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essence rebels spiderlash mascara, Farbe: 01 punk royal (LE)

Für mich ein absoluter Flop, außer man steht auf Fliegenbeine. Die Mascara selbst ist ok, für problemfreie Wimpern, das Topping ist für mich aber absolut schlecht. KEINE Kaufempfehlung von mir!

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Vor kurzem habe ich mir aus der aktuellen „rebels“ LE von essence die „spiderlash mascara“ gekauft. Es gibt sie nur in einer Farbe, dennoch hart sie aber einen Namen: „punk royal“ (Nummer 01).
Das Produkt habe ich nur gekauft, da ich das Konzept sehr spannend fand und dieses daraufhin testen wollte. Es ist nämlich keine gewöhnliche Mascara. Diese hier besteht aus 2 Komponenten. Die eine ist sehr unspektakulär, nämlich eine normale Mascara, die 2. wirkte anfangs auf den Pressebildern wie ein Eyeliner, aber es handelt sich hierbei um einen Pinsel, mit dem man manche Wimpern gezielt noch einmal akzentuieren und nachbearbeiten kann.

Die Umhüllung ist aus schwarzem, glänzendem Kunststoff und ist mit matten, grauen Teilen verziert.
Mittig gibt es einen Teil, an dem das Bürstchen und der Pinsel (an unterschiedlichen Enden natürlich) befestigt sind. Daran sind die beiden Behälter mit den Produkten befestigt.
Was ich sehr positiv finde, ist dass es auf beiden Seiten eine Einrastfunktion gibt, so dass man sicher sein kann, dass die Mascara gut verschlossen ist.
Die Länge beträgt insgesamt ca. 14cm.
Bei der Mascaraseite (Step 1) sind 4ml Produkt enthalten, auf der Toppingseite (Step 2) nur 3ml.

Das Bürstchen ist etwa 2,5cm lang. Sie ist eher etwas schmaler, als die meisten Mascarabürstchen und hat auch keine großartigen Bewegungen in der Form. Sie ist sehr geradlinig und wird nur vorne einen Hauch schmaler. Dies ist aber auch nur sehr gering.
Die Menge die man auf den Bürstchen hat, ist ziemlich gut abgemessen, wofür ein Abstreifer sorgt, der gute Arbeit leistet. Mir reicht die Menge sehr gut für ein Auge und das finde ich wunderbar. Man bekommt keine Fliegenbeine und muss nicht viermal tuschen, um einen minimalen Effekt erkennen zu können. Damit bin ich wirklich zufrieden.
Der Pinsel ist recht kurz (etwa 1cm) und doch eher etwas breiter. Er erinnert mich etwas an die Pinsel, die man manchmal bei Lipglossen findet, nur etwas kürzer.
Hier ist recht viel Farbe dran, wie ich finde, da es hier auch keinen Abstreifer gibt. Im Grunde ist das aber nicht tragisch, da sich der Auftrag mit dem Pinsel insgesamt etwas anders gestaltet, als mit einer Mascarabürste, weshalb man dennoch mit der eher vielen Farbe ganz gut arbeiten kann.

Auf beiden Seiten ist meiner Ansicht nach das gleiche drin, nur die “Applikatoren“ zum Auftragen anders.
Bei der Farbe handelt es sich zwar um ein Schwarz, aber leider ist es kein intensives Schwarz, wie man es sich in der Regel wünscht, sondern ein sehr graues Schwarz, wie man es häufig von günstigen Mascaras kennt (solche, die z.B. oft bei einer Zeitschrift als Beilage enthalten sind). Das mag ich persönlich nicht so gerne. Glücklicherweise sieht man dann aber von dem Graustich nicht mehr so viel, wenn sie Wimpern getuscht sind. Dennoch finde ich, dass es nicht so edel und dunkel wirkt, wie bei einer intensiv schwarzen Mascara, wie ich es sonst verwende.
Prinzipiell ist die Farbe aber gut pigmentiert, da sie durchaus dunkel färbt.
Im Großen und Ganzen bin ich damit zufrieden.

Die Mascara verspricht nicht wasserfest zu sein und ist es auch nicht.
Leider ist sie aber auch nicht wischfest, so dass ein leichtes übers Auge wischen in der Regel schon für unschöne Krümelchen sorgt. Das finde ich schon etwas enttäuschend, da ich finde, dass eine Mascara ein leichtes Drüberwischen ohne viel Gekrümel ab können sollte, auch wenn sie nicht wasserfest ist. Die Krümel lassen sich aber ganz gut wegwischen mit dem Finger und schmieren dann nicht.

