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Die schönsten Haarfarben für den Herbst 2026

Im Herbst 2026 setzen wir bei unseren Haarfarben auf mehr Tiefe, Glanz und weichere Übergänge. Von satten Brauntönen über sanftes Kupfer bis hin zu Beige- und Blondnuancen zeigen wir euch, welche Farben jetzt besonders schön zur neuen Saison passen.

Bild mit rothaariger Frau in Rückansicht, die auf Berge blickt.

Ihr wünscht euch im Herbst 2026 eine kleine Veränderung auf dem Kopf? Nach dem Sommer muss es ja nicht gleich eine komplett neue Haarfarbe sein. Vor allem, weil der Trend in diesem Herbst eher in Richtung mehr Farbtiefe, Glanz und weichere Übergänge im Haar geht. Braun wirkt beispielsweise noch satter, Kupfer hingegen etwas gedämpfter und Blond erhält einen wärmeren oder neutraleren Ton.

©iStock.com/puhhha

Welche Veränderung wirklich sinnvoll ist und tatsächlich dem Gesicht und Hautton schmeichelt, hängt jedoch stark von der Ausgangsfarbe ab. Naturhaar, blondierte Längen und bereits mehrfach gefärbtes Haar reagieren natürlich unterschiedlich. Deshalb lohnt es sich, Trends eher als wegweisende Richtung denn als fertige Farbrezeptur zu verstehen.

Welche Haarfarben passen zum Herbst 2026?

Im Vergleich zu den stark kontrastierenden Sommer-Looks wirken viele aktuelle Herbstfarben deutlich ruhiger. Anstelle härter wirkenden kontrastierenden Highlights oder extrem kühlen Tönen stehen nun vor allem mehrdimensionale Braun-, Kupfer-, Beige- und Blond-Nuancen im Vordergrund.

Bild von drei Frauen in Rückenansicht mit glatten langen Haaren und unterschiedlichen Haarfarben.
Das bedeutet jedoch nicht, dass im Herbst 2026 alle Haarfarben zwingend wärmer aussehen müssen. Neben Schokoladenbraun, Cinnamon und Honigblond bleiben auch Mushroom-, Beige- und Greige-Töne im Trend. Entscheidend ist, dass die Farbe nicht zu flach und eindimensional wirkt und zum vorhandenen Grundton passt.

Dunkle Brauntöne mit mehr Tiefe

Schokoladenbraun, Espresso und weiche Nussbraun-Töne gehören zu den stärksten Haarfarbentrends für den Herbst 2026. Dabei ist weniger ein möglichst dunkler Ton gefragt als ein Braun, das durch High- und Lowlights Tiefe und Bewegung erhält.

Wer seine Haarfarbe professionell verändern möchte, findet bei Trena verschiedene Farbsysteme renommierter Marken wie Schwarzkopf Professional, Wella Professionals oder L’Oréal Professionnel. Linien wie IGORA ROYAL oder Majirel bieten zahlreiche Braun- sowie Natur- und Modetöne.

Die Farbkarte allein entscheidet jedoch nicht über das Endergebnis. Ein warmes Mittelbraun verhält sich auf Naturhaar anders als auf zuvor blondierten oder dunkel gefärbten Längen. Ausgangston, vorhandene Pigmente und Porosität spielen hier immer eine Rolle.

Kupfer wird weicher

Kupfer bleibt ebenfalls en vogue. Die Nuance wirkt im Herbst 2026 jedoch meist etwas weniger leuchtend. Anstelle der kräftigen Orange- oder Rotkupfertöne rücken Nuancen in Richtung Auburn, Cinnamon und rötliches Braun in den Vordergrund.

Das macht den Look oft vielseitig tragbarer und er lässt sich leichter mit einer natürlichen Haarfarbenbasis verbinden. Wer bereits kupferfarbenes Haar hat, muss also nicht mehr automatisch eine neue permanente Coloration auftragen. Wenn vor allem die Intensität verloren gegangen ist, kann je nach Ausgangslage auch eine Tönung oder eine pigmentierte Farbmaske genügen, was haarschonend ist.

Frau mit langen braunen Haaren, die in der Luft fliegen.

