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NYX The Curve Felt Tip Eye Liner, Farbe: Jet Black

Guter Filzeyeliner mit ergonomischer Form. Liegt gut in der Hand und hat eine schöne Farbe!

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Hallo liebe Pinkmelianer,

ich stelle euch heute den NYX The Curve Jet Black Liquid Eye Liner vor, den ich von Pinkmelon bekommen habe. Der Liner verfügt über eine Filzspitze und soll durch seine ergonomische Form das Ziehen des Lidstrichs revolutionieren – er verspricht, selbst blutigen Anfängern zum perfekten, geraden Lidstrich zu verhelfen und außerdem soll man mit ihm besonders toll das Schwänzchen ziehen können.
Über die Farbe werden auch noch eine Reihe Versprechungen gemacht: sie ist angeblich intensiv, wasserfest, hält bis zu 14 Stunden, ist schnelltrocknend, verwischt, verläuft und fließt nicht davon, beim Ziehen entstünden keine Löcher.
Ihr merkt schon: dieses Ding ist laut NYX der heilige Gral unter den Filzeyelinern. 😉 Um das zu testen, habe ich ihn in den vergangenen vier Wochen genauestens unter die Lupe genommen.

Der Liner kommt in einer recht großen Plastikverpackung, denn erst selbst hat durch die ergonomische Form nicht gerade die platzsparendste Form aller Zeiten. Er ist in schwarz gehalten und lässt sich mit der Spitze nach vorn bzw. unten hinstellen, allerdings ist er dabei recht wackelig. Lagern kann man ihn so nicht unbedingt. Des Weiteren verfügt er über eine Plastikkappe, unter der der Filzstift verborgen ist. Anscheinend (vermutlich?) soll es auch zu einem späteren Zeitpunkt noch Nachfüllpatronen für ihn geben, denn die „Patrone“ mit Filstift lässt sich (vermutlich) herausnehmen – es gibt dafür zwei Druckknöpfe, ich habe es aber nicht geschafft, diese wirklich zu lösen. Bedruckt ist das gute Stück mit Firmennamen und dem Schriftzug „The Curve“, auf der anderen Seite finden sich noch die üblichen Herstellerangaben. Eine Mengenangabe sucht man allerdings vergeblich. Haltbar ist der Liner mindestens sechs Monate, laut Verpackung ist er auch „cruelty-free“, d.h. bei der Entwicklung, Herstellung usw. wurde kein Tierleid verursacht.

Ich beginne mal mit der ergonomischen Form. Der Liner passt ziemlich gut unter meinen Zeigefinger, er kommt vorne in der Kuhle zum Aufliegen und das ist an sich recht bequem, wenn auch sehr ungewohnt – ich habe bisher nur Filzliner verwendet, die auch die Form von Stiften hatten. Ich finde es aber angenehmer, den Zeigefinger ein Stück vorher, also etwa auf der „Abknickung“ zur Filzspitze hin, aufzulegen – mein Finger ist dann etwas gekrümmter und kann etwas besser den Druckpunkt variieren. Unter’m Strich gefällt mir die ergonomische Form aber sehr gut. Nur gerade am Anfang war es extrem ungewohnt und komisch, so zu hantieren – hat man sich aber mal daran gewöhnt und den optimalen Aufstützpunkt für Finger und Ellbogen gefunden, kriegt man damit wirklich tolle Lidstriche hin. Toll ist auch, dass man nicht krampfhaft mit den Finger drücken muss, um The Curve zu halten – man kann locker lassen, weil er sicher zwischen Mittelfinger und Daumen liegt und mit dem Zeigefinger kontrolliert man überwiegend die Filzspitze!

Die Filzspitze ist auch ein sehr wichtiger Punkt. Sie ist weich und flexibel – ich finde auch, sie hat seit der ersten Benutzung schon etwas nachgelassen, d.h. ist noch etwas weicher geworden. Vor allem bei täglicher Nutzung ist mir das aufgefallen. Problematisch ist auch, dass man den Liner schon immer etwas nach unten halten muss, damit die Farbe immer schön in die Spitze fließt – sonst stellt man fest, dass an der Spitze der Spitze (haha) keine Farbe mehr aufgetragen wird (was an sich logisch ist, ist ja bei normalen Filzstiften nicht anders). Leider kommt man damit durchaus der angenehmen Haltung in die Quere, denn ich habe den Liner immer recht gerade bzw. nach unten (weg von der Spitze) gehalten.
Beim Auftrag nämlich habe ich generell das Problem, extrem kurzsichtig zu sein – somit muss ich schon sehr nah ran an den Spiegel und wenn ich mir mit der Hand selbst in den Augen hänge, seh ich ja auch nichts mehr. 😉 Die Lösung war für mich, den Liner immer recht parallel zu meiner Augenform zu halten. Bei entsprechender Neigung von The Curve konnte ich so auch noch gut mit der Spitze malen. Das gefällt mir doch sehr gut: dadurch, dass er kein Stift und somit ziemlich lang ist, kann ich auch in sehr kurzer Entfernung zum Spiegel noch gut hantieren. Pluspunkt!

