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Zupfen, rasieren, peelen: Wie die Haut Enthaarungsstrapazen besser übersteht

Es ist wieder so weit – warme Temperaturen verleiten dazu, mehr Haut zu zeigen. Doch was dabei an Haaren zum Vorschein kommt, ist manchmal nicht sehr attraktiv.

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Es ist wieder so weit – warme Temperaturen verleiten dazu, mehr Haut zu zeigen. Doch was dabei an Haaren zum Vorschein kommt, ist manchmal nicht sehr attraktiv. Deshalb greifen immer mehr deutsche Frauen und Männer zu Rasierer & Co., um die lästigen Härchen loszuwerden. Damit die glatte Haut nicht mit Reizungen erkauft werden muss, ist beruhigende und milde Pflege gefragt. Die Dermatologin und Schönheitsexpertin Dr. Marion Krakor aus Leipzig verriet dem HAUTREPORT die wichtigsten Tricks, um Rötungen und Irritationen zu vermeiden.

HAUTREPORT: Frau Dr. Krakor, immer mehr Deutsche enthaaren sich. Bei Frauen sind die Achselenthaarung und das Augenbrauenzupfen bereits eine Selbstverständlichkeit. Doch gerade bei der Enthaarung im Gesicht klagen viele über Irritationen bis hin zu Schwellungen im enthaarten Bereich. Kann man diese vermeiden?

DR. KRAKOR: Die Gesichtshaut reagiert natürlich besonders empfindlich auf alle Manipulationen, da hier viele Nervenbahnen und Schmerzrezeptoren vorhanden sind. Schmerzen und Schwellungen kann man schon durch Vorbeugung reduzieren, indem man zum Beispiel die zu enthaarende Stelle mit Eiswürfeln kühlt. Speziell bei der empfindlichen Region um die Augen ist es hilfreich, wenn danach Pflegeprodukte mit adstringierenden  Wirkstoffen, wie zum Beispiel dem grünen Tee in frei AugenCreme, verwendet werden. Die AugenCreme wird in kleinen Tupfen rund um das Auge aufgetragen und mit dem Ringfinger sanft von innen nach außen eingeklopft.

HAUTREPORT: Gesichtsbehaarung an Oberlippe und Kinn ist bei Frauen oft besonders störend, eine häufige Enthaarungsmethode ist hier das Epilieren mit Wachs. Was muss man dabei beachten?

DR. KRAKOR: Wenn man sich für die Wachsmethode entschieden hat, ist die Vorbereitung ebenfalls besonders wichtig. Die Haut muss vorher gründlich gereinigt und geklärt werden. Das Gesichtswasser darf ruhig bis zu 10 Prozent Alkohol enthalten. Das reizt nicht, reduziert aber das Hautfett, sodass die Wachsstreifen besser haften. Die Streifen werden auf die betroffene Stelle aufgelegt, angedrückt und gegen die Wuchsrichtung der Haare rasch abgezogen. Danach lassen sich Wachsreste mit ölhaltigen Reinigungstüchern oder einem Hautöl mit beruhigenden Substanzen entfernen. Als Beruhigungsmaske eignen sich Produkte mit Panthenol und Aloe Vera, da sie viel Feuchtigkeit spenden und Rötungen zum Verschwinden bringen.

HAUTREPORT: Es gibt auch Enthaarungsmethoden, die von Kosmetikinstituten und auch von dermatologischen Praxen angeboten werden. Was ist dabei zu berücksichtigen?

DR. KRAKOR: Die Methode, die am häufigsten angeboten wird, ist die Haarentfernung mittels Blitzlichtlampe oder Laser. Je nach Art des zu entfernenden Haares sind damit sehr gute Erfolge zu erzielen. Man muss jedoch wissen, dass nur dunkles Haar gut zu entfernen ist. Aber auch hier können Hautirritationen entstehen, die man jedoch mit beruhigenden Pflegeprodukten hervorragend lindern kann.

HAUTREPORT: Die Rasur ist nicht nur für Männergesichter beliebt, auch Frauen greifen oft zum Rasierer. Hier werden vor allem die Beine bearbeitet. Haben Sie Tipps, wie das problemlos über die Bühne geht?

DR. KRAKOR: Eine Nassrasur ist schmerzlos, preisgünstig und schnell. Dafür muss man aber in Kauf nehmen, dass die Haare schon nach einigen Tagen wieder nachwachsen. Zusätzlich raut die Rasierklinge die Haut auf, hinterlässt teilweise kleine Verletzungen und Rötungen und der Rasierschaum kann die Haut austrocknen. Abhilfe schafft hier ein pflegendes Öl, das auf der noch feuchten Haut angewandt wird. Es beseitigt die Schüppchen und glättet raue Stellen. Alternativ sind Lotionen mit Aloe Vera und Panthenol zu verwenden, die Rötungen und Reizungen lindern. Genauso wie nach der Nassrasur muss die Haut auch nach der Verwendung eines Trockenrasierers gepflegt werden.

HAUTREPORT: Enthaarungscremes sind ebenfalls eine beliebte Methode, um schmerzlos und kostengünstig glatte Haut zu bekommen. Was ist dabei zu beachten?

DR: KRAKOR: Enthaarungscremes wirken schnell und schmerzlos. Der Wirkstoff ist meist Thioglykolsäure. Die Haare werden an ihrem Ansatz aufgelöst und können dann mit der Creme zusammen entfernt werden.  Inzwischen werden Enthaarungscremes besser vertragen als früher. Sie können aber immer noch den pH-Wert der Haut verändern. Deshalb sollten Cremereste mit einer seifenfreien Duschcreme stets gründlich entfernt werden. Im Gesicht sollten Enthaarungscremes nicht angewandt werden.

HAUTREPORT: Frau Dr. Krakor, wir danken Ihnen für die interessanten Infomationen.

Quelle
Text:
frei HautforschungsInstitut
Foto: ©istockphoto/konstantynov

Dieser Artikel wurde verfasst am 20. April 2011
von in der Kategorie Magazin

Dieser Artikel wurde seitdem 2123 mal gelesen.

2 von 2 Pinkmelianern fanden den Beitrag hilfreich.

Positive Anmerkungen:

  • 2x toller Schreibstil
  • 0x kurz & prägnant
  • 0x sehr ausführlich
  • 0x Inhaltsstoffe genau betrachtet
  • 0x gute Bildqualität
  • 0x viele Detailbilder

Negative Anmerkungen:

  • 0x fehlende Detailbilder
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