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Love is in the hair: Ist der Splisstrimmer den Hype wert?

Wir testen für euch, ob das Wunder-Gerät tatsächlich hält, was es verspricht.

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via GIPHY

Jede von euch stellt sich früher oder später einmal diese Frage: Haare abschneiden oder nicht? Bekanntlich ist vielen Frauen ihr Haar heilig und Friseurbesuche fallen dementsprechend selten aus. Aber die Haare sollten regelmäßig geschnitten werden, um gesund zu bleiben. Dazu kommen Tönungen, Haarspray, Lockenstäbe und Glätteisen, die das Haar zusätzlich belasten. Die Folge: Spliss. Und dann hilft nichts mehr – ihr müsst zum Friseur. Oder doch nicht?

Wenn ihr keine Zeit und Lust habt oder ihr auf keinen Fall Länge lassen wollt, dann schneidet euch den Spliss doch einfach selbst. Und nein, wir reden hier nicht von stundenlangem Schnippeln mit der Schere. Es geht viel einfacher!

Verpackung vom Splisstrimmer

Wir haben für euch den Splisstrimmer ausprobiert. Einige von euch kennen ihn bestimmt schon von Facebook oder YouTube. Der Splisstrimmer ist ein simpler Aufsatz aus Plastik, den ihr auf jede gewöhnliche Haarschneidemaschine mit 45 bis 46 mm Blade Breite stecken könnt. Hier findet ihr, welche Geräte kompatibel sind.

Der Aufsatz ist so konzipiert, dass ihr eure Haare einfach „einspannen“ könnt und die splissigen Enden einfach „abstehen“. Diese werden dann mit der Maschine abgeschnitten – und zwar ohne, dass ihr erheblich an Länge verliert. Es wird nämlich nur maximal ein Zentimeter abgeschnitten. Yay!

Aufsatz vom Splisstrimmer

Klingt erstmal zu schön um wahr zu sein – aber funktioniert das auch? Wir haben den Test gemacht:

Bevor ihr den Trimmer verwendet, solltet ihr das Haar glätten. Mit Locken funktioniert das Ganze leider nicht, da die Enden nicht gerade abstehen und die Maschine nicht so gut durch das Haar gleitet. Dann teilt ihr die Haare in mehrere Partien auf (ungefähr acht Stück). Das macht es leichter, jede Strähne zu erwischen.

Dann kann es auch schon losgehen: Das Einspannen der Haarsträhnen ist nicht so einfach wie gedacht – zumindest, wenn man es allein versucht. Deshalb unser Tipp: Lasst den Splissschnitt von jemand anderem machen (Outing: Mein Freund hat mir den Spliss getrimmt), vor allem wenn ihr etwas kürzere Haare habt. Alleine ist es nämlich ziemlich schwierig an den Hinterkopf zu kommen oder den Trimmer so weit oben wie möglich anzusetzen.

Splisstrimmer in Aktion

Sobald die Strähne im Aufsatz liegt, kann es weitergehen: Gerät anschalten (Ja, es ist wirklich gruselig mit einem Rasierer an den Haaren zu hantieren) und langsam nach unten ziehen. Dabei schneidet das Gerät viele kleine Spliss-Spitzen ab – aber längst nicht alle. Laut Hersteller kann eine Strähne bis zu fünfmal bearbeitet werden, damit wirklich alles splissfrei ist.

Ergebnis mit dem Splisstrimmer

So bearbeitet ihr – oder im besten Fall jemand, dem ihr eure Haare anvertrauen würdet, den ganzen Kopf. Das geht tatsächlich schneller als gedacht – zumindest wenn ihr es nicht selbst macht. Übrigens: Spliss erkennt ihr daran, dass die Enden der Haare entweder aufgespalten oder weiß sind.

Spliss nach der Verwendung vom Splisstrimmer

Nach dem Splissschnitt fühlen sich die Haare deutlich weicher an als vorher und es stehen auch weniger kleine Haare ab. Sichtbar ist der Unterschied leicht – die Haare glänzen mehr, was auf Fotos leider sehr deutlich rüberkommt. Allerdings reicht eine Behandlung pro Strähne definitiv nicht aus, um den Spliss annähernd vernünftig weg zu bekommen. Investiert also lieber etwas mehr Zeit, um wirklich ein schönes Ergebnis zu bekommen. In diesem Video könnt ihr den Splisstrimmer auch nochmal im Live Test sehen.

Haare vor und nach der Verwendung vom Splisstrimmer

Unser Fazit zum Splisstrimmer:

Generell ist der Splisstrimmer eine richtig gute Alternative für alle, die langes und gleichzeitig gesundes Haar haben wollen. Allerdings ist es alleine echt anstrengend die Strähnen in die Maschine einzuspannen und gleichzeitig den Überblick zu behalten an welchen Stellen man schon war und wo nicht. Außerdem schneidet der Trimmer nicht ausschließlich Spliss ab, sondern auch die gesunden Enden, die abstehen.

Mit 39 Euro für den Aufsatz ist die Anschaffung preislich mit einem Standard-Friseurbesuch vergleichbar – und damit absolut okay. Wer eine Haarschneidemaschine dazu kauft muss mindestens 79 Euro investieren.  Aber immerhin ist das nur eine einmalige Anschaffung.

Natürlich könntet ihr euch den Spliss auch selbst mit einer Friseur-Schere wegschneiden – das dauert im vergleich zum Splisstrimmer aber 3 Millionen Jahre (mindestens!!!). Wir können den Splisstrimmer empfehlen, wenn ihr ohnehin alles, was mit euren Haaren zu tun hat, selbst macht oder euer Friseur immer viel zu viel abschneidet, obwohl ihr es nicht wollt. Long hair?  Don’t care… 

Dieser Artikel wurde verfasst am 19. Juni 2018
von in der Kategorie Artikel

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