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Mary Kay Essential Brush Collection

Gut verarbeitete Pinsel, die leider etwas zu fest gebunden sind. Für cremige und fest gepresste Produkte aber empfehlenswert.

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Mary Kay Essential Brush Collection

Allgemeine Informationen

In den letzten vier Wochen durfte ich für Pinkmelon die Essential Brush Collection von Mary Kay testen. Hierbei handelt es sich um ein 6-teiliges Pinselset, das man für 65€ auf der Mary Kay Website erwerben kann. Es enthält einen Puderpinsel, einen Rougepinsel, drei Lidschattenpinsel und eine Tasche.

Mary Kay Essential Brush Collection

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Herstellerversprechen von Mary Kay

„Zur Mary Kay® Essential Brush Collection gehören fünf hochwertige, präzise geformte Pinsel für viele Looks in einer modischen Tasche zum Mitnehmen. Mit diesen Pinselformen kann wirklich jeder zuverlässig Make-up-Looks kreieren. Die Pinsel sind ideal zum Verblenden, Auftragen und Aufnehmen von Produkten. Die synthetischen Pinselhaare sind für Flüssig-, Creme- und Puderprodukte geeignet.

Zum Set gehören:
♦ All-Over Powder Brush (Puderpinsel)
♦ Rougepinsel
♦ All-Over Eye Shadow Brush (Lidschattenpinsel)
♦ Eye Crease Brush (Pinsel für Mitteltöne und Akzentfarben)
♦ Eye Smudger Brush (Pinsel zum Verwischen von Konturen)

Mary Kay® Essential Brush Collection
Die Mary Kay® Essential Brush Collection beeindruckt durch ausgeklügelte Formen, mit denen auch Anfänger Top-Techniken meistern. Mit dem All-Over Powder Brush und seiner präzise gebogenen Form erreichen Sie ganz schnell ein makelloses Finish. Ob neutrales Augen-Make-up oder Smoky Eyes – kein Problem mit den drei cleveren Lidschattenpinseln zum einfachen Auftragen, Verblenden und Setzen von Akzenten. Genauso mühelos betonen und definieren Sie mit dem multidimensionalen Rougepinsel.

Hochwertige Pinselhaare
Jeder Must-Have-Pinsel hat meisterlich gefertigte, synthetische Pinselhaare, die perfekt auf unsere modernen Produkte abgestimmt sind. Die Fasern sind geeignet für Flüssig-, Creme- und Puderprodukte und kombinieren die Gleichmäßigkeit des Synthetischen mit der Oberflächenstruktur des Natürlichen. Was dabei herauskommt? Ein wunderbarer Strich und perfektes Aufnehmen aller Produkte plus ein superweiches, flauschiges Gefühl. Zusammen sind das die Voraussetzungen für eine unschlagbare Leistung: übergangsloses Verblenden, einfaches Auftragen und perfekte Verteilung der Produkte. Erleben Sie den Unterschied und zeigen Sie Ihre beeindruckenden Make-up-Kreationen. Die Karten wurden neu gemischt.“

Quelle: Herstellerwebsite

alle Pinsel der Mary Kay Essential Brush Collection

Meine persönliche Erfahrung mit dem Pinsel-Set

Bereits beim Entpacken macht die Mary Kay Essential Brush Collection einen guten Eindruck. Pinsel, sowie auch Tasche sind einzeln in Folie verpackt und wirken hochwertig. Außerdem ist ein kleines mehrsprachig geführtes Faltblatt dabei, falls man den Zweck der einzelnen Pinsel nachschlagen möchte.

Die Tasche besteht aus Kunststoff und ist mit einem geprägten Logo versehen. Sie ist groß genug, um alle Pinsel zu fassen und ist ähnlich wie eine Clutch geformt.

Alle Pinsel bestehen aus der gleichen Sorte Synthetikhaar, sind sauber geschnitten, einheitlich gefärbt und geruchsfrei. Die Fassung hat keine scharfen Kanten, alle Pinsel sind gleichmäßig geformt und liegen gut in der Hand. Das Design der Pinsel ist einheitlich in Schwarz gehalten. Firmenlogo und Pinselname sind auf Französisch und Englisch aufgedruckt, was ich sehr hilfreich finde.

Für diesen Testbericht habe ich die Pinsel in den verschiedenen Szenarien mehrmals in der Woche benutzt. Da der Erfahrungsbericht sehr lang wird, habe ich ihn in die entsprechenden Produkte gegliedert.

aufgeklapptes Etui der Mary Kay Essential Brush Collection

Etui

Maße und Material erinnern mich an eine Clutch. Das Etui besteht aus einem kreuzgeprägten, geruchsfreien Kunststoff, der angenehm in der Hand liegt und nicht rutscht. Der Reißverschluss geht einfach auf und zu, keine Naht steht über. Das Material des Innenlebens ist eine Art Futterstoff, das man auch aus Kosmetiktaschen oder Federmäppchen kennt. Wie bei den meisten Pinseletuis, steckt man die Pinsel in die Gummibänder hinein. Erwähnenswert ist, dass die Pinsel in einer Art Tasche stecken, wo man auch andere Utensilien verstauen kann. Das Trennblatt hindert die Pinselhaare gegenüberliegender Pinsel daran, ineinander zu verkeilen. Alle Pinsel lassen sich problemlos im Etui verstauen. Es ist sogar Platz für fast doppelt so viele vorhanden. Ob und wie man das Etui waschen kann, bleibt unklar. Ich vermute, dass man es feucht abwischen kann, würde es jedoch nicht in die Waschmaschine tun.

