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LUSH Damaged (Hot Oil Treatment)

Damaged kann leider nicht wirklich überzeugen - die Pflegewirkung ist nur sehr kurzfristig und der angepriesene Vanilleduft wird von einem unangenehmen “Muffgeruch” überdeckt.

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LUSH Damaged (Hot Oil Treatment)

Allgemeine Informationen

Im aktuellen Sortiment von LUSH gibt es neben anderen Haarkuren 2 sogenannte Hot Oil Treatments – Damaged (30g) und Yuge (20g). Die Hot Oil Treatments kosten je ca. 11,70Euro und kommen in einer Art Lolliform daher. Das Besondere ist, dass man sich die Haarkur erst anrühren muss. Alle Produkte der Marke sind u.a. tierversuchsfrei und in den meisten Fällen – wie auch bei Damaged – vegan.

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Herstellerversprechen von LUSH

“Wenn du dein Haar regelmäßig mit Glätteisen, Haarcolorationen, Blondierung, Haarspray und mehr beanspruchst, dann gönne ihm mal einen Tag Pause mit diesem Hot Oil Treatment.

Extra Vergine Ölivenöl sorgt für mehr Spannkraft und Dehnbarkeit, die Öle aus Mandeln und Avocados spenden tiefenwirksam Feuchtigkeit – so ist dein Haar allzeit bereit für die nächste Runde. Guargummi wirkt antistatisch, Vanille Absolue zaubert einen sanften Duft, der deine Mähne unwiderstehlich macht.

Fülle eine Tasse mit kochendem Wasser (aber nicht bis zum Rand) und verrühre dein Hot Oil Treatment, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Lasse es für etwa 20 Minuten abkühlen und gib die Paste dann in dein trockenes Haar. Lehne dich für weitere 20 Minuten zurück, bevor du deine Haare mit Shampoo wäschst.

Zu viel für eine Anwendung? Dann lagere den Rest einfach bis zu vier Wochen in deinem Bad, um dein Haar ab und an mit Feuchtigkeit zu versorgen.”

LUSH Damaged (Hot Oil Treatment)

Inhaltsstoffe

“Cetearyl Alcohol & Sodium Lauryl Sulfate, Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride (Guargummi), Sodium Bicarbonate, Olea Europaea Olive Oil (Extra Vergine Olivenöl), Prunus Amygdalus Dulcis Oil (Mandelöl), Persea Gratissima Oil (Bio Avocadoöl), Citric Acid, Parfüm, Vanilla Planifolia Fruit Extract (Vanille Absolue), Aqua (Wasser), Gardenia Jasminoides Fruit Extract (Gardenienextrakt). Propylene Glycol, CI 75810 (Chlorophyllin), Cl 19140:1, Cl 42090:2”

Meine persönliche Erfahrung mit dem Oil Treatment

Da ich vor etwa 2 Jahren eine andere Sorte der Hot Oil Treatments geschenkt bekommen hatte und absolut begeistert war, wollte ich auch Damaged sofort ausprobieren, als ich die Haarkur in der Pinkmelon Testproduktliste entdeckt habe.

Meine Haare sind dunkelbraun, glatt, mittellang bis lang und zwar nicht stark hitzegeschädigt, aber doch besonders in den Spitzen etwas trocken und zuweilen spröde.

Auflösen des LUSH Damaged (Hot Oil Treatment)
Auflösen des Hot Oil Treatments

Anrühren & Anwendung:

Die Haarkur kommt als fester “Lolli” in Prismaform mit einer sechseckigen Grundfläche daher. Auf dem Holzstiel, der an Eisstiele erinnert, ist die Anwendungsanleitung in Bild-/Piktogrammform abgedruckt, was ich sehr praktisch finde.

Verpackt ist das Ganze nur in einem Stück Papier, weswegen die Hot Oil Treatments wohl auch das Adjektiv “unverpackt” tragen dürfen.

Schon bei meinem ersten Hot Oil Treatment vor 2 Jahren hat mich die Angabe “fülle eine Tasse mit kochendem Wasser (aber nicht bis zum Rand)” etwas irritiert oder vielleicht sogar geärgert, denn das Fassungsvermögen einer Tasse kann ja nun mal stark variieren.

Ich habe dieses Mal eine recht große Tasse genommen, diese aber nur etwas zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Ich schätze, dass ich unter 200ml Wasser verwendet habe, gemessen habe ich es aber nicht.

Sollte man unsicher sein, würde ich immer eher etwas weniger Wasser nehmen und ggf. auffüllen. Ein Teil des Wassers verdampft zwar noch, aber wenn man einmal zu viel hat, kann man nicht mehr viel gegen eine zu flüssige Kur tun.

