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George Gina & Lucy Bitter Sweet Eau de Parfum

Eine wirklich spannende Duftkomposition, anfänglich sehr süß, dann leicht fruchtig - erinnert an Zitrusduft - ziemlich intensiv und schwer. Sicher nicht für Jede etwas, aber ich mag ihn ab und zu ganz gern.

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Allgemeines:
Das bekannte Modelabel Georg Gina & Lucy hat Ende 2013 drei verführerische Düfte auf den Markt gebracht: „Night Star“, „White Russian“ und „Bitter Sweet“.
Die Düfte sind in sehr extravaganten und dem Duft angepassten Flacons mit je 50 ml für ca. 49,- € im Handel erhältlich, unter anderem auch bei Müller. Im Folgenden möchte ich näher auf den Duft Bitter Sweet eingehen.

Design:
Zunächst ist der Flacon in einer ziemlich großzügigen Pappschachtel mit einem schwarzen, an Schlangenleder erinnerndes Design und lila Aufschrift. Auf der einen Seite wirken solche pompösen (und etwas überdimensionale) Verpackungen sehr gut wenn man das Produkt verschenkt, auf der andere Seite könnte man sich auch über die „Mogelpackung“ ärgern, da der Flacon dann doch deutlich kleiner ist, als man es durch die große Verpackung vermutet hätte.
Der Flacon selbst ist komplett Schwarz, mal abgesehen von der Aufschrift in Lila und dem silbernen Sprühaufsatz, und am Fläschchenhals findet sich wieder diese Lederoptik in Form eines Dekobandes. Am hübsch gestalteten Deckel mit einer Art Label-Gravur hängt zudem der für GGL so typische Karabinerhaken ganz neckisch herab – eine wirklich tolle und verspielte Variante den Eyecatcher in Szene zu setzen.
Mir persönlich gefällt die großzügige Verpackung sehr gut, da sie den Stil des Parfums sehr gut vermittelt, welchen ich rein äußerlich als animalisch, wild, verrucht, sexy und geheimnisvoll beschreiben würde.

Duftnoten:
Kopfnote: Engelwurz Samen, schwarzer Pfeffer, Bergamotte
Basisnote: schwarze Vanille, Tonkabohne, Opoponax Harz
Herznote: schwarzes Wildleder, Jasmin, Heliotrop

Duft:
Schon beim Öffnen des Flacons umhüllt mich der süße Duft. Nach dem ersten Aufsprühen roch der Duft etwas nach Alkohol doch dann sehr schnell etwas fruchtig und erinnert durch den recht intensiven Bergamottenduft an Zitrusfrüchte, zudem ist der Duft im ersten Moment auch sehr schwer und irgendwie allumfassend. Nach ein par Minuten kommt so langsam der eigentliche Duft zum Vorschein, bei dem man deutlich die Vanillenote erkennen kann, zudem riecht Bitter Sweet auch recht würzig, wird dann aber nach und nach immer sanfter, weiblicher und irgendwie „abgerundeter“. Nach gut 15 Minuten hat der Duft so etwa sein volles, süßes und sehr sinnliches Aroma entfacht und erinnert mich dann irgendwie an ein köstliches Dessert, später kommt noch eine recht sanfte Jasminnote zum Vorschein, welche allerdings nicht so bitter wie erwartet, sondern tatsächlich eher sweet duftet. Der Name dieses Duftes ist wirklich perfekt gewählt, auch wenn er natürlich deutlich sweeter als bitter ist 😉

Haftfestigkeit:
Im ersten Moment wirkt der Duft ziemlich schwer, wodurch ich schon dachte, dass ich den Geruch gar nicht mehr los werde 😉 Doch dann zeigt er ja so langsam auch seine sanfte und sinnliche Seite und dieser Duft drängt sich dann nicht mehr so in den Vordergrund, bleibt einem aber doch eine ganze Weile erhalten und daher meiner Meinung nach auch gut im Alltag geeignet. Noch besser aber an besonderen Abenden, an welchen Bitter Sweet jeder Frau sicher lange treu bleibt und erst nach einigen verführerischen Stunden verfliegt.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist dieser Duft eine sehr gelungene Komposition, welche sich sowohl im Design der Verpackung, als auch dem des Flacons, und natürlich dem Duft selbst ganz wundervoll ergänzt. Zu Beginn riecht der Duft noch sehr intensiv und etwas aufdringlich – erinnert fast an ein wildes Vorspiel – doch nach einer Weile wird der betörende Duft immer sanfter und lieblicher und zeigt seine liebevolle und zärtliche Seite – um das Ganze mal etwas zu versinnbildlichen 🙂
Ein wirklich spannender und besonderer Duft, welcher seine Erscheinung innerhalb der ersten halben Stunde komplett wandelt… Mir gefällt der Duft sehr gut, auch wenn er – für mich – definitiv nichts für jeden Tag ist, sondern eher um ihn ab und an mal z.B. zu besonderen Anlässen aufzulegen.
Wer den Duft mal Probe-schnuppert sollte sich und dem Duft auf jeden Fall etwas Zeit lassen und sich erst nach frühestens einer halben Stunde und einem erneuten Schnuppertest eine Meinung zu Bitter Sweet bilden.

Ich hoffe sehr, dass ich euch den Duft etwas veranschaulichen konnte – auch wenn das bei Düften natürlich immer so eine Sache ist da sie ja Jeder etwas anders wahrnimmt…

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Damendüfte

Dieser Artikel wurde seitdem 1576 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXXlässt sich optimal dosieren
XXXXODuft ist angenehm
XXXXODuftintensität ist genau richtig
XXXXODuft ist nicht zu aufdringlich
XXXXXDuft ist langanhaltend

Gesamtwertung: 4,4 von 5,0

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