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Water Test: Das steckt hinter dem Beauty-Hack für die Haare

Ihr wollt wissen, wie viel Pflege eure Haare wirklich brauchen? Dann probiert einfach diese simple Methode aus.

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Strapazierte Haare

Unsere Haare sollen jederzeit toll aussehen und jeden Trend mitmachen. Doch beim Styling leiden sie oft unter trockener Föhnluft und viel zu viel Stylingprodukten. Vor allem bei langem Haar sind die Spitzen meist sehr trocken und zeigen erste Anzeichen von Spliss. Daher ist es wichtig, sie richtig zu pflegen, um sie nicht abschneiden zu müssen. Aber wie findet man heraus, welche Pflege das Haar braucht? Der Water Test gibt Auskunft über die Gesundheit eurer Mähne. Hier erfahrt ihr alles über den großartigen Beauty-Hack.

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Was genau steckt hinter dem Water Test?

Bei diesem Test wird die Porosität des Haares ermittelt. Er gibt somit Auskunft über die Anordnung der Keratin-Schuppen, welche den Schaft der Haare ummanteln. Ist die Porosität gering, ist die Schuppenschicht geschlossen und glatt. Dadurch liegt sie eng am Haarschaft an. Das Haar glänzt und ist elastisch. Allerdings ist es auch relativ schwer und benötigt länger, um zu trocknen. Haare, die eine normale Porosität aufweisen, nehmen Feuchtigkeit und Pflegeprodukte problemlos auf. Hier steht die Schuppenschicht leicht vom Haarschaft ab. Wer seine Mähne regelmäßig blondiert oder färbt, muss mit einer hohen Porosität rechnen. Das Haar ist rau und trocken, da die Schuppenschicht geöffnet ist. Feuchtigkeit und Pflegeprodukte werden sehr schnell absorbiert und leider ebenso schnell wieder freigesetzt.

 

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Wie führt man den Water Test durch?

Der Water Test lässt sich ganz einfach zu Hause durchführen. Ihr müsst dafür eure Mähne nur mit einem milden Shampoo waschen. WICHTIG: Anschließend keine Pflege- oder Stylingprodukte verwenden! Lasst eure Haare nach dem Waschen einfach an der Luft trocknen.
Jetzt kommt der eigentliche Test: Füllt eine Schüssel zur Hälfte mit Wasser und schneidet nun eine etwa 1-2 cm lange Strähne eures Haares ab (zum Beispiel von den unteren Härchen hinten im Nacken, wo es nicht auffällt). Legt diese ins Wasser und beobachtet, wie schnell sie das Wasser aufnimmt und absinkt.

 

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Was sagt das Ergebnis über die Haare aus?

Die Haarsträhne schwimmt an der Wasseroberfläche

Schwimmt die Strähne auf der Wasseroberfläche, könnt ihr davon ausgehen, dass die Porosität gering ist. Mit trockenen Spitzen habt ihr vermutlich eher nicht zu kämpfen. Daher solltet ihr auf allzu reichhaltige Pflegeprodukte verzichten, damit euer Haar nicht beschwert wird und strähnig aussieht. Ideal sind leichte Seren oder Sprays, die ihr nur kurz einwirken lasst und dann wieder ausspült.

Die Haarsträhne sinkt langsam ab

Haare, die eine normale Porosität aufweisen, sinken nur langsam ab, schaffen es jedoch nicht bis zum Boden der Schüssel. In diesem Fall macht ihr bei der Pflege alles richtig und müsst eigentlich gar nichts ändern, denn das Haar ist rundum gesund. Wenn ihr möchtet, könnt ihr eurer Pflegeroutine einmal wöchentlich ein leichtes Öl hinzufügen, das die Mähne zum Glänzen bringt und sie mit Nährstoffen versorgt. Konzentriert euch bei der Pflege auf die Spitzen, damit diese mit der Zeit nicht spröde werden. Verzichtet auf allzu schweres Pflegemittel und benutzt beim Styling mit Haarglätter oder Lockenstab immer ein spezielles Hitzeschutzprodukt.

Die Haarsträhne sinkt schnell ab

Beschädigtes und strapaziertes Haar, das eine offene Schuppenschicht aufweist, saugt das Wasser schnell auf und sinkt somit direkt auf den Boden der Schüssel. Euer Haar ist sehr trocken und braucht reichhaltige Leave-in-Pflegeprodukte. Auf Föhn, Glätteisen und Co. solltet ihr außerdem möglichst verzichten. Blondierte Haare sind besonders stark betroffen – lasst von Colorationen daher lieber die Finger.

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Mit dem Water Test lässt sich schnell und ohne großen Aufwand herausfinden, welche Pflege das Haare braucht. Ihr könnt ihn regelmäßig wiederholen, um herauszufinden, ob sich etwas am Zustand eurer Mähne geändert hat und ihr eure Pflegeroutine anpassen solltet oder das Haar rundum glücklich ist. Go for it!

Dieser Artikel wurde verfasst am 10. Mai 2021
von in der Kategorie Artikel

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