim Trocknen :) Würde die Trocknungszeit aber als durchschnittlich bezeichnen. Also er trocknet nicht "superschnell", braucht aber auch nicht länger als irgendein anderer Lack. Allerdings ist die Trocknungszeit bei mir auch eher zweitrangig; ich benutze den "no chips ahead" vor allem deshalb, weil das der einzige (neben dem BTGN Top Sealer, aber Essie hat minimal die Nase vorn) ist, mit dem bei mir wirklich bis zu vier Tage alles hält und aussieht wie neu. Das kann ich sonst mit keinem Lack machen.

    Den "good2go" jedenfalls nehme ich mittlerweile nur noch, wenn ich weiß, dass ich den Lack eh nicht länger als drei Tage tragen will (weil ich die Farbe nicht länger sehen kann z. B.), ansonsten warte ich lieber ein paar Minuten länger.

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