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Ölziehen für eine gesunde Mundflora

Ihr wollt Mundgeruch, Karies & Co. den Kampf ansagen? Dann probiert es mal mit Ölziehen. Was dahinter steckt, erfahrt ihr hier.

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Ölziehen: Was ist das eigentlich?

Obwohl das regelmäßige Zähneputzen für eine gesunde Mundflora unerlässlich ist, reicht dieses oftmals allein nicht aus, um den unangenehmen Belag auf Zunge und Zähnen loszuwerden. Möglicherweise seid ihr sogar von Mundgeruch geplagt. Der Grund dafür sind meist Bakterien im Mund, die sich vor allem von eiweißreichen Speiseresten ernähren. Dieses Problem kann mithilfe des Ölziehens angegangen werden, das in der indischen Volksheilkunde übrigens immer wieder eingesetzt wird. Diese Methode zur täglichen Entgiftung hat aber noch viele weitere positive Eigenschaften: Sie soll unter anderem Verdauungs- und Blasenbeschwerden, Arthritis, Migräne und Akne lindern.

 

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So bereitet ihr euch auf das Ölziehen vor

Bevor ihr selber anfangt, eure Mundflora mit dieser Methode zu reinigen, müsst ihr zuerst mit einem Zungenschaber sämtliche Beläge von eurer Zunge entfernen. Auf diese Weise wird der Mundgeruch bereits deutlich minimiert, da die Bakterien reduziert werden. Das Ölziehen kann im Anschluss besser auf die Reflexzonen der Zunge wirken, deren Oberfläche laut TCM Organe wie Herz, Blase, Magen, Nieren, Lunge, Milz, Leber, Gallenblase sowie Dick- und Dünndarm zugeordnet werden. Das Ergebnis: Die Entgiftung des nahezu gesamten Körpers wird stimuliert.

 

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So funktioniert Ölziehen

Idealerweise führt ihr das Ölziehen direkt morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen durch – vor dem Zähneputzen. Dazu nehmt ihr einen Esslöffel Öl in den Mund und spült dieses für 15 bis 20 Minuten hin und her. Achtet darauf, dass ihr das Öl dabei im Mund kontinuierlich in Bewegung haltet und es schlürfend und saugend durch eure Zähne spült. Wichtig: Bleibt dabei entspannt und verkrampft nicht, sonst können eure Wangen- und Kiefernmuskeln übersäuern und ihr müsst womöglich frühzeitig abbrechen. Kurze Pausen zwischendurch sind natürlich erlaubt. Dann lasst ihr das Öl einfach im Mund ruhen und einwirken. Bitte nicht den Kopf in den Nacken legen und gurgeln! Auch verschlucken solltet ihr das Öl nicht, da die Bakterien und Gifte schließlich darin gesammelt sind!

 

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Sobald die mindestens 15 Minuten geschafft sind, spuckt ihr das Öl in ein Papiertaschentuch und gebt dieses in den Müll, damit die Bakterien und Gifte nicht in den Wasserkreislauf gelangen. Nun spült ihr euren Mund mit warmem Wasser mehrmals aus und spuckt das Ganze immer wieder aus. Danach heißt es: Zähneputzen – am besten mit einer basischen oder ayurvedischen Zahncreme. Wenn ihr das Ölziehen noch abrunden wollt, gelingt dies mit einer Messerspitze des Pulvers der Sango Meeres Koralle. Es beinhaltet mehr als 70 Spurenelemente sowie sehr hochwertige basische Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium. Zudem sorgt es für eine Normalisierung des pH-Werts im Mundbereich.

Jetzt ist das Ölziehen abgeschlossen. Im Großen und Ganzen ist die Methode nicht schwer. Allerdings erfordert sie sehr viel Überwindung, denn den puren Geschmack von Öl im Mund sind wir in der Regel nicht gewohnt.

 

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Welche Öle eignen sich für das Ölziehen?

Generell empfiehlt sich ein natürliches Öl in Bio-Qualität. Besonders geeignet sind Sonnenblumen-, Sesam- oder auch Kokosöl. Sofern euch der Geschmack dieser natürlichen Öle nicht zusagt, könnt ihr auch zu speziellen Produkten greifen, die explizit für diese Anwendung hergestellt werden. Hierbei handelt es sich um sogenannte Mundziehöle, die mit verschiedenen ätherischen Ölen angereichert sind. Generell haben diese Produkte einen besonderen Geschmack, der äußerst angenehm ist und darüber hinaus im Bereich der Aromatherapie zum Tragen kommen. Damit haben die Mundziehöle noch einen weiteren Nutzen: Sie steigern das positive Wohlbefinden des Anwenders.

 

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Auch wenn der ganzheitliche Nutzen der Methode wissenschaftlich bisher noch nicht belegt werden konnte, so lassen sich zumindest Karies und Mundgeruch dank Ölziehen minimieren. Und das ist doch schon mal ein guter Grund, die Methode auszutesten!

Dieser Artikel wurde verfasst am 16. September 2020
von in der Kategorie Artikel

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