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Kollagen: Speichert Feuchtigkeit und schützt vor Umwelteinflüssen

Kollagen ist das häufigste Eiweiß im menschlichen und tierischen Körper.

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Außer Fettgewebe und Wasser enthält die menschliche Haut 75 Prozent Eiweiß in Form von Kollagen. Es stützt das Bindegewebe und trägt zum glatten Bild jugendlicher Haut bei.

Wenn die Haut älter wird, verändert sich der Aufbau des Kollagens. Vor allem die Sonne führt zur „Verklumpung“ und Vergröberung der kollagenen Fasern. Die Haut zeigt tiefe Rillen, wird unelastisch und schlaff.

Wie lösliches Kollagen in Cremes in der Haut wirkt
Dieses Wissen führte zunächst zu Versuchen, durch lösliches Kollagen, das in Form von Cremes auf die Haut aufgetragen wird, das „alte“ verbrauchte Kollagen zu ersetzen und die Haut dadurch zu verjüngen. Aufgrund der Molekülstruktur ist eine Resorption von Kollagen aus einer Creme jedoch nicht möglich, so dass eine Faltenglättung Utopie bleibt. Aber die positive Wirkung auf die Kollagenproduktion bleibt der Schlüsseleffekt aller Antifaltenwirkstoffe wie Vitamin A, Phytosterole oder Pflanzeninhaltsstoffe wie Lupinensamenex­trakt oder Spitzwegerich. Auch Kollagen als „Faltenauffüller“ in Form von In­jektionen wurde durch neuere, besser verträgliche Mittel ersetzt. Heute wird tierisches Kollagen in Cremes zunehmend durch Proteine pflanzlichen Ursprungs wie zum Beispiel Weizenprotein ersetzt.

Kollagen in Shampoos und Duschcremes
Ein wichtiger Anwendungsbereich in der Kosmetik ist auch die Kombination mit waschaktiven Substanzen, sogenannten Tensiden, in Haarshampoos und Wasch- & Duschcremes. Die Proteine entfalten eine Schutzwirkung für Haut und Haar und vermindern den nachteiligen Einfluss von hautschädigenden Substanzen. Gut zu wissen: Kollagen ist zwar ein tierisches Eiweiß, aber Ängste vor einer BSE-Infektion durch die Verwendung eines Shampoos oder eines Duschgels mit Kollagen sind unbegründet. Die Proteine werden vor der Verarbeitung in Kosmetika so nachhaltig behandelt, dass nach heutigen Erkenntnissen kein Erreger überleben kann.

Quelle:
Text:
frei Hautforschungsinstitut
Foto: Istockphoto

Dieser Artikel wurde verfasst am 8. Januar 2010
von in der Kategorie Magazin

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