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Männer- und Frauenpflege: Gibt’s hier Unterschiede?

Wir räumen auf mit den Mythen um die Gesichtspflege von Mann und Frau und schaffen Klarheit in Sachen individueller Hautbeschaffenheit.

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Ein einfacher Blick ins Badezimmer genügt schon um zu sehen, wen die Beauty-Industrie fest im Griff hat. Ja es geht um uns, liebe Ladys. Im Vergleich zu den Männern geben wir mehr Geld für Pflegeprodukte & Co. aus und nehmen daher auch einen Großteil des Badezimmerschranks für uns in Anspruch. Wer jetzt mit dem Kopf schüttelt, der lügt.

Klar, zu den Beauty-Produkten zählen natürlich auch die Schminkutensilien, aber davon mal abgesehen, die meisten von uns kommen nicht nur mit einer Gesichtscreme aus.

 

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Das alles ist kein Wunder, schließlich werden wir tagaus, tagein mit Werbebotschaften bombardiert. Die Reklame will uns weismachen, dass wir Tag- UND Nachtcreme brauchen, den Augenbereich mit einem extra Spezialgel pflegen und das Gesicht alle paar Tage peelen sollen, um es quasi auf Neustart zu setzen. Und das ist erst der Anfang der Produktkette…

Angesichts der Werbeoffensive und dem Blick auf das überschaubare Pflegesortiment des Liebsten, fragen wir uns immer wieder: Muss das Ganze eigentlich sein? Braucht meine Haut all diese Cremes, Waschlotionen, Masken und Gele oder ist bei der Pflege weniger, wie es die meisten Männern halten, mehr? 

Um diese Frage zu klären, schauen wir uns mal an, was es mit der Haut von Frauen und Männern eigentlich so auf sich hat.

Männer- und Frauenhaut: Das sind die Unterschiede

Angefangen im Kindesalter, bestehen noch keine signifikanten Unterschiede zwischen der Haut von Mädchen und Jungen. Die Unterschiede beginnen erst, welch Überraschung, mit der Pubertät und den „sprießenden“ Hormonen.

 

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Bei den Frauen ist die Haut ab dem jugendlichen Alter von den Östrogenen beeinflusst. Die Poren der Haut sind fein. Das Bindegewebe und die Anzahl an Kollagenfasern, die für die Elastizität und Straffheit der Haut zuständig sind, sind bei den Frauen weniger robust bzw. geringer. Zudem laufen die Fasern parallel zueinander. Das sorgt dafür, dass die Hautoberfläche empfindlicher ist und früher dazu neigt dünner, feuchtigkeitsärmer und faltiger zu werden. Im Unterschied zur Männerhaut altert die Frauenhaut jedoch im Allgemeinen langsamer.

 

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Bei den Männern hingegen sorgt das Testosteron für eine sehr viel höhere Talgproduktion und daher für tendenziell öligere Haut und größere Poren. Das Hautfett bildet gleichzeitig eine Art Schutzfilm auf der Oberfläche und bewahrt diese vor dem schnellem Austrocknen. Die höhere Anzahl an Kollagenfasern sowie deren vernetzte Anordnung tragen dazu bei, dass die Haut nicht so schnell an Spannkraft verliert. Zudem ist der Säureschutzmantel bei der Männerhaut robuster, weshalb diese weniger empfindlich auf trockene Luft oder schädliche Umwelteinflüsse reagiert.

Ein Wermutstropfen für die Herren: Die Hautoberfläche kann durch das übermäßige Hautfett leichter verstopfen. Die Folge sind Mitesser und Pickel. Aber auch die Männerhaut ist natürlich nicht vor den Zeichen der Zeit gefeit und wird mit zunehmendem Alter trockener und faltiger.

Nun sind die Hautunterschiede geklärt. Bedeutet das aber auch, dass die empfindlichere Frauenhaut mehr Pflege braucht? Tendenziell kann man das mit Ja beantworten. Die Haut der Männer ist schlichtweg dicker und fester und braucht daher weniger Pflege oder Fettzufuhr von außen.

Wie reinigen und pflegen wir die Haut richtig?

