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essence effect nails 3D pearls, Farbe: 03 it rains money & 07 candy buffet (LE)

Anbringung und Halt sind kompliziert und nicht wirklich alltagstauglich. Dennoch: Die Optik gefällt mir ganz gut und man kann die Perlen auch ganz kreativ einsetzen. Eher was für besondere Anlässe.

Heute möchte ich euch die 3D pearls aus der esscence LE „effect nails“ vorstellen.
Ich habe beide Packungen bei dm für je 1,95€ gekauft.
Insgesamt gibt es noch 2 Glitterpuder und die zu jedem Päckchen passende Nagellackfarbe, welche meines Wissens aber aus dem Standardsortiment sind.
Meine beiden Produkte sind Folgende:
„03 it rains money“ – weiß/ silber
„07 candy buffet“ – kunterbunt (rot, orange, pink, dunkelblau, silber, rosa, hellgrün, türkis, flieder)

Die Perlen sind wirklich winzig und haben einen Durchmesser von nicht einmal 1mm. Sie befinden sich in kleinen transparenten Kunststoffdöschen, welche je 8,5g beinhalten.
Das Döschen wird per Schraubverschluss geöffnet, worunter sich noch einmal eine einfach entfernbare, verkleinerte Öffnung bzw. ein Filter befindet. Dieser ist mit einer Gummilasche verschlossen und soll das genaue Dosieren vereinfachen. Insgesamt ist all das sehr hochwertig verarbeitet, wobei die Gummilasche der Döschen merkwürdigerweise je eine andere Farbe besitzt (07 transparent, 03 grau).
Die Döschen sind noch einmal in einem kleinen Plastikeinschub in einer Pappschachtel verpackt. Auf dieser findet man eine Anleitung und Tipps in 3 verschiedenen Sprachen.

Hier die Anleitung in Kurzfassung:
„- 2 großzügige Schichten Nagellack auftragen
– entweder die Perlen in den Deckel des Döschens streuen und den feuchten Nagel in die Perlen eintauchen
– ODER die Perlen über den Filter darüber streuen
– überschüssige Perlen mit einem Pinsel entfernen
– min. 15min trocknen lassen
– mit Nagellackentferner entfernen

Tipp: eine dünne Schicht Überlack auf die Nagelspitze auftragen“

Also habe ich mich daran gemacht und es zunächst nach Variante 1 probiert. Man muss ultra-vorsichtig sein, wenn man die Lasche öffnet! Sonst gibt sie plötzlich nach und alle Perlen fliegen raus, da das Döschen echt randvoll ist. Dann habe ich das Deckelchen ordentlich gefüllt und den gewünschten Nagel 2x dick lackiert. Dann habe ich versucht, ihn in das Deckelchen einzutauchen…was gar nicht funktioniert hat! Der Deckel ist so flach, dass entweder die hintere Hälfte des Nagels noch rausschaut oder ich dann vorne schon mit der Nagelspitze im Deckel aufkomme und mir Macken in den Lack haue. Ich habe meine Finger gedreht und gewendet, aber es hat nicht funktioniert. Also habe ich die Gummilasche komplett entfernt und meinen Nagel direkt in das Döschen getunkt. Man sollte ihn nur leicht an der Oberfläche hin und her wälzen, sonst hat man die Perlen auch an den Fingern hängen. Dann habe ich den Finger sanft am Rand abgeklopft.
Das hat wesentlich besser funktioniert, hat aber auch den Nachteil, dass sich lösende und bereits mit Lack verschmutzte Perlen zurück in das Döschen fallen.
Überschüssige Perlen habe ich zunächst ganz sanft mit den Fingern weggefegt und die auf dem Nagel befindlichen leicht angedrückt. Ich hatte viele Perlen unter den Nägeln hängen, obwohl sie alle recht kurz sind – also hat man hier mit langen Nägeln durchaus ein Problem.
Perlen, die immer noch überzählig waren, habe ich gemäß Anleitung mit dem markeneigenen Fächerpinsel weggewischt. Ich denke, es tut auch jeder andere, solang er sehr weich ist.

Das Ergebnis war recht lückenhaft und ist leicht verrutscht, nicht zuletzt durch das Arbeiten mit dem Pinsel auf dem noch feuchten Lack.

Also habe ich ebenfalls die 2. Variante ausprobiert und die Perlen aufgestreut. Hier (und eigentlich generell) sollte man unbedingt auf eine große, geräumige Arbeitsfläche achten! Die Perlen kullern echt überall hin und springen wie die Flöhe! Am besten arbeitet man auf einem höheren Tablett oder in einer großen, flachen Schüssel, um nicht zu viele Perlen zu verschwenden.
Es kommen zwar viele Perlen aus der kleinen Öffnung heraus, diese lassen sich aber schwer lenken und somit auch nicht gut platzieren. Das Ergebnis hier war noch lückenhafter und mit einer noch größeren Sauerei verbunden.
Diese Version empfehle ich daher gar nicht.

