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Wangenrouge – wieviel wohin?

Man kann damit so viel falsch machen und eigentlich nicht viel richtig. Vielleicht liegt es daran, dass Wangenrouge in unseren Breiten eher ein Schattendasein führt. Völlig zu unrecht, denn es eignet sich wunderbar zum Experimentieren, zum Unterstreichen des eigenen Typs, zum Verändern und Verschönern.

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Wir Verwenderinnen sind ja bekanntlich super kritisch, am kritischsten aber mit unserem eigenen Aussehen. Der morgendliche Blick in den Spiegel zeigt es: Das Gesicht ist zu dick, das Kinn nicht schön, das Haar … lassen wir das! Wofür gibt es schließlich Make-up, mit dem wir die offensichtlichsten Mängel beheben können. Aber ein gutes Gesichtsmake-up ist nichts ohne Wangenrouge!

Gesichtsformen

Die Basisformen von Gesichtern – hier in der Abbildung von links nach rechts und oben nach unten – sind oval, rund, länglich, herzförmig und trapezförmig (Hamsterbacke). Während die ersten drei eine vergleichbare Rundung im oberen und unteren Gesichtsbereich haben, sind das herz- und trapezförmige Gesicht dort unterschiedlich. Die Herzform ist oben breiter und die Trapezform unten.

Ja, und mein Gesicht? Am besten findet man es heraus, indem man sich vor den Spiegel stellt und das eigene Gesicht (Haare zurück binden) auf den Spiegel zeichnet. Lieber nicht den teuren Kajal nehmen oder einen Lippenstift, besser eignen sich hier non-permanente Stifte aus dem Zeichenbedarf. Hinterher kann man die Kontur besser beurteilen und die Perfektionistinnen können messen. Häufig hat man aber auch eine Mischform und die beiden Gesichtshälften können unterschiedlich sein.

Wangenrouge – richtig schminken

Die Wirkung des Rouges ist es, dass es Bereiche des Gesichtes zurücktreten lässt und so die „Tiefe“ besser modelliert. Auf die „richtige“ Stelle aufgetragen, bekommt das Gesicht einen anderen Ausdruck und wirkt femininer. Der wichtigste Teil dafür ist der Jochbogen, je stärker er ausgeprägt ist, als desto attraktiver wird die Frau wahrgenommen.

Das ovale Gesicht: Eigentlich ist es von den Proportionen her schon recht ausgewogen und braucht „nur“ noch etwas Verstärkung. Diese wird also unter dem Jochbereich aufgetragen.

Das runde Gesicht: Häufig wirkt es etwas kindlich und verträgt um erwachsener zu wirken Rouge unter dem Jochbogen und weiter nach unten auf den Wangen, um diese zu „verschlanken“.

Das lange Gesicht ist eigentlich nirgendwo „zu dick“ und braucht deswegen eher eine Längenunterbrechung mit einem mutigen Strich in der Mitte.

Das herzförmige Gesicht sieht eigentlich auch ohne Rouge schon sehr attraktiv aus, weil durch die Verschmälerung des unteren Bereiches die Augenpartie betont wird. Will man dennoch Rouge verwenden, so eher im Bereich des Auges, um diese Partie schmaler wirken zu lassen.

Das trapezförmige Gesicht wirkt ohne Rouge etwas unausgewogen, zudem finden wir eine breite Kinnpartie irgendwie nicht schön, jedenfalls nicht bei Frauen. Hier kann man ähnlich wie beim runden Gesicht vorgehen, das Rouge aber noch weiter zur Kinnpartie auslaufen lassen.

Wangenrouge – die Vielfalt

Rouge gibt es als Puder, Creme oder Fluid, welches auch gerne als „Blush“ bezeichnet wird. Die erfreulichsten Effekte lassen sich mit Puder erzielen, da man ihn schön mit einem Pinsel auftragen und die Ränder verblenden kann. Allerdings gelingt es mit Puder am besten, wenn man schon eine Foundation aufgetragen hat. Creme und Fluid lassen sich auch gut auf ungeschminkter Haut verwenden, sind aber schwieriger zu verblenden.

Aber natürlich lässt sich Rouge nicht nur zur „Korrektur“ verwenden, der experimentierfreudigen Verwenderin stehen alle Türen offen und natürlich kann man bestehende Charakteristika des Gesichtes auch verstärken. Ein alter Schulfreund schickte mir neulich ein uraltes Foto von uns: Wir saßen ums Osterfeuer und ich hatte mich geschminkt – komplett mit Rouge.

Fotos: ©Dr. Ghita Lanzendörfer-Yu

Autor dieses Artikels:
Dr. Ghita Lanzendörfer-Yu ist promovierte Chemikerin und Expertin auf dem Gebiet der Entwicklung und Produktion von Kosmetika. Sie bringt mehr als 16 Jahre Erfahrung in der kosmetischen Industrie mit sowie vier Jahre freiberufliche Erfahrung in Shanghai, China.

Urheberrecht: Dr. Ghita Lanzendörfer-Yu. Verwendung des Textes nur mit schriftlicher Genehmigung des Autors.

Dieser Artikel wurde verfasst am 15. April 2014
von in der Kategorie Geheimnis Kosmetik

Dieser Artikel wurde seitdem 5371 mal gelesen.

7 von 8 Pinkmelianern fanden den Beitrag hilfreich.

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  • 5x toller Schreibstil
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  • 1x sehr ausführlich
  • 0x Inhaltsstoffe genau betrachtet
  • 1x gute Bildqualität
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