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Zum Heulen? Fehlanzeige!

Mit Sleek läuft alles glatt

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Morgen, Kinder, wird’s was geben! Nein, ich muss Euch leider enttäuschen. Der Weihnachtsmann hat Weihnachten keineswegs vorverlegt. Auch wird der Frühling nicht direkt zu Wochenbeginn in unseren noch winterlich anmutenden Gefilden Einzug halten. Das wäre tatsächlich zu schön, um wahr zu sein. Dennoch darf man in der gut beheizten Stube ausgelassen feiern, wenn man sich zu den Jüngern der durch zahlreiche Beauty Blogs & Youtube Videos bekannt gewordenen britischen Drogeriekosmetikmarke Sleek Make Up zählen darf. Denn endlich wird die offizielle Webseite

http://www.sleekmakeup.com/

um 17.30 Uhr ins Rennen geschickt. Das Gute daran: Dort kann man sich nach Herzenslust mit den persönlichen Must-Haves eindecken, ohne  sich weiterhin auf kleinen Onlineshops herumtreiben zu müssen.

Bis dato war es nämlich das einzige Mittel, in den Besitz des Sleek Make Up Ink Eyeliner Gel Pot Stone Cold 499, der ganz oben auf meiner November-Einkaufsliste von 2009 stand, zu kommen. Bestellt habe ich ihn übrigens bei http://www.shadesbeauty.moonfruit.com/  für £ 3,49, also umgerechnet 3,85 €, was ich zu dem Zeitpunkt als verhältnismäßig günstig empfand, da sich im deutschen Drogeriesegment nicht viel mit Gel Linern tat. Logischerweise war es unter den Bedingungen verlockend, über den Tellerrand zu schauen und fündig zu werden. Seither hatte ich öfters die Gelegenheit bzw. das Vergnügen, den betreffenden Gel Eyeliner auf Herz und Nieren zu prüfen.

Zu dem Zweck musste ich anfangs den kleinen Tiegel aus gefrostetem Glas aus seinem schicken Plastikgefängnis befreien, in dem sich außerdem ein weiterer Insasse, und zwar ein kleiner, feiner Pinsel mit schwarzem Griff, befand. Es soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, dass die Umverpackung die modisch angesagte Farbkombination von Pink und Schwarz aufgreift, die sich auch im Deckel des Döschens wiederfinden lässt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mit der Verpackung an sich nicht mehr viel anfangen konnte, da sie durch den Versand leicht beschädigt war.

Während ich sie ihrem Schicksal übergab, ein sinnloses Leben auf der Müllhalde zu fristen, konnte ich mich eingehender mit dem 4 g leichten und für 12 Monate nach Öffnung haltbaren Inhalt beschäftigen. Schnell bemerkte ich, dass die anthrazitfarbene Gelmasse dank der wasserfesten Formel eine festere Konsistenz besitzt. Ich gebe zu, dass es kein einfaches Unterfangen war, eine geringe Menge davon mithilfe des beiligenden Pinsels zu entnehmen. Dafür musste ich wohl oder übel zu groberen Methoden greifen. Ich kratze mit sanftem Druck über die Oberfläche mit der Spitze des Pinselgriffs, unglücklicherweise viel zu kurz für meine Wurstfinger geraten, um auf diesem Weg auf cremigere Schichten zu stoßen. Somit war es mir möglich, mithilfe des Minipinsel über die Masse zu streichen.

Doch ich musste ihn zwecks Erzielung einer vollständigen Linie am Wimpernrand wiederholt darin eintauchen, was widerum in mir ein wachsendes Gefühl der Unzufriedenheit wachrief. Nicht das Nachladen war das Problem, sondern die Tatsache, dass der Lidstrich alles andere als deckend war. Lag es an der Textur oder am Werkzeug? Um der Frage auf den Grund zu gehen, wählte ich einen anderen Lidstrichpinsel aus, der mir schon oft gute Dienste in der Vergangenheit geleistet hatte. Und siehe da: Mit einem Mal war der Lidstrich nicht mehr nahezu durchsichtig. Damit war bewiesen, dass der Gel Liner selbst sehr gut pigmentiert, der mitgelieferte Pinsel jedoch nicht für die Konsistenz tauglich war. Ich habe im weiteren Verlauf meiner Testphase feststellen können, dass er sich jedoch gut für Flüssigliner eignet. Dennoch behandelte ich ihn stiefmütterlich, weil der kurz geratene Griff – wie bereits oben erwähnt – zu unpraktisch geraten ist. Ehrlich gesagt, fände ich eine Art ausfahrbare Teleskopstange für weniger fragil geformte Finger hilfreicher.