Ungeschützt hält das Nageldesign leider nur rund einen Tag, dann hat sich bereits der Großteil der Perlen gelöst. Der Halt wird jedoch auch sehr von der Nagellackkonsistenz beeinflusst! Auf dünnflüssigem Lacken haften sie deutlich schlechter, als auf dickeren, zähflüssigeren Lacken. Ebenfalls ist es bei dem Unterlack wichtig, eine passende Farbe zu wählen. Ihr seht, der pinke Lack hat die silbernen Perlen ziemlich verfärbt. Deswegen rate ich eher zu helleren Farben oder, wenn ihr Kontraste setzen wollt, noch mal eine Schicht Klarlack als eigentliche „Klebebasis“ über dem Farblack. Ich habe es auch mit einem Peel-off Basecoat versucht, aber das hatte keine Einwirkung auf das Endergebnis. Es hat das Entfernen nicht vereinfacht, da er mit den Perlen nicht abzuknibbeln ging und sich auch schlecht mit Nagellackentferner abnehmen ließ.
Von der Anwendung eines Überlackes rate ich ab. Bei den silbernen Perlen mag es noch gehen, aber bei den bunten wird dadurch die Farbe angelöst und verläuft unschön. (Auf dem Foto mit dem gemischten Design zu sehen). Bei den silbernen Perlen hatte ich das Problem, dass sich die Perlen durch den Überlack in einer Art Scholle mit einem Mal zur Hälfte abgelöst haben.
Auch nur die Spitze zu lackieren brachte diese unsaubere Optik.
Dann habe ich es mal mit Haarspray versucht und muss sagen, dass ich dadurch einen Tag länger etwas von der Mani hatte und auch die Farben nicht so sehr verlaufen sind.
Ich habe mich nicht bewusst zurück gehalten und habe wie gewohnt im Haushalt und im Garten gearbeitet, die Mani war auch neugierigen kleinen Kinderfingern ausgesetzt.
Mit Überlack haben die silbernen nur 4h überstanden, das gemischte Design allerdings 3 Tage.
Mit Haarspray haben beide Farben 2 1/2 Tage gehalten, bis sie dann abgebröselt sind (s.Foto). Ohne alles habe ich beide Perlen bereits am 2. Tag wieder entfernen müssen, da sich zu viele gelöst oder die Farbe verloren hatten beim Händewaschen.

Was mich in dieser Zeit sehr genervt hat, war zum einen das ungewohnte Fremdkörpergefühl und zum anderen, dass ich überall die Perlen verloren habe. Egal ob im Bett oder auch bei der Küchenarbeit. Das ist doch ein hygienisches und auch gesundheitliches Risiko, wenn ich beim Kochen und Essen zubereiten die Perlen verliere und diese dann in die Nahrung gelangen. Für den Alltag kann ich die Perlen daher nicht empfehlen.
Wenn man allerdings einen bestimmten Anlass hat und nur auf ein paar Nägeln Akzente setzen will, kann ich die 3D pearls durchaus empfehlen.
Eine ebenfalls hübsche Einsatzmethode ist das punktuelle Verzieren mit den Perlen. Man kann mit einer Pinzette auch die Perlen tief in den Unterlack eindrücken, so dass sie länger halten.

Für nicht mal 2€ sind die Perlen für mich dennoch kein Fehlkauf. Die Optik und auch die Farbzusammenstellung von „candy bar“ sind für mich doch ganz hübsch und einfach außergewöhnlich. Ich werde sie sicherlich noch öfters tragen zu diversen Anlässen oder sie in Nageldesigns einbauen. Für den Alltag ist mir aber die Anwendung und auch das Tragen einfach zu kompliziert.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie für die Nägel

Dieser Artikel wurde seitdem 8127 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXOOOsehr nützliches Accessoire
XXOOOunkomplizierte Anwendung
XXXOOlange Haltbarkeit
XXXOOsehr gute Qualität
XXXOOwürde ich mir wiederkaufen

Gesamtwertung: 2,6 von 5,0

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2 von 2 Pinkmelianern fanden den Beitrag hilfreich.

Positive Anmerkungen:

  • 2x toller Schreibstil
  • 0x kurz & prägnant
  • 2x sehr ausführlich
  • 0x Inhaltsstoffe genau betrachtet
  • 2x gute Bildqualität
  • 2x viele Detailbilder

Negative Anmerkungen:

  • 0x fehlende Detailbilder
  • 0x keine aussagekräftigen Bilder
  • 0x Text vermittelt nur den ersten Eindruck
  • 0x zu wenig persönliche Erfahrungen
  • 0x Testphase wirkt zu kurz
  • 0x Fazit erscheint nicht schlüssig
  • 0x nicht hilfreich

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