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Entspannungsbäder – Balsam für Körper und Seele

Langsam geht der Sommer vorbei und der Herbst steht vor der Tür. Die Tage werden kürzer, die Nächte kälter, das Bedürfnis nach einer gemütlichen wohligen Atmosphäre stellt sich ein und von der erfrischenden Dusche wechselt man lieber zu entspannenden Bädern.

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Entspannungsbäder, Quelle: Istockphoto

Entspannungsbad

Ein Entspannungsbad ist allgemein wohltuend und kann auch bei einer Erkältung helfen. Kerzenlicht, Entspannungsmusik und duftende Essenzen machen ein Bad zu einem sinnlichen Gesamterlebnis. Die duftenden Öle sollte man nicht einfach ins Wasser schütten, da sie sonst meist an der Oberfläche bleiben und ihre Wirkung nicht richtig entfalten können. Am besten mischt man die ätherischen Öle mit einem halben Becher Sahne oder Milch, so dass sie schwerer werden und sich gleichmäßig im Wasser verteilen. Als Badeöle eignen sich besonders gut Essenzen aus Lavendel, Jasmin oder Sandelholz. Hierbei sollte die Dosierung genau beachtet werden, denn je  intensiver der Geruch, desto weniger Tropfen sollten in das Badewasser gegeben werden.

Felketherapie

Die Felketherapie umfasst vier Elemente: Lehm, Luft, Wasser und Licht. Das wichtigste Element ist der Lehm, der in Form eines Lehmbades aufgetragen wird. Durch die Schwere aktiviert der Lehm den Stoffwechsel, die Verdauung und das Lymphsystem. Nachdem der Lehm auf die Haut aufgetragen wurde und einige Minuten einwirken konnte wird er an der Luft getrocknet, am besten draußen, denn so kommt das Licht zusätzlich mit seiner energetischen Wirkung zum Einsatz. Wenn der Lehm getrocknet ist, kann er einfach abgerubbelt werden. Danach kommt das Element Wasser zum Einsatz, denn eine ausgiebige Dusche steigert die körperliche Aktivität.

Heubad

In Heu sind wohlriechende ätherische Öle, Kohlensäure, Vitamine, Milchsäure und Carotin enthalten. Vor der Behandlung wird das Heu gründlich durchwässert und dann auf circa 40 Grad Celsius erwärmt. Die Erhitzung bewirkt, dass die im Heu enthaltenen ätherischen Öle freigesetzt werden. Das Heu, das für solche Bäder verwendet wird, wird von Wiesen gewonnen die nur einmal im Jahr gemäht, niemals gedüngt oder mit Pestiziden behandelt werden. Auf diesen Wiesen blühen verschiedene Pflanzenarten wie Erika, Enzian oder Edeltraute, die auch über natürliche Heilkräfte verfügen und angenehm duften.

Kleopatrabad

Ein Kleopatrabad kann man kann einfach zuhause machen. Auch wenn Kleopatra Esels- oder Stutenmilch für ihre Bäder benutzte, erfüllen auch Kuh- oder Ziegenmilch ihren Zweck. Ein Liter Milch wird mit zwei Esslöffeln Öl (z.B. Olivenöl) gemischt und je nach Bedarf können auch wenige Tropfen ätherische Öle (z.B. Lavendel, Rosmarin) zugefügt werden. Wichtig ist, dass keine künstlichen Zusatzstoffe beigemischt werden. Die ideale Wassertemperatur für ein Kleopatrabad beträgt etwa 39 Grad Celsius. Länger als 30 Minuten sollte das Kleopatrabad nicht dauern, danach wird die Haut mit Wasser abgespült.
Durch die Milch und das Öl wird die Haut samtig zart und bekommt einen rosigen Schimmer. Die Lipide, die in der Milch enthalten sind, versorgen die Haut mit Feuchtigkeit, außerdem wird die Durchblutung angeregt. Mineralien, Vitamine und Milchsäuren straffen und peelen die Haut auf natürliche Weise.

Orangenblütenbad

Das Orangenblütenbad wird mit Blüten der Pomeranze (Bitterorange), einer Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse, angereichert. Für das Bad braucht man 25 bis 75 Gramm Orangenblüten, die man entweder in einen Teebeutel gibt oder auf dem Wasser schwimmen lässt.
Die Blüten pflegen die Haut und wirken außerdem entzündungshemmend. Das Orangenblütenbad wirkt rückfettend und ist daher besonders für Menschen mit trockener Haut geeignet. Die in den Orangenblüten enthaltenen ätherischen Öle wirken stimmungsaufhellend und beruhigend. Ein Orangenblütenbad im Spa kostet etwa 25 bis 35 Euro.

Rosenblütenbad

Ein Rosenblütenbad wirkt beruhigend, antidepressiv, harmonisierend und entspannend. Für das Bad zuhause benötigt man Rosenblätter und eventuell Rosenöl. Von etwa zehn Rosenköpfen werden die Blütenblätter abgezupft und in einen halben Liter Wasser eingelegt, wo sie etwa eine halbe Stunde durchziehen müssen.

Stutenmilchbad

Stutenmilch ist ein Naturprodukt und kann deshalb ohne Bedenken bei Hautproblemen verwendet werden. Die Proteine der Stutenmilch versorgen die Haut mit Flüssigkeit und aktivieren die Zellerneuerung der Haut. Stutenmilch ist besonders für trockene und sensible Haut geeignet, da der pH-Wert der Stutenmilch dem des Menschen sehr ähnlich ist.

Ziegenmilchbad

Ziegenmilch gilt als Jungbrunnen, fördert die Durchblutung und kurbelt Immunsystem und Stoffwechsel an. Ziegenmilch enthält Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium, Vitamin A und D sowie wichtige Spurenelemente, die dafür sorgen, dass die Haut samtig zart wird. Die Hautverträglichkeit von Ziegenmilch ist sehr gut und gerade in Fällen von Neurodermitis kann Ziegenmilch heilend wirken. Ziegenmilchbäder im Spa kosten pro halbe Stunde etwa 35 Euro. Man kann sich aber auch für zuhause Ziegenmilchzusätze besorgen, wenn einem die andere Variante zu teuer ist.

Viele Bäder kann man zuhause in der eigenen Badewanne anwenden. Wer sich mal so richtig verwöhnen lassen möchte und  nicht auf den Preis achten muss kann auch Spa Resorts besuchen und dort ein Bad genießen: http://www.spa-dich-fit.de/

Quelle (Foto): Istockphoto

Dieser Artikel wurde verfasst am 9. September 2009
von in der Kategorie Pressemitteilungen

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