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FING’RS Professional UV-Gel-System

Schönes Set für die, die es benötigen

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Ich möchte heute von dem Fing’rs- Set berichten, mit dem man sich die perfekten Gelnägel zuhause kreieren können soll. Ich habe dies für Euch genauer unter die Lupe genommen.

Das Set, das ich zum Testen bekommen habe enthält ein Set mit Nagel-Spitzen namens Salon French, ein UV-Gel-System sowie einer UV-Lampe zum Härten des Gels.

FING'RS Professional UV-Gel-System

FING'RS Professional Nagelspitzen Salon French

FING'RS Professional UV-Lampe

Die Verpackungen sind typisch für die Marke Fing’rs knallpink, die Kartons haben bei den Nagelspitzen und dem Gel Sichtfenster, sodass man die Produkte auch vor dem Auspacken schon darin begutachten kann.

Das Nagelspitzen- Set beinhaltet 24 Nagelspitzen, die je von 1 bis 12 durchnummeriert sind, wobei 1 die breiteste Spitze darstellt und 12 die schmalste. Zudem enthält das Set ein Reinigungspad, Nagelkleber, eine doppelseitige Feile sowie ein Manikürestäbchen aus Holz.

Das Uv-Gel-Set enthält ein klares Gel, einen Pinsel, 1 Fläschchen Haftvermittler, ein Manikürestäbchen aus Kunststoff und 10 Reinigungspads.

Der UV-Lampe liegt eine DVD bei, die die Benutzung des Gels und der Lampe per Video erklärt. Auch ist sowohl in dem Video als auch in der Gebrauchsanweisung erwähnt, wann man optional die künstlichen Nagelspitzen ankleben kann.
Es handelt sich bei der Gebrauchsanweisung um eine Step-by Step-Anleitung, die man sich ganz genau durchlesen sollte, die aber verständlich geschrieben ist.

Zuerst feilt und reinigt man die Nägel, dann kann man die Nagelspitzen aufkleben. Dies war nicht immer einfach, da die Nägel bei mir oft vom Naturnagel abstanden und ich sie sofort wieder abmachen und einen neuen Nagel aufkleben musste. Aber Übung macht auch hier bekanntlich den Meister. Leider kann man einen misslungen aufgeklebten Nagel aber nicht mehr verwenden und muss ihn wegwerfen, wodurch bei mir ein ziemlich großer Verschleiß entstand.

Sind die Nägel erst einmal aufgeklebt, sitzen sie bombenfest. Da die Spitzen sehr lang sind, musste ich sie zuerst in Form feilen. Die Form der Spitzen ist eckig, da ich sie aber rund wollte, hatte ich eine Menge zu feilen. Das war eigentlich das Zeitaufwändigste am ganzen Gelnägel kreieren, das Feilen. Daran habe ich bestimmt 2 bis 3 Stunden gesessen.

Sind die Nägel an allen Fingern befestigt, trägt man den Haftvermittler auf und gibt das Gel auf den Nagel. Dies funktionierte relativ einfach und gut. Nur ist das Gel extrem klebrig und man sollte sich Zeitungen oder Ähnliches auslegen und sich alte Kleidung anziehen, da es kaum noch abgeht, hat man es erst einmal aus Versehen an etwas geschmiert. Auch die Utensilien wurden mit der Zeit klebrig. Einer der Reinigungspads konnte mir da etwas Abhilfe schaffen.

Nach der Zeit unter der UV-Lampe, die per Zeitschaltuhr geregelt ist, wird das Gel dann aber relativ schnell fest auf den Nägeln, was wirklich angenehm ist.

Zu dem Ergebnis:
Ich war überrascht, wie natürlich es aussah und dass mich die Kunstnägel, da kurz genug gefeilt, überhaupt nicht störten. Im ersten Moment war es so, aber auch am nächsten Tag im Alltag stellte sich heraus, dass sie mich bei meiner Arbeit und allem was man so im Alltag tut wie am Pc tippen, schreiben, basteln, spülen, Hausarbeit überhaupt nicht irritierten.

FING'RS Professional UV-Gel-System - Ergebnis

Das Einzige, was auf einmal nicht mehr ging, war, irgendwelche feinen Sachen wie Etiketten oder Klebestreifen abzuziehen, da man mit den Kunstnägeln einfach einen zu dicken Nagel hat um Sachen abzukratzen.

Die Nägel habe ich zudem als sehr flexibel empfunden und durch das Gel konnte sie so leicht nichts beschädigen. Nach zwei Tagen sind mir leider Teile von zwei Kunstnägeln abgesprungen, jedoch nicht von selbst sondern bei Tätigkeiten mit den Händen. Ich muss aber sagen, dass bei diesen Nägeln von Anfang an die Kunstnägel etwas abstanden und nicht gut genug von mir aufgeklebt waren.

Das war leider auch der Grund, warum ich die Nägel nach etwa fünf Tagen schon wieder abgenommen habe. Einige standen einfach zu sehr ab und es hatte sich Dreck zwischen dem echten und dem Kunstnagel gesammelt, der nicht durch noch so viel Schrubben herauszukriegen war. Gesehen hat man das zwar durch die weiße Nagelspitze nicht, etwas eklig fand ich es natürlich trotzdem und habe die Nägel wieder abgenommen.

Es wird empfohlen, das Gel nicht abzuziehen und auch die Nägel nicht abzureißen, jedoch habe die Finger in sehr starken, acetonhaltigen Nagellack für das Lösen von Kunstnägeln getaucht und konnte so Kunstnagel und Gel einigermaßen entfernt. Dabei muss man aber sehr vorsichtig und geduldig sein. Sollten noch Gelreste am Naturnagel haften, sollte man diese lieber abfeilen und nicht abreißen.

Meine Nägel waren trotz der Strapazen hinterher nicht sehr angeschlagen, nur einige kleine Macken waren in der Oberfläche mancher Nägel. Dazu muss ich sagen, dass meine Nägel sehr stabil und fest sind. Ich weiß also nicht, wie das Ganze bei weicheren Nägeln aussehen würde.

Ich persönlich ziehe einen natürlichen Nagel einem Kunstnagel vor und da ich selbst einen festen Nagel habe, brauche ich die Gelverstärkung auch nicht unbedingt. Diese hält natürlich besser, als sich die Nägel nur zu lackieren.

Fazit:
Abschließend bin ich nicht ganz sicher, ob ich dieses Produkt empfehlen kann. Für Leute, die an Gelnägeln interessiert sind, ist es sicher eine gute und auf lange Sicht gesehen auch günstige Alternative zum Nagelstudio. Jedoch muss man mit einem hohen Zeitaufwand rechnen und es steckt auch viel Übung und Feingefühl dahinter.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie für die Nägel

Dieser Artikel wurde seitdem 36995 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXOsehr nützliches Accessoire
XXXOOunkomplizierte Anwendung
XXXXOlange Haltbarkeit
XXXXOsehr gute Qualität
XXXOOwürde ich mir wiederkaufen

Gesamtwertung: 3,6 von 5,0

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