Zudem können vor allem Rot- und Kupfertöne mit der Zeit sichtbar an Farbintensität verlieren, sodass eine Auffrischung oft sinnvoller ist als eine erneute vollständige Coloration. Eine regelmäßige Auffrischung ist daher oft wichtiger als eine möglichst starke Färbung der Haare.

Blond bleibt, wird aber ruhiger

Auch im Herbst bleibt Blond selbstverständlich präsent. Anstelle von sehr kühlem oder extrem hellem Sommerblond stehen aber nun immer häufiger Beige-, Sand-, Honig- oder sanfte Amber-Töne im Mittelpunkt.

Wer bereits blondiertes Haar hat, muss es also nicht zwangsläufig erneut aufhellen. Eine veränderte Nuancierung kann den Gesamteindruck bereits deutlich verändern. So kann im Handumdrehen aus einem sehr kühlen Blond ein cremiger Beigeton und aus einem gelblichen Blond ein neutralerer Sandton werden.

French Girl Bob

Für solche Veränderungen können übrigens professionelle Toner oder demi-permanente Farbsysteme wie Wella Professionals Color Touch besser geeignet sein als eine weitere permanente Coloration.
Bei stark aufgehellten oder porösen Längen ist trotzdem Vorsicht geboten. Sie können Pigmente intensiver aufnehmen als gesundes Haar, sodass ein neutraler oder aschiger Ton schnell kühler ausfällt als geplant.

Kühle Töne bleiben eine Alternative

Nicht alle Herbstfarben müssen golden, rot oder warm sein. Mushroom Blonde, Greige und neutrale Beige- oder Brauntöne liegen genau zwischen den warmen und kühlen Nuancen.
Diese eignen sich besonders für alle, die ihren sehr kühlen Sommerton etwas weicher gestalten möchten, ohne gleich in Richtung Honig- oder Kupfertöne zu gehen.

Gerade bei blondiertem Haar ist eine gleichmäßige Ausgangsbasis wichtig, da poröse Partien den Toner unterschiedlich aufnehmen können. Und auch hier gilt: Nicht jede Veränderung braucht permanente Farbe. Vor der Wahl des Produkts sollte deshalb nicht nur die gewünschte Farbe feststehen, sondern auch, wie dauerhaft die Veränderung sein soll.
Permanente Haarfarbe eignet sich für langfristige Farbveränderungen und je nach System auch für eine gezielte Grauhaarabdeckung.

Frau mit langen blonden Haaren.

Für kleinere saisonale Anpassungen gibt es dagegen auch interessante und weniger dauerhafte Möglichkeiten. Demi-permanente Systeme können vorhandene Farben vertiefen oder nuancieren. Farbmasken wie Chroma ID von Schwarzkopf Professional etwa, arbeiten mit direkten Pigmenten und eignen sich dazu, einen vorhandenen Ton aufzufrischen oder zeitweise zu verändern.

Wer im Sommer heller geworden ist, muss im Herbst also nicht gleich automatisch komplett dunkler färben. Oft reicht es, vorhandenes Blond wärmer zu nuancieren oder einem ausgewaschenen Braun wieder mehr Tiefe zu verleihen.

Die Ausgangsfarbe ist entscheidend

Vor einer größeren Veränderung sollte klar sein, ob die Haare naturbelassen, gefärbt oder blondiert sind und wie porös sie sind. Trendbilder können hier zwar inspirieren, ersetzen aber keine Einschätzung des aktuellen Haarzustands.

Auch der gewünschte Pflegeaufwand spielt eine Rolle. Kupfer- und Rottöne müssen in der Regel häufiger aufgefrischt werden. Sehr helle Blondtöne benötigen eine andere Pflege als dunkles Naturhaar. Stark aufgehellte Längen reagieren außerdem empfindlicher auf weitere chemische Behandlungen. Der Profi im Haarsalon oder dem Friseurbedarf weiß hier mit Expertise zu helfen. Schließlich haben wir alle wunderschöne gesund gepflegte Traumhaare verdient!

Dieser Artikel wurde verfasst am 22. September 2026
von in der Kategorie Artikel

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