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Unsere Haut und ihre Pflege

In einer optimalen Welt könnte unsere Haut sich selbst schützen und heilen. In unserer modernen Welt, die von Umweltbelastungen geprägt ist, braucht sie Unterstützung.

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Unsere Haut und ihre Pflege, Quelle: Istockphoto

Die Haut ist die Schutzhülle unseres Körpers. Sie arbeitet so gut sie kann, reguliert die Körperwärme, sondert Wasser und Salze in Form von Schweiß ab und führt dem Körper Sauerstoff zu. Aber unsere Haut ist jeder Menge Schadstoffe ausgesetzt. Die UV-Strahlen der Sonne sind schuld an der vorzeitigen Hautalterung.  Rauchen ist der Hautfeind Nummer Eins, denn auch das Passivrauchen sorgt für das Altern der Haut und führt zu Unreinheiten. Unsere Haut ist täglich noch unzähligen anderen Schadstoffen und Chemikalien ausgesetzt. Vor solchen Übeltätern müssen wir unsere Haut schützen, weil sie sich hier nicht mehr selbst helfen kann.

Hautschutzmittel

Um die Haut zu unterstützen ist es hilfreich bestimmte Stoffe für die Haut zu bevorzugen.
Borretschöl ist eine sehr wichtige Quelle für essentielle Fettsäuren. Essentielle Fettsäuren kräftigen die Haut und helfen ihr Feuchtigkeit in ausreichender Menge zu speichern. Ringelblumenextrakt wirkt entzündungshemmend und hilft der Haut, sich zu erneuern und zu heilen. Kamille beruhigt die Haut und hat eine heilende Wirkung. Lezithin (als Sojabohnenextrakt) glättet die Haut und hält sie feucht. Hafermehl lindert Juckreiz und besänftigt die Haut. Vitamin C regt das Kollagen an und fördert den Wuchs des Elastingewebes. Vitamin C hat eine wundheilende Wirkung und kämpft gegen die freien Radikale. Vitamin E hilft der Haut gegen Schäden durch Sonne und Luftverschmutzung zu kämpfen.

Hauttypen und Pflege

Fette Haut (oder auch als fettige Haut bezeichnet)

Fette Haut lässt sich daran erkennen, dass die Haut glänzt, die Poren groß sind und die Haut einen fahlen Farbton aufweist. Der Vorteil an fetter Haut ist, dass sie langsamer altert. Menschen die fette Haut haben, neigen eher zu Pickeln. Deshalb werden oft Peelings und andere hautschälenden Mittel verwendet. Von solchen hartnäckigen Mitteln ist jedoch dringend abzuraten, denn sie bringen die Fettproduktion geradezu in Schwung.
Für fette Haut ist ein leichtes, flüssiges Reinigungsmittel zu empfehlen. Eine erfrischende Gesichtslotion ohne Alkohol und eine milde Feuchtigkeitscreme für trockenere Bereiche wie z.B. die Wangen reichen vollkommen aus. Von entfettenden Reinigungsmitteln oder mattierenden Produkten sollte man bei fetter Haut die Finger lassen.

Trockene Haut

Trockene Haut schält oder schuppt sich oft, reagiert empfindlich oder spannt und hin und wieder tauchen Rötungen auf. Trockener Haut fehlt Elastizität und sie neigt zur Faltenbildung. Für trockene Haut ist ein reichhaltiges, hydrierendes Reinigungsmittel geeignet. Tagsüber sollte ein nährendes Feuchtigkeitsmittel und nachts ein Gesichtsöl verwendet werden. Auf Seife und alkoholhaltige Mittel sollte bei trockener Haut ganz verzichtet werden.

Empfindliche Haut

Empfindliche Haut ist oft trocken, schuppig, spannt, ist gerötet oder juckt. Auf manche Cremes reagiert die Haut mit Ausschlägen. Die Haut neigt zu Allergien und Überempfindlichkeit. Empfindliche Haut sollte wie trockene Haut behandelt werden. Bevor neue Kosmetika verwendet werden sollte stets ein Hauttest gemacht werden.

Mischhaut

Viele Menschen haben eine Mischhaut, d.h. die Haut an den Wangen ist trocken und im T-Bereich (Stirn, Nase, Kinn) fettig. Für die fettigen Hautpartien sollten Reinigungsmittel für fette Haut verwendet werden, für die trockenen Bereich reichhaltige Feuchtigeitsmittel.

Problemhaut

Häufige Flecken und Rötungen sind ein Zeichen für Problemhaut. Fast jede Problemhaut ist fette Haut, deshalb sollten speziell Produkte für fette Haut verwendet werden.

