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Rouge Bunny Rouge Quarz Eyeliner „Opaleszensessenz“

Viel Lärm um nichts

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Rouge Bunny Rouge Quarz Eyeliner „Opaleszensessenz“

Ich teste einen Quarz Eyeliner von Rouge Bunny Rouge im Farbton „Opaleszensessenz“. Der Name kommt nicht von ungefähr, erinnert er doch an das gleichnamige Mineral. Ein Opal kann die unterschiedlichsten Farben haben und „opalisieren“, d.h. verschiedene Reflexe erzeugen. Der daran angelehnte Liner ist holografisch, sprich in mehreren Farben changierend. Die „Kalligraphie der Treue“-Reihe bietet noch 3 weitere Nuancen: Tigeraugenessenz (Gold/Kupfer),  Anthrazit Essenz (Schwarz/Silber) und Ametist Essenz (Violett/Silber/Hellblau). Kosmetik von Rouge Bunny Rouge kann man in Russland, Großbritannien, Italien, Polen, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kasachstan und Estland erwerben. Vereinzelt gibt es sie noch bei Douglas in Deutschland oder via www.zuneta.com online.

Die ca. 10cm hohe Flasche ist in schwarz mit weißer Schrift und weißem Ornamentdesign gehalten. Auf dem unterem Drittel können Hersteller, Produktbezeichnung und Inhalt (2,5ml) abgelesen werden. Schlicht und edel, aber sind wir ehrlich: mehr würde sowieso nicht auf die kleine Fläche passen. 😉

Der Liner lässt sich leicht auf- und zudrehen. Vor dem Öffnen und der Benutzung sollte er gut geschüttelt werden, damit sich die Glitzerpartikel nicht absetzen und sich alle Bestandteile optimal vermischen. Der „Hals“ liegt gut und leicht in der Hand und garantiert einen sicheren Auftrag. Der Applikator ist weiß bis cremfarben und spitz zulaufend. Dadurch sind sowohl dickere, als auch dünnere Linien möglich.

Rouge Bunny Rouge Quarz Eyeliner „Opaleszensessenz“

Bei einem Eyeliner lege ich Wert auf einen präzisen und gleichmäßigen Farbauftrag, außerdem sind mir Deckkraft und Haltbarkeit wichtig. Wie vom Hersteller empfohlen, beginne ich, die Flasche zu schütteln (dabei hört man übrigens, wie eine kleine Kugel auf- und abspringt) und trage das Produkt auf. Auf dem rechten Auge mit Base, auf dem linken ohne. Der erste Eindruck? Wie sie sehen, sehen sie (fast) nichts. Ein wenig blauer Glitter. Das soll es nun gewesen sein? Ich lasse alles trocknen und gehe ein 2., später sogar ein 3. Mal darüber und es verschmiert eher, als dass ich mehr Farbe auf die Lider bekomme. Eine seltsam anmutende Glitzerschicht befindet sich jetzt auf meinen Augen und ich weiß nicht, ob ich diesen Anblick häßlich oder mutig finde. Holografisch ist die Flüssigkeit in jedem Fall, je nachdem in welche Richtung ich meinen Kopf bewege, wechselt die Farbe, doch dadurch, dass der Auftrag zum größten Teil ungleichmäßig aussieht, wirkt der Holo-Effekt fehl am Platze.

Rouge Bunny Rouge empfiehlt für ausdrucksstärkere Ergebnisse den Auftrag über einem Kohl-Kajal. Gesagt, getan… Am folgenden Tag der nächste Versuch. Da ich die Kontur meines schwarzen Kajals hindurchschimmern sehe, sieht das Ganze etwas besser und nicht mehr wahnsinnig deplatziert aus, doch meine Begeisterung hält sich weiterhin in Grenzen. Eine Freundin meinte: „Was trägst du da auf den Augen? Hast du mit Lidschatten gematzt?“ Nein, ich habe lediglich versucht, einen effektvollen Lidstrich zu ziehen. Es sieht aus, als wäre mir im Laufe des Tages Schimmer von den Augen gefallen, mit der Linie als kümmerliches Überbleibsel. Wie deprimierend. Am Liebsten wollte ich alles mit einem Ruck abwischen, da ich allerdings erst am Abend genaueres zur Haltbarkeit sagen konnte, war ich tapfer… 😉

Besagte Haltbarkeit war in Ordnung, sowohl mit als auch ohne Base und Kajal. Natürlich sollte es vermieden werden, während des Tages über die Augen zu reiben, dem hält auch der Liner nicht stand. Jetzt, wo es wieder kälter wird und einem ein scharfer Wind um die Nase weht, neigen meine Augen dazu, etwas zu tränen. Auch da ist nichts verlaufen. Das Abschminken ging Gott sei Dank kinderleicht. Ich hatte befürchtet, dass sich alles festsetzen würde, sich schlecht entfernen lässt oder gar beim Entfernen bröselt.

Fazit:

Aufmachung, sowie Titel und Beschreibung der Quarz Liner (auf der Homepage nachzulesen) klingen edel und kostbar. Für ca. 29€ kann man das wahrscheinlich auch erwarten. Das fixt an, kann aber genauso schnell enttäuschen, wenn man -wie ich- nicht zufrieden mit dem Produkt ist. Mein Fazit fällt negativ aus, denn dies hier ist nichts anderes als eine wässrige, halb-transparente Flüsssigkeit mit Schimmerpartikeln, die sich schwer verteilen lässt. Auf meinem Swatch lässt es sich gut erkennen, erneut bin ich 3x über die betroffenen Stellen gegangen, damit man etwas sieht. Dadurch wurde der Auftrag fleckig und ungleichmäßig.

Weitere Infos unter: www.rougebunnyrouge.de

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Eyeliner

Dieser Artikel wurde seitdem 1615 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXOOsauberes & präzises Auftragen ist möglich
XXXOOauch sehr feine Linien können gezeichnet werden
XXOOOFormel ist farbintensiv
XXXXOFormel ist wischfest
XXXXOFormel ist langanhaltend

Gesamtwertung: 3,2 von 5,0

2 Antworten zu “Rouge Bunny Rouge Quarz Eyeliner „Opaleszensessenz“”

  1. MarieWhatever

    Toller Bericht ♥

  2. Mylanqolia

    Stimmt, da die Beschreibung absolut detailliert ist und kein Punkt ausgelassen wurde. Ich wünschte, ich würde mehr vorbildliche TBs in der Art hier lesen, weil mir im Vergleich dazu einige doch zu kurz und dementsprechend zu schwammig geraten sind.

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