Der “Lolli” beginnt schnell sich aufzulösen und zu schäumen. Nach wenigen Minuten ist die Kur komplett aufgelöst. Wartet man die angegebenen 20 Minuten ist sie nicht mehr schaumig und deutlich fester als zu Beginn.

Sie lässt sich nun sehr leicht in die trockenen Haare einmassieren. Ich benutze dafür den Stiel als eine Art Spatel, mit dem ich mir nach und nach Haarkur in die Handfläche gebe und von da in meinen Haarspitzen und zum Teil -längen verteile. Da ich recht trockene Kopfhaut habe, bekommt diese auch noch etwas ab.

Anschließend drehe ich meine Haare ein und befestige sie für die Einwirkzeit mit einer Haarspange.

Bei meiner Haarlänge reicht die Menge in der Tasse für 3 Anwendungen, vorausgesetzt, ich benutze die Haarkur nicht in den kompletten Längen bis Spitzen, sondern nur für etwa die untere Hälfte meiner Haare.

Man kann Reste bis zu vier Wochen aufbewahren und zum Beispiel bei Bedarf in die trockenen Haarspitzen einmassieren. Als Leave-in Haarkur würde ich sie aber definitiv nicht verwenden, dafür ist die Kur für mein Empfinden zu fettig.

Nach 20 Minuten Einwirkzeit wasche ich meine Haare ganz normal mit Shampoo und entferne somit die Haarkur nach dem reverse washing Prinzip aus meinen Haaren.

LUSH Damaged (Hot Oil Treatment)

Duft & Konsistenz:

Der Duft der Haarkur hat mich ehrlich gesagt sehr verwundert. Normalerweise ist man von LUSH sehr intensive Düfte gewohnt, teils extrem süß, teils fruchtig, teils blumig, teils auch würzig.

Damaged riecht dagegen für mich wie ich leider sagen muss vor allem etwas muffig. Der Vanilleduft ist zwar erkennbar, aber weder intensiv, noch dominant. Umso länger die Haarkur in meinem Bad stand und auf die weiteren Verwendungen gewartet hat, desto mehr ging der Vanilleduft unter und die Haarkur roch für mein Empfinden zum Schluss wirklich unangenehm muffig. Hätte ich diesen Geruch nicht schon von Anfang an wahrgenommen, hätte ich gedacht, die Kur sei schlecht geworden.

Was genau für diesen Geruch verantwortlich ist – oder ob ich vielleicht tatsächlich ein bereits schlechtes Produkt erhalten habe – kann ich nicht sagen, ich bin nur froh, dass der “Muffgeruch” nicht in den Haaren hängen bleibt, sobald die Kur einmal ausgewaschen wurde.

Die Konsistenz hängt natürlich ein wenig von der verwendeten Menge Wasser ab. Ich würde sie aber als cremig und für eine Haarkur eher typisch beschreiben.

LUSH Damaged (Hot Oil Treatment)
Swatch nach dem Abkühlen

Pflegewirkung:

Insgesamt macht die Haarkur zwar einen pflegenden und feuchtigkeitsspendenden Eindruck auf mich, da ich aber wie bereits erwähnt eine andere Kur der Reihe getestet habe und wirklich einen spür- und sichtbaren Unterschied nach einmaliger Anwendung erkennen konnte, bin ich von Damaged ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Meine Haare fühlen sich direkt nach der Anwendung bzw. eigentlich vor allem beim Auswaschen geschmeidiger an, aber schon wenn die Haare wieder getrocknet sind, ist davon nicht mehr viel zu spüren. Auch nach 3 Komplettanwendungen und einer “Resteverwertung” konnte ich keinen wirklichen Unterschied spüren oder sehen. Somit würde ich die Pflegewirkung eher als kurzfristig einschätzen und kann mir nicht vorstellen, dass sie für wirklich strapazierte Haare (ständiges Föhnen, Glätten, Blondieren…) ausreicht.

Haare vor/nach der Anwendung des LUSH Damaged (Hot Oil Treatment)

Mein Fazit zum LUSH Damaged (Hot Oil Treatment)

Die Kur hat in meinen Augen zwar nicht komplett versagt, aber auch nicht gehalten, was sie verspricht. Die Pflegewirkung ist mir (v.a. für den LUSH typischen höheren Preis) zu gering und der Duft regelrecht abschreckend. Hätte ich im Laden an Damaged gerochen, hätte ich mir das Hot Oil Treatment auf gar keinen Fall ausgesucht.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Treatment

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Resümee dieses Testberichts

XXXXOeinfache Anwendung
XXXOOkurze Anwendungsdauer
XOOOOangenehmer Duft
XXXXOhinterlässt ein angenehmes Haargefühl
XXOOOverbessert den Zustand des Haares

Gesamtwertung: 2,8 von 5,0

Verpackung: 3,0 - Preis: € € € €  - Würde das Produkt wieder kaufen: Nein

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