Dermatologen empfehlen, übrigens für Mann und Frau, meist nur das Waschen mit warmem Wasser und das Abtrocknen mit einem Handtuch. Die meisten Waschsubstanzen, wenn nicht pH-neutral und frei von Duft- und Farbstoffen, zerstören nämlich den Schutzfilm der Haut und entfernen das natürliche Hautfett. Das schmieren wir uns nach dem Waschvorgang dann in Form von Cremes wieder drauf. Nur sind die nicht halb so natürlich und reizarm wie das eigene Hautfett. Aber nicht alle Gesichtslotionen & Co. sind schlecht. Sie haben durchaus ihre Daseinsberechtigung. 😉

Nach dem Waschen sollte die Creme übrigens nur an den Stellen im Gesicht aufgetragen werden, die wirklich spannen. Die Cremes aus der Werbung, die uns Wunder versprechen, pflegen, befeuchten oder polstern meist nur die oberste Hornschicht auf. Alles was tiefer geht, also bis in das Bindegewebe (Lederhaut) und die Fettschicht (Unterhaut), können wir durch gute Ernährung und eine gesunde Lebensweise, zumindest zu einem Teil, beeinflussen.

Darüber hinaus müssen wir lernen die Reaktionen unserer Haut richtig einzuordnen und auf die jeweiligen Pflegebedürfnisse im Laufe der Jahre einzugehen. Es ist zum Beispiel ein Trugschluss, dass Hautschuppen in der T-Zone für eine trockene Haut sprechen. Vielmehr sind das oft Anzeichen für eine zu fettige Haut oder falsche Pflege.

 

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Ein Beitrag geteilt von Truffoire Skincare (@truffoireskincare) am

Tipps für ein tolles Hautbild:

Für die Hautpflege von außen, am besten Produkte aus nur einer Pflegeserie verwenden, mit deren Inhaltsstoffen die eigene Haut gut klarkommt. Diese sollten bestenfalls die natürliche Hautbarriere schützen und wiederherstellen. Wichtig: je weniger Inhaltsstoffe, umso besser!

Möglichst tabu sindCremes mit Duft- und Konservierungsstoffen, Parabenen und komedogenen, also porenverstopfenden Stoffen sowie Alkohol.

Eine Tages- und Nachtpflege sowie eine Augencreme sind durchaus sinnvoll, da sie unterschiedlich wirken. Die Tagescreme sollte einen UV-Filter besitzen, der vor dem Sonnenlicht schützt. Die Nachtpflege ist nährend, damit die Haut sich im Schlaf erholen kann. Die Augenpflege, für die zarte Augenpartie, enthält keine Kriechstoffe, die ins Auge wandern und Irritationen auslösen können.

Wichtiger ist aber die „Hautpflege von innen“ und eine gesunde Lebensweise. Das bedeutet: Eine gesunde Ernährung und genügend trinken. Über das Essen und Wassertrinken werden nämlich Baustoffe für die Haut, etwa Vitamine und Mineralien, aufgenommen. Daher möglichst wenig Weißmehl und Kuhmilch, Zuckerhaltiges und Fast Food sowie Fleisch essen.

Dafür mehr Fisch, Gemüse, Obst, Nüsse und Samen auf den Speiseplan stellen. Diese Nahrungsmittel unterstützen übrigens eine gesunde Darmflora, die ebenfalls ein Faktor für ein gutes Hautbild ist. Auch Sport beeinflusst den Teint positiv, da er die Reparaturvorgänge der Haut ankurbelt.

Zu vermeiden sind allerdings, oh Wunder: Stress, Rauchen, Solariumgänge und zu wenig Schlaf.

Ja, für strahlend schöne Haut müssen auch wir – egal ob Mann oder Frau – einiges tun. Am besten wir fangen gleich mal damit an und sortieren im Badezimmer die unzähligen Tiegelchen und Tuben aus. Die Sache mit der gesunden Lebensweise und der Ernährung starten wir dann morgen, versprochen. 😉 …uns und unserer Haut zuliebe.

Dieser Artikel wurde verfasst am 17. Juli 2019
von in der Kategorie Artikel

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1 von 1 Pinkmelianern fanden den Beitrag hilfreich.

Positive Anmerkungen:

  • 1x toller Schreibstil
  • 0x kurz & prägnant
  • 0x sehr ausführlich
  • 0x Inhaltsstoffe genau betrachtet
  • 0x gute Bildqualität
  • 0x viele Detailbilder

Negative Anmerkungen:

  • 0x fehlende Detailbilder
  • 0x keine aussagekräftigen Bilder
  • 0x Text vermittelt nur den ersten Eindruck
  • 0x zu wenig persönliche Erfahrungen
  • 0x Testphase wirkt zu kurz
  • 0x Fazit erscheint nicht schlüssig
  • 0x nicht hilfreich

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