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Contouring und Strobing: wirklich neu?

Während unseres Sommerinterviews wollte ich von Melanie wissen, was die Pinkmelianerinnen derzeit bewegt. Sie nannte unter anderem Contouring und Strobing. Bei meiner Recherche landete ich auf fast allen Kanälen und stellte eines fest: So neu ist das alles gar nicht.

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©iStock.com/imagesguru

Werden in den Sozialen Netzen jetzt die Trends generiert? Zumindest werden sie dort verbreitet und, wenn in einem Blog etwas ganz aufregendes berichtet wurde, findet man es schnell auf Pinterest, in Facebook, YouTube oder auf Instagram. Was schon zeigt: Da sind Bilder gaaaanz wichtig.

Was ist eigentlich Contouring?

Liebe Leserinnen, Ihr habt es Euch doch fast schon gedacht: Ja, Contouring ist ein „alter Hut“. Es ist eine Technik, wie man Make-up so aufträgt, dass die Gesichtszüge modellierter wirken. Sehr verwandt ist es mit der Camouflage Technik, bei der Hautunreinheiten oder dunkle / helle  Flecken abgedeckt werden. Der letzte Renner in diesem Bereich war übrigens die BB Creme (siehe auch: Blemish Balm – Make-up oder was?).  Hier wurde versprochen, dass das jetzt alles ganz einfach geht und natürlich aussieht. Das ist aber eben noch kein Contouring. Das erzielt man z.B. mit Rouge (siehe auch: Wangenrouge – wieviel wohin?). Außer Rouge kann man natürlich auch dunklere Foundations oder Puder verwenden und so bestimmte Bereiche optisch zurücknehmen. Gleichzeitig wird bei professionellem Countouring (wie auch bei Theater Make-up) zusätzlich mit helleren Farben gearbeitet, um andere Bereiche hervorzuheben.

Abb.1: Vergleich von countouring (links) mit strobing (rechts)

Abb.1: Vergleich von countouring (links) mit strobing (rechts)

Und Strobing?

Strobing ist ein Kunstname, wahrscheinlich weil highlightening zu brav und bieder oder vielleicht zu abgegriffen wirkt. Letztendlich ist es das Gegenteil von Contouring, weil eben nicht mit dunkleren Farben gearbeitet wird, sondern nur mit hellen. Häufig schimmern die dann auch. Und klar ist, dass diese „Farben“ natürlich an anderen Stellen des Gesichtes platziert werden müssen, um zur Geltung zu kommen.
In der Pinterest Galerie wirkt das Ganze dann auch ziemlich futuristisch und das ist gewollt, denn es werden eben ganz andere Akzente gesetzt. Zum Teil sieht es aus wie vom Stroboskop in der Disko beleuchtet. Ein schönes Tutorial dazu habe ich hier gefunden:

Alltagstauglichkeit dieser Techniken

Alles klar? Tutorial geschaut und Produkte liegen bereit? Dann wird deutlich, dass für ein gekonntes Countouring viel Zeit und Übung nötig ist, Strobing verspricht da schnellere Ergebnisse. Klar, einen Highlighter tupfe ich nur noch schnell über die Foundation / getönte Tagescreme und dann… Sollte ich aufpassen, dass ich nicht zu viel davon erwische, denn sonst ist der Effekt weg. Oder macht es wie Nikkie und übertreibt stilvoll: https://www.youtube.com/watch?v=9Uv1RnuyCfY. Aber aus meiner Sicht ist das alles nicht wirklich alltagstauglich….

Strobing Trend – heiß oder schon vorbei?

Ich war schon etwas enttäuscht, als ich bei meiner Recherche feststellte, dass die heiße Zeit dieses Trends offenbar schon vorbei ist. Denn die meisten Beiträge im Netz sind von vor über einem Jahr. Nichtsdestotrotz kommen erst jetzt Produkte mit diesem Namen auf den Markt. Kein Wunder, denn eine Produktentwicklung braucht Zeit und selten lässt sich ein Trend genau vorhersagen (siehe auch: Foren-Hype, Trends, Klicks und seriöse Recherche und Style, Glamour, Mode und Make-up) .

Was auch immer gerade im Trend ist, für viele gehören Highlighter ins Make-up Täschchen. Und ob das dann Strobing oder vielleicht irgendwann ganz anders heißt, die Technik bleibt die gleiche. Und wie finden die Pinkmelianerinnen das? Hier sind einige Testberichte.

Links:
http://theoriginalcopy.de
www.leonierachel.com
www.cosmopolitan.de
NikkieTutorials: www.youtube.com/channel/UCzTKskwIc_-a0cGvCXA848Q

Foto: ©iStock.com/imagesguru

Autor dieses Artikels:
Dr. Ghita Lanzendörfer-Yu ist promovierte Chemikerin und Expertin auf dem Gebiet der Entwicklung und Produktion von Kosmetika. Sie bringt mehr als 16 Jahre Erfahrung in der kosmetischen Industrie mit sowie sieben Jahre freiberufliche Erfahrung in Shanghai, China und Mülheim adR.

Urheberrecht: Dr. Ghita Lanzendörfer-Yu. Verwendung des Textes nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Dieser Artikel wurde verfasst am 20. September 2016
von in der Kategorie Geheimnis Kosmetik

Dieser Artikel wurde seitdem 1153 mal gelesen.

1 von 1 Pinkmelianern fanden den Beitrag hilfreich.

Positive Anmerkungen:

  • 1x toller Schreibstil
  • 0x kurz & prägnant
  • 0x sehr ausführlich
  • 0x Inhaltsstoffe genau betrachtet
  • 0x gute Bildqualität
  • 0x viele Detailbilder

Negative Anmerkungen:

  • 0x fehlende Detailbilder
  • 0x keine aussagekräftigen Bilder
  • 0x Text vermittelt nur den ersten Eindruck
  • 0x zu wenig persönliche Erfahrungen
  • 0x Testphase wirkt zu kurz
  • 0x Fazit erscheint nicht schlüssig
  • 0x nicht hilfreich

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