Unsere Haut und ihre Pflege, Quelle: Istockphoto

Tipps rund um die Haut

Welche Pflege braucht meine Haut aktuell?

Spannt die Haut eine halbe Stunden nach dem Eincremen, muss eine reichhaltigere Pflege, die lange Feuchtigkeit spendet, verwendet werden.

Kommt meine Haut auch mit einer leichteren Pflege aus?

Kann man rausfinden indem man nach der Reinigung keine Creme aufträgt. Nach etwa einer Stunde kann man den Löschpapiertest machen, indem man je ein Stück Löschpapier auf Nasenflügel, Stirn, Kinn und Wangen drückt. Weisen alle Löschpapiere Fettspuren auf, produziert die Haut übermäßig viel davon. Bei Mischhaut bildet nur die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) Fett.

Mein Haut ist trocken. Braucht sie Fett oder Feuchtigkeit?

Trockene und sensible Haut braucht besonders viel Feuchtigkeit. Wenn die Haut nach der Reinigung spannt oder juckt, sind das Anzeichen dafür, dass die Haut nicht in der Lage ist genügend Lipide zu bilden. Intensiv pflegende Cremes, die Vorstufen natürlicher Lipide enthalten und deshalb die hauteigene Lipidproduktion anregen, sind hier optimal geeignet.

Was ist der Unterschied zwischen Creme und Fluid?

Cremes enthalten mehr Lipide, während Fluids bzw. Lotions mehr Feuchtigkeit enthalten.

Wie oft kann ich eine Maske verwenden?

Das ist von der Maske abhängig. Reinigungsmasken können bei zu häufiger Anwendung die Haut zu sehr austrocknen. Auch bei fettiger Haut sollte eine Reinigungsmaske deshalb nicht öfter als drei mal pro Woche angewendet werden. Crememasken können täglich verwendet werden, da sie die gestresste Haut beruhigen und ausgleichen.

Ist Augencreme auch abhängig vom Hauttyp?

Ist sie nicht, da die Haut um die Augen generell sehr sensibel und drei- bis fünfmal dünner ist als die übrige Gesichtshaut. Augencremes müssen am besten individuell ausprobiert werden. Mag man besonders den Frische-Effekt, hilft ein Augengel. Für Pflege plus Feuchtigkeit sind Creme-Gele geeignet. Ab 35 sind Augencremes mit Anti-Aging Wirkstoffen wie Q10 oder Hyaluronsäure gut. Die Augenpflege sollte man dem Alter angepasst auswählen.

Verträgt jede Haut ein Peeling?

Das hängt von dem Peeling ab. Mildes Peeling verträgt jeder Hauttyp. Prinzipiell kann man den Fingerdruck auf die jeweilige Hautpartie abstimmen. Bei normaler und Mischhaut können Peelings zwei- bis dreimal pro Woche verwendet werden.

Was ist der Unterschied zwischen Lippencremes und Lippenpflegestiften?

Spezielle Lippencremes können kleine Fältchen aufpolstern. Außerdem kann man sie als Grundlage verwenden, damit der Lippenstift besser hält. Lippenpflegestifte sind eine Art Schutzmantel für die Lippen. Sie hinterlassen einen transparenten Film der vor Trockenheit und Kälte schützt. Außerdem werden die Lippen gepflegt und aufgesprungen Lippen können sich besser regenerieren.

Was kann man tun, um die Haut von Innen heraus zu pflegen?

Es gibt viele Möglichkeiten der äußeren Anwendung um die Haut zu unterstützen. Aber auch durch die richtige Ernährung kann man seiner Haut viel gutes tun. Mit der richtigen Ernährung kann man seine Haut vor Falten, Pigmentflecken, roten Äderchen, aber auch Neurodermitis und Herpes schützen. Generell gilt: wahre Schönheit kommt von Innen!