Ungeachtet dessen weist der Gel Liner neben einer überzeugenden Pigmentierung eine tolle Haltbarkeit auf. Ohne Base schlägt er sich bei mir wacker mehrere Stunden und das, obwohl ich ölige Haut im Augenbereich habe. Auch einem Regenguss und der Tränenflüssigkeit auf der Wasserlinie trotzt er weitestgehend ohne Komplikationen. Allerdings muss ich in dem Kontext einräumen, dass man beim Auftrag auf der Wasserlinie Vorsicht walten lassen sollte. Da er nicht ausdrücklich für diesen Gebrauch empfohlen ist, sollten speziell Mädels mit sensiblen Augen sowie Kontaktlinsenträgerinnen zunächst austesten, ob eine Verträglichkeit vorliegt. Andernfalls muss man davon Abstand nehmen.

Keine Panik übrigens, falls jemand Befürchtungen wegen der Abschminkbarkeit hegt. Mit einem Abschminkpad, das extra für wasserfestes Augen-Make-up vorgesehen ist, verschwindet er im Nu! Weiterhin sagte mir an dem Liner das experimentelle Merkmal der Herbeiführung von neuen Nuancen zu, indem man das Anthrazitgrau mit dem blauen Unterton als Grundlage für unterschiedliche Puderlidschatten oder Pigmente verwendet. Wenn man also einen dieser unliebsamen Tage hat, an denen man sich am liebsten stundenlang in den kuscheligen und warmen Federn vergraben möchte, kann ein schnell gezogener Lidstrich mit dem Gel Liner in Kombination mit einer beliebigen Lidschattenfarbe schon effektiv genug sein, um am Arbeitsplatz oder an den Lehrinstitutionen, wie Schule oder Universität, frisch, gut gelaunt und aufgeweckt auszusehen – auch wenn das nicht der Realität entspricht. Zugegeben, was mich betrifft, hatte ich des Öfteren diese faulen Phasen, in denen ich nur mit Mühe mein dickes Popöchen aus dem Bett befördern konnte. Verwundert es da, dass mir in den sogenannten Extremfällen der graue Liner und eine Mascara völlig für ein fixes Augen-Make-up ausreichte? Hauptsache, der scheele Zombieblick wurde überspielt!

Insgesamt gesehen kann ich mir ein Leben ohne den Sleek Make Up Ink Eyeliner Gel Pot Stone Cold 499 nicht mehr vorstellen. Er ist zwar wegen der festeren Konsistenz und des Pinselchens nicht das Nonplusultra, dennoch überzeugt er in bezug auf fundamentale Aspekte wie Pigmentierung und Haltbarkeit. Ich habe aus dem Grund einen weiteren, ebenfalls zufriedenstellenden Gel Liner derselben Marke in Espressobraun erworben und kann demnach uneingeschränkt eine Kaufempfehlung aussprechen.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Eyeliner

Dieser Artikel wurde seitdem 1919 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXXsauberes & präzises Auftragen ist möglich
XXXXOauch sehr feine Linien können gezeichnet werden
XXXXXFormel ist farbintensiv
XXXXXFormel ist wischfest
XXXXXFormel ist langanhaltend

Gesamtwertung: 4,8 von 5,0

Eine Antwort zu “Zum Heulen? Fehlanzeige!”

  1. The 2nd Sleek Make Up Review is online! « MylanQolia's Make Up Massacre

    […] http://www.pinkmelon.de/test/make-up-2/augen-2/eyeliner-2/zum-heulen-fehlanzeige.html […]

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