Aber wie malt er denn nun?!
Prinzipiell kann ich sagen: sehr gut! Die Spitze ist sehr fein, ich habe damit bereits den dünnsten Lidstrich meines Lebens gezogen. Aber man kann super auch etwas dickere Lidstriche ziehen, das erfordert dann aber mehrere Züge. Generell fand ich, dass man nicht im ersten Zug den perfekten Lidstrich gezogen hat, weil die Farbe nicht immer so intensiv wird, wie von NYX gesagt. Aber spätestens nach drei Zügen war ich zufrieden. Die grobe Form habe ich so geschafft und dann ging es an die Feinarbeit wie das Schwänzchen oder im Augeninnenwinkel. Schade finde ich aber, dass die Farbe nun nicht ganz so schwarz ist, wie ich sie mir vorgestellt hatte – grade, wenn sich wenig Farbe in der Spitze befindet wird sie etwas bräunlich, da braucht es dann mehrere Schichten. Was die schwarze Farbe also angeht, würde ich sagen: da geht noch was, auch wenn ich das Ergebnis schon gut finde (und aus der Entfernung von anderen Menschen zu mir merkt auch niemand, ob das jetzt ein Tiefschwarz oder „nur“ Schwarz ist).

Behauptet wird ja auch, dass der Liner nicht verläuft und sich keine Lücken bilden. Ich würde eher sagen: er verläuft nicht, aber bei meinen recht huckeligen Augenlidern bilden sich grade am Schwänzchen manchmal kleinere Stellen, bei denen die Farbe nicht perfekt verteilt ist. Die muss ich dann meistens noch mal etwas nachmalen, damit auch jedes Stückchen mit Farbe bedeckt ist. Es hält sich aber im Rahmen, da hatte ich schon wesentlich schlimmeres. Ich denke nicht, dass man auf meinen Lidern diesen perfekten, akkuraten Lidstrich schaffen kann – dazu hat meine Haut einfach zu viele Unebenheiten. 😉 Er liefert aber ein absolut überdurchschnittliches Ergebnis, weswegen ich auch in diesem Punkt zufrieden bin. Und wie oben schon erwähnt – aus gewisser Entfernung sieht man das auch nicht mehr.

Die Formel ist aber – wie versprochen – schnelltrocknend. Ich habe es noch nie geschafft, Stempelabdrücke zu haben oder den Liner zu verwischen, weil er noch nicht getrocknet ist. Perfekt!
Das schlägt sich dann auch in der Haftfestigkeit nieder. Er hält einen normalen Tag locker durch (was bei mir ca. 12 Stunden sind, dann schminke ich meist ab). Wischt man am Auge herum, lösen sich zwar kleine Krümel (treffender mit „Punkte“ zu beschreiben, so klein sind sie), aber man reißt keine großen Löcher in den Lidstrich. Ein klitzekleines bisschen mitgenommen sieht er nach ausgiebigem Wischen aber trotzdem aus. 😉
Auch wasserfest kann ich bestätigen – sofern keine Seife o.Ä. dazu kommt. Abschminken lässt sich der Liner nämlich recht problemlos – man braucht zwar mehrere Wischzüge und in der Zeit verteilt sich die Farbe bis runter zur Wange, aber man hat keine persistenten Rückstände am Augenlid. Ich gehe dabei auch in der Regel recht sanft vor, wer rabiat ist, dürfte es beim Abschminken also noch leichter haben.

Sehe ich sonst noch irgendwelche negativen Punkte? Nun, er ist recht teuer. Knapp 14 Euro kostet er und das finde ich für einen Liquid Eyeliner schon viel. Ich mochte Liquid Eyeliner lange Zeit nicht sehr gerne, da ich es einfach nicht geschafft habe, einen dünnen Lidstrich zu ziehen (ich wollte nicht aussehen wie Amy Winehouse). Mit diesem hier klappt das wesentlich besser – aber dafür ist denke ich in erster Linie die feine Spitze verantwortlich.

Die ergonomische Form finde ich aber sehr angenehm. Ich kann die Spitze so leichter kontrollieren – auch am linken Auge, bei dem ich normalerweise sehr große Probleme habe. Per se würde ich den Liner aber nicht für Anfänger empfehlen – auch wenn er ein nettes Übungsgerät sein dürfte. Bei einem Stift habe ich doch wesentlich mehr Angst, dass er mir mal ins Auge gerät, als bei diesem doch eher klobigen Ding. 😉

Den größten Minuspunkt sehe ich daher im Preis und dem aktuell nicht möglichen Nachfüllen. Auch die Filzspitze könnte etwas weniger flexibel sein.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Eyeliner

Dieser Artikel wurde seitdem 4370 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXXsauberes & präzises Auftragen ist möglich
XXXXXauch sehr feine Linien können gezeichnet werden
XXXXOFormel ist farbintensiv
XXXXXFormel ist wischfest
XXXXXFormel ist langanhaltend

Gesamtwertung: 4,8 von 5,0

5 von 6 Pinkmelianern fanden den Beitrag hilfreich.

Positive Anmerkungen:

  • 4x toller Schreibstil
  • 0x kurz & prägnant
  • 0x sehr ausführlich
  • 0x Inhaltsstoffe genau betrachtet
  • 5x gute Bildqualität
  • 0x viele Detailbilder

Negative Anmerkungen:

  • 0x fehlende Detailbilder
  • 0x keine aussagekräftigen Bilder
  • 0x Text vermittelt nur den ersten Eindruck
  • 0x zu wenig persönliche Erfahrungen
  • 0x Testphase wirkt zu kurz
  • 0x Fazit erscheint nicht schlüssig
  • 1x nicht hilfreich

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