Die Ernährung beeinflusst stark die Entstehung von Falten. Eine Studie der Monash-Universität Melbourne ergab, dass Menschen die bestimmte pflanzliche Öle, oft Fisch und Gemüse zu sich nahmen, deutlich weniger Falten hatten als Menschen die viel Fleisch, Butter und Zucker konsumierten. Sojaprodukte wie beispielsweise Tofu oder Sojamilch, bzw. die darin enthaltenen Phytoöstrogene verzögern die Hautalterung. Wissenschaftler und Mediziner haben herausgefunden, dass die Hautalterung eine Folge von mikroskopisch kleinen Entzündungen ist. Diese führen zu Arterienverengung, dadurch kommen die Nährstoffe nicht mehr richtig an und die Haut wird schlaff.
Mit der richtigen Ernährung kann man diesen Entzündungen allerdings entgegenwirken. Omega-3-Fettsäuren sind Entzündungskiller, deshalb sollte man mindestens zwei mal wöchentlich Fisch essen. Aber auch Leinöl enthält die wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die deshalb so wertvoll sind, weil sie die Omega-6-Fettsäuren in Schach halten, die wiederum Entzündungen fördern. Leider enthalten die meisten Pflanzenfette mehr Omega-6-Fettsäuren als Omega-3-Fettsäuren.
Auch die freien Radikale sind für Entzündungen der Haut verantwortlich. Gegen freie Radikale schützen Antioxidatien, die in allen Obst- und Gemüsesorten enthalten sind. Auch Zucker fördert die Faltenbildung, denn er reagiert mit dem Hauteiweiß und verklebt die kollagenen Fasern. Dadurch verliert die Haut an Elastizität.

Bei Akne

Menschen die unter Akne leiden, sollte nicht zu viel Fett zu sich nehmen, denn das regt die Talgproduktion an. Tierische Fette verstärken außerdem die Entzündungsprozesse der Haut. Eine Studie hat gezeigt, dass Menschen die viel Milch oder Milchprodukte zu sich nehmen, vermehrt unter Akne leiden. Bei Akne hilft eine gute Versorgung mit Vitamin C (z.B. Paprika), Zink (z.B. Haferflocken) und Selen (z.B. Fisch)

Bei Neurodermitis

Menschen die unter Neurodermitis leiden fehlt ein Enzym, das Linolsäure in die hautschützende Gamma-Linolsäure umwandelt. Durch Nahrungsmittel kann dieser Mangel ausgeglichen werden. Ideal hierfür ist Hanföl.

Bei Herpes

Fast 90 Prozent der Menschen tragen den Herpes-Virus in sich. Ist das Immunsystem geschwächt, durch Erkältung, Sonne oder Stress, bricht Herpes aus. Wichtig ist, das Immunsystem zu stärken indem man viel Obst und Gemüse zu sich nimmt. Das Eiweiß Arginin fördert die Ausbreitung des Virus. Deshalb sollte man auf argininhaltige Lebensmittel wie z. B. Nüsse, Rosinen und Schokolade verzichten. Lysin schwächt das Virus, deshalb sollte man zu Nahrungsmitteln wie Fisch, Eiern, Kartoffeln, Milchprodukten und Hülsenfrüchten greifen.

Wie halte ich meine Haut jung?

Um die Haut von Innen heraus jung zu halten, sollt man sich vitaminreich ernähren. Insbesondere Vitamin C strafft die Haut, schützt die Zellen vor freien Radikalen und hilft neues Kollagen für das Bindegewebe zu produzieren. Viel Vitamin C enthalten z. B. Sanddorn, Zitrusfrüchte, Johannisbeeren und Paprika. Alkohol, Rauchen und Stress sind wahre Vitamin-Killer. Tiefrotes und violettes Obst- und Gemüsesorten wie Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren und Aubergine sind optimale Radikalenfänger. Auch Enzyme sind sehr wichtig, denn sie regeln den Stoffwechsel, das Hormonsystem und die Immunabwehr. Außerdem können sie Eiweiße spalten und sind deshalb optimale Faltenglätter. Diese Enzyme stecken in Ananas, Kiwis, Feigen, Mangos, aber auch in Zwiebeln, Lauch, Fenchel und Möhren.

Quelle (Fotos): Istockphoto

Dieser Artikel wurde verfasst am 11. August 2009
von in der Kategorie Pressemitteilungen

Dieser Artikel wurde seitdem 5140 mal gelesen.

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Eine Antwort zu “Unsere Haut und ihre Pflege”

  1. Jutta

    Hallo!
    Da ich selbst mit vielen Hautkrankheiten zu kämpfen habe, wie zum Beispiel Neurodermitis und gelegentlich auch Herpes, wollte ich mal ein paar Tipps hier lassen für alle meine Leidensgenossen! Bei wirklich schlimmer Neurodermitis empfehle ich eine Crème vom Hautarzt anmischen zu lassen. Bei Herpes habe ich jetzt etwas neues entdeckt: Erazaban … Ich brauche ja nur eine Spinne zu sehen und am nächsten Tag erscheinen bei mir die kleinen Bläschen… Dieses neue Mittel wirkt Wunder!

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