Der Auftrag der Mascara gestaltet sich eigentlich sehr einfach und gut. Die Bürste sorgt dafür, dass sich das Produkt schön und gleichmäßig auftragen lässt.
Auch hiermit bekommt man das Produkt an sich ganz gut auf die Wimpern. Man tupft es entweder nur auf die Spitze oder zieht es vom Wimpernansatz in die Spitze. Beides geht an sich problemlos. Die Farbe wird aber beim 2. besser abgegeben, da die Konsistenz schon etwas zäh ist.

Nach Step 1, soll man ein schönes Volumen haben und Step 2 dient dazu, dass die Wimpern Schwung bekommen und definiert sind.
Wenn ich mit dem Auftrag der Mascaraseite fertig bin, habe ich schon das Gefühl, dass die Wimpern etwas verlängert sind, da sie einfach gut geschwärzt werden und die hellen Spitzen dann eben auch dunkel sind. Wirklich viel mehr Volumen kann ich nicht erkennen. Es ist vielleicht etwas mehr geworden, aber nicht das, was ich mir unter „schönes/tolles“ Volumen vorstelle. Meine Wimpern haben einen natürlichen Schwung und ich finde, dass die Mascaraseite diesen ganz gut halten kann und kaum beschwert. Die Swatches sind übrigens alle OHNE Wimpernzange entstanden. Die Definition finde ich nach diesem Schritt eigentlich auch zufriedenstellend.
So, nun trage ich das Topping auf, das ja Schwung schaffen soll. Ich finde nicht, dass hier auch nur ein Hauch mehr Schwung entsteht. Ganz im Gegenteil – meine Wimpern werden hierdurch beschwert und vom natürlichen Schwung ist wesentlich weniger da, als ohne Mascara. Hier hat das Topping voll versagt.
Auch versagt es in puncto Definition. Ich bekomme einfach nur sehr hübsch definierte Fliegenbeine. Das ist jetzt nicht das, was Begeisterung schafft.
Auch die Länge wirkt nicht mehr so wie dafür, dass die Wimpern ja nicht mehr ihren Schwung haben. Dadurch wirken sie jetzt auch wieder kürzer.
Mehr Volumen schafft das Topping aber, da recht viel Farbe aufgetragen wird. Dieses Extravolumen wirkt aber nur aus der Entfernung gut, da man so ja nicht sieht, dass es sich eigentlich um Mascara-Kleckse und Fliegenbeine handelt (anders kann ich es leider nicht beschreiben).

Der Halt konnte mich auch nicht unbedingt überzeugen. Am Abend hatte ich Schatten unter den Augen, da die Mascara sehr feine Krümelchen den Tag über produziert. Diese Schatten waren also nur von der Mascara verursacht und nicht von Übernächtigung oder Sonstigem.
Wie auch bereits erwähnt ist sie nicht einmal minimal wischfest, da sie auch hier zu krümeln beginnt. Auch an den Wimpern wird die Mascara dadurch „locker“. Das soll heißen, dass sie sich im Grunde abziehen lässt. Sie liegt nur noch wie ein Röhrchen um die Wimper herum und man kann sie im Grund ohne Widerstand abziehen. Das fand ich jetzt auch nicht so genial.
Zusätzlich war am Abend nur noch sehr wenig Farbe auf den Wimpern, im Vergleich zu dem was ich aufgetragen hatte.
Ich habe mehr Produkt aufgetragen als bei einer normalen Wimperntusche, was einfach an dem Topping lag und habe beim Abschminken wesentlich weniger als sonst im Abschminktuch gehabt.
Auch ein paar Regentropfen hat sie nicht wirklich unbeschadet überstanden.
Der Halt war leider damit ein relativer Flop für mich.

Das einzig wirklich Positive ist meiner Ansicht nach, dass sich das Produkt problemlos, einfach und rückstandsfrei entfernen lässt. Man braucht nicht viel Produkt, muss nicht reiben oder hartnäckig sein und das Produkt geht trotzdem sehr schnell runter.

Der Preis liegt bei ca. 2,75€.
Prinzipiell finde ich das für eine Mascara von durchschnittlicher Qualität durchaus ok. Hier handelt es sicher aber meiner Ansicht nach leider um eine sehr schlechte Qualität.
Die Mascara an sich finde ich qualitativ ok, aber noch nicht gut, da sie nur etwas Länge bringt. Aber das Topping finde ich absolut schlecht.
Ich kann dieses Produkt daher überhaupt nicht empfehlen und kann nur raten: lasst es lieber stehen. Es ist für mich auch keine nette Spielerei oder so etwas, sondern einfach nur ein Flop. Für mich ein absolut Fehlkauf und kein bisschen zu empfehlen.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Mascara

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Resümee dieses Testberichts

XXXXOlässt sich einfach auftragen
XXXOOgibt nicht zu viel oder zu wenig Masse ab
XXXOOFormel trocknet schnell
XXOOOWimpern verkleben nicht
XOOOOFormel ist wischfest

Gesamtwertung: 2,6 von 5,0

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