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SWISS-O-PAR Haarspitzenfluid – für strapaziertes Haar gegen Spliss

Pflegt die Spitzen, bewirkt jedoch keine Wunder

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2010 begann für viele unter uns mit den berühmten guten Vorsätzen. Auch ich habe mir einiges vorgenommen… Ganz oben auf der Liste steht der Punkt „Haarpflege“. Nach fast 10 Jahren färben, tönen, stylen, föhnen und glätten, wird es Zeit, meinen Haaren eine Pause zu gönnen. Für mich heißt das konkret: keine Farbe an die (kurze) Mähne lassen, fließig kuren, weniger föhnen und sonst alles ausprobieren, was eine Veresserung erzielen könnte. Als ich die Gelegenheit bekam, das Haarspitzenfluid von Swiss-o-Par zu testen, griff ich natürlich zu. Passt es nicht perfekt in mein aktuelles Beuteschema? 😉

Vorab sei gesagt, dass dieses Produkt Silikone enthält. Wer damit nichts anfangen kann (und ich weiß es gibt einige), braucht nicht weiterlesen. Ich kann den Verzicht darauf sehr gut nachvollziehen, finde den Wirbel darum allerdings manchmal übertrieben. Zur Zeit benutze ich ein Shampoo ohne Silikone. Es ist das Einzige, was mich nach einem schier endlosen Shampoo-Marathon zufrieden stellt, und das nun schon seit mehreren Jahren. Bei mir fielen sowohl Produkte mit, als auch ohne Silikone durch, ich kann somit nicht bestätigen, dass ein Verzicht generell besser wäre. Es gibt reichlich seriöse Quellen und auch ein Thema im Forum von Pinkmelon, wodurch genaue Infos zu diesem „Problem“ eingeholt werden können. Und: Silikone sind nicht gleich Silikone. Es gibt sowohl auswaschbare, als auch wasserunlösliche. Unterm Strich sollte jeder selbst entscheiden.

Die ca. 10cm hohe Standtube besteht aus weißem, weichem Kunststoff mit Schraubdeckel. Sie enthält 50ml und ist dadurch vor allem handlich und praktisch. Etwas, was auf Reisen bzw. im Urlaub nicht viel Platz wegnimmt. Die Schrift in verschiedenen Blautönen informiert u.a. über Hersteller, Anwendung und Inhaltsstoffe. Apropos Inhaltsstoffe: Es ist Parfum aufgelistet. Was hat Parfum hier zu suchen, war das wirklich nötig? Ich finde nicht. Dem Produkt wurde als weiteres Propolis zugesetzt. Propolis ist eine von Bienen hergestellte Substanz aus den Knospen verschiedenster Baumarten und dient zum Abdichten des Bienenstockes und als Schutz vor Infektionen. Dieses Kittharz ist ein natürliches Antibiotikum und kann bei uns sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden.

Das Haarspitzenfluid ist farblos und auf den ersten Blick kaum auf der Haut zu sehen. Auf meinem Bild mit dem Swatch musste ich die Hand etwas kippen, damit man erkennt, dass dort tatsächlich ein „feuchter Fleck“ aufgetragen wurde. Der Geruch ist süßlich. Was man im ersten Moment außerdem wahrnimmt, ist ein deutlicher Honigduft. Ein wenig künstlich, aber nicht störend. Im Haar verfliegt er schnell. Die Textur ist gelig und flüssig, dies macht Dosierung und Entnahme äußerst schwierig. Laut Hersteller reicht der Inhalt für 40-60 Anwendungen, was ich bestätigen kann, sofern man den Bogen mit der Dosierung raus hat. Denn: Stand die Tube vor Verwendung auf dem Kopf und wird anschließend  aufgeschraubt, kommt einem ein ganzer Schwall Produkt entgegen, ohne dass auch nur ein Hauch von Druck ausgeübt wurde. Noch dazu verklebt der Deckel. Ich halte die Tube vorher einige Zeit mit dem Deckel nach oben, damit kein Malheur passiert. Das Zuschrauben gestaltet sich ebenso abenteuerlich, schließlich läuft beim Verschrauben des Verschlusses fast die halbe Portion wieder aus der Hand. Hier hilft nur üben…

Nach der Entnahme – eine kleine erbsengroße Menge reicht bei meiner kurzen Frise aus – lässt sich die Pflege gut zwischen den Fingern verreiben und leicht im trockenen oder nassen Haar verteilen. Ich bevorzuge letzteres, da ich das Gefühl habe, dass das Produkt dadurch gleichmäßiger und besser aufgenommen wird. Meine frisch gewaschenen Zotteln 😉 mit Fluid lasse ich anschließend an der Luft trocknen und sehe später einen schönen Glanz. Die Anwendung im trockenen Haar funktioniert genauso problemlos, allerdings wirken die Spitzen im ersten Moment strähnig. Nichts, was man kurzfristig tun sollte, bevor man sich auf die Straße traut, denn es wird ja nicht ausgewaschen. Im Idealfall am Abend oder über Nacht einwirken lassen. Nach Gebrauch in beiden Fällen die Hände waschen. (Nicht, weil es schädlich wäre. Es haftet jedoch sehr lange an den Händen und kann, gepaart mit dem Duft, u.U. ein unangenehmes Gefühl hervorrufen.)

Fazit:

Das Haarspitzenfluid ist seit 14 Tagen in meinem täglichen Gebrauch und ich kann tatsächlich sagen, dass meine Spitzen gepflegter aussehen und sich weicher anfühlen. Gut, das mag am Silikon liegen, doch darüber kann gestritten werden. Swiss-O-Par meint, dass dieses Produkt die Haare „mit einem hauchdünnen Schutzfilm umhüllt, ohne sie zu beschweren oder zu verkleben“. Und genau das kann ich bestätigen. Ein absolutes Wundermittel ist es dennoch nicht. Wer mit argem Spliss zu kämpfen hat, wird die Haare dadurch nicht mehr retten können, da hilft nur ein Besuch beim Friseur und der Griff zur Schere. Zur Vorbeugung jedoch ist es meiner Meinung nach gut geeignet, meine trockenen Spitzen saugen das Fluid regelrecht auf. Nicht empfehlen würde ich es für allzu kurze Haare und die Behandlung von Kopfhaut und Haaransatz. Hier besteht die Gefahr, einen sehr fettigen Ansatz und strähnige Haare zu bekommen. Während und nach der Anwendung hatte ich keinerlei Unverträglichkeiten.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Leave-In Produkt

Dieser Artikel wurde seitdem 9701 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXOOpflegt & regeneriert das Haar intensiv
XXXOOverbessert die Naßkämmbarkeit
XXXOOverbessert die Trockenkämmbarkeit
XXXOOverleiht dem Haar fühlbare Geschmeidigkeit
XXXXObeschwert das Haar nicht

Gesamtwertung: 3,2 von 5,0

Eine Antwort zu “SWISS-O-PAR Haarspitzenfluid – für strapaziertes Haar gegen Spliss”

  1. cat

    Oh das hört sich ja gut an. Hatte fürchterlichen Spliss und bin erstmal zum Frisör gerannt, der dann auch richtig entsetzt war. Werde mich auf jeden Fall mal danach umschauen.

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