Fazit: Insgesamt überzeugt mich das Etui von der Verarbeitung, Größe und der Optik sehr, sodass ich 5/5 Punkten gebe. Ich würde mir wünschen, wenn es dieses chice Etui auch einzeln zu kaufen gibt.

aufgeklapptes Etui der Mary Kay Essential Brush Collection

All-over Powder

Herstellerversprechen

„Puderpinsel: Dieser Pinsel ist perfekt zum Auftragen und Verblenden von Puder für ein ebenmäßiges Ergebnis im ganzen Gesicht. Die voluminösen, kuppelförmig zugeschnittenen Pinselhaare nehmen Kompaktpuder, losen Puder und Bronzepuder ideal auf und geben ihn gleichmäßig ab. „
Quelle: Herstellerwebseite

Mary Kay All-over Powder

Der Puderpinsel ist der größte Pinsel meiner gesamten Sammlung. Das ist kein Grund zur Panik, denn loses wie auch gepresstes Puder lässt sich mit diesem Pinsel äußerst sanft, gleichmäßig und großflächig auftragen. Der Pinselkopf ist sehr lose gebunden, die Haare bestehen wie bei allen Pinseln aus Synthetik. Der Pinsel ist super um Flüssigfoundation mit Transparentpuder zu setten, da man sehr wenig Produkt braucht. Man kann mit ihm auch Kompaktfoundation auftragen, benötigt dafür jedoch mindestens fünf bis sechs Anläufe, bis man ein passables Ergebnis erreicht. Ein deckender Auftrag ist mit diesem Pinsel nicht möglich. Ich habe etwas Zeit gebraucht, um mich an die Größe zu gewöhnen, aber ich kam nach gut zwei Wochen sehr gut mit ihm zurecht.

Mary Kay All-over Powder

Für Highlighter und Rouge ist er aufgrund seiner Größe unbrauchbar. Nach dem Waschen nahm er seine ursprüngliche Form an, benötigt jedoch mehrere Stunden zum Trocknen. Ich empfehle ihn daher ausschließlich für den Gebrauch von Puder.

Im Einsatz - Mary Kay All-over Powder

Im Simulationsbild seht ihr links das gepresste Gesichtpuder mit dem Finger und rechts mit dem Pinsel aufgetragen. Die Farbe geht nahtlos in meine Haut über.

Simulation des Puderpinsels. Links: Mit dem Finger aufgetragenes Puder, Rechts: Mit dem Pinsel aufgetragen und verblendet.
Simulation des Puderpinsels. Links: Mit dem Finger aufgetragenes Puder, Rechts: Mit dem Pinsel aufgetragen und verblendet.

Fazit: Ein guter Pinsel zum Setten oder leichtem Auftragen von Puder und Bronzer. Die Herstellerversprechen wurden erfüllt, daher 5/5 Punkte.

Cheek

Herstellerversprechen

„Rougepinsel: Dieses 3-in-1 Multitasking Talent erzielt beim Highlighten, Betonen und Konturieren perfekte Ergebnisse. Nutzen Sie die angeschrägte Seite zum Konturieren, das kürzere Ende für Highlighter und die längsten Pinselhaare zum Auftragen von Rouge.“
Quelle: Herstellerwebseite

Mary Kay Cheek Brush

Die asymmetrische Form ist etwas gewöhnungsbedürftig, entpuppt sich nach ein paar Tagen der Benutzung aber als praktisch. Anders als bei runden Rougepinseln, bewegt sich dieser hier wie von selbst an die richtige Position. Leider hat dieser Pinsel aber ein gewaltiges Manko: Er ist viel zu fest gebunden. Ganz gleich, ob Drogie oder High End Rouge: Ich war jeden Tag sichtbar overblushed und das nur bei den kleinsten Bewegungen. Es hat drei Wochen gebraucht, bis ich ein passables Ergebnis mit dem Pinsel erzielt habe. Mit den stark pigmentierten Produkten ist mir das bis heute nicht gelungen. Selbst bei einem durchschnittlich pigmentierten Puderouge muss man so wenig Produkt nehmen, dass man die Farbe nicht auf den Pinselhaaren erahnen kann und den Pinsel direkt nach der Benutzung an einem Papiertuch abstreifen.

Lose gepresste bis buttrige Texturen sind schwierig, weil der Pinsel Fall Out produziert.

Mary Kay Cheek Brush
Ich habe mit dem Pinsel auch versucht, gepressten Highlighter zu verwenden, was in einem Glitzer-Debakel endete. Der Herstellerhinweis, nur eine Seite des Pinsels dafür zu verwenden, ist fast nicht umsetzbar, weil man automatisch mit der flachen Seite hinein stippt und dadurch viel zu viel Produkt auf den Pinsel kommt.

Dadurch, dass der Pinsel etwas fester gebunden ist, eignet er sich auch für pudrige Contouring Produkte, sofern sie sich sehr gut dosieren und verblenden lassen.

Mary Kay Cheek Brush
Nach zwei Wochen kam ich endlich auf die Idee, ihn mit cremigen Produkten zu benutzen. Es hat sich als die beste Verwendungsmöglichkeit herausgestellt, da cremige Produkte etwas mehr Widerstand benötigen. Man kann kontrolliert Farbe abgeben, kann sie sehr gut verblenden und da die Farbe in die Fasern diffundiert, hat man nie zu viel auf den Wangen.

Leider hat mich der Pinsel beim Waschen enttäuscht. Es war der einzige Pinsel des Mary Kay Sets, der abgefärbt hat. Obwohl ich milde Seife verwendet habe, war das Wasser dunkelgrau verfärbt, was eindeutig von den Pinselhaaren kommt. Hoffentlich lässt die Abfärbung nach ein paar Waschgängen nach. Nach dem Trocknen sah das Produkt aus wie neu.

Für diesen Pinsel habe ich gleich zwei Simulationsbilder geschossen. Das erste Bild zeigt ein gewöhnliches Puderrouge, das zweite einen Flüssighighlighter. Links seht ihr das Produkt mit den Händen aufgetragen – rechts mit dem Pinsel. Man erkennt sehr gut, dass der Highlighter gleichmäßiger aufgetragen werden konnte als das Puderrouge.

Simulation des Rougepinsels. Links: Mit dem Finger aufgetragenes Puderrouge, Rechts: Mit dem Pinsel aufgetragen und verblendet.
Simulation des Rougepinsels. Links: Mit dem Finger aufgetragenes Puderrouge, Rechts: Mit dem Pinsel aufgetragen und verblendet.
Simulation des Rougepinsels. Links: Mit dem Finger aufgetragener Cremehighlighter, Rechts: Mit dem Pinsel aufgetragen und verblendet.
Simulation des Rougepinsels. Links: Mit dem Finger aufgetragener Cremehighlighter, Rechts: Mit dem Pinsel aufgetragen und verblendet.

Fazit: Der Pinsel ist so fest gebunden, dass er sich eher für cremige Texturen eignet. Für Rouge benutze ich lieber andere Pinsel, die etwas fluffiger sind. Da die Herstellerversprechen nicht eingehalten werden konnten, gebe ich 3/5 Punkten.

All-over Shadow

Herstellerversprechen

„Lidschattenpinsel: Mit diesem Pinsel gibt es keine harten Übergänge mehr. Die konische Form eignet sich auch sehr gut zum Auftragen von Highlighter auf die Brauenknochen und die flexiblen Pinselhaare fügen sich perfekt in die Konturen des Augenlids. „
Quelle: Herstellerwebseite

Mary Kay All-over Shadow

Die Größe des Lidschattenpinsels ist optimal gewählt, weil man mit der flachen Seite in standardgroße Lidschatten sehr gut hinein kommt. Selbst in kleinen Paletten kommt man problemlos mit dem Pinsel hinein. Er nimmt auch stark pigmentierte Lidschatten nur mäßig an. Je weicher oder buttriger die Textur, desto mehr Fall Out produziert der Pinsel. Man kann noch so sehr versuchen, sanft drüber zu streichen – es bleiben immer Krümel. Es ist Pflicht beim Auftrag ein Kosmetiktuch unter die Augen zu halten, weil gut die Hälfte auf den Wangen liegen bleibt, statt auf die Lider zu gelangen. Der Pinsel eignet sich nicht zum Verstreichen, sondern nur zum Tupfen, aber auch diese Technik hilft nicht, den Fall Out einzudämmen.

Mary Kay All-over Shadow

Im Vergleich zu anderen Lidschattenpinseln meiner Sammlung gelang es mir nicht, stark pigmentierte Lidschatten deckend auf mein Lid zu platzieren. Ich habe häufig mit drei bis vier Schichten arbeiten müssen statt mit einer guten. Beim Verblenden neigt der Pinsel dazu, den bereits aufgetragenen und eingeklopten Lidschatten weg zu schrubben, bis nur noch ein diffuser grau-brauner Schimmer übrig bleibt. Danach darf man die eigentliche Farbe wieder einklopfen.

Mary Kay All-over Shadow
Ich habe den Pinsel auch mit Cremelidschatten getestet, musste jedoch feststellen, dass erstaunlich wenig am Lid haftet.

Zum Auftragen von Highlighter finde ich den Pinsel etwas zu klein. Wenn man seinen Brauenbogen oder seine Nase highlighten möchte, geht es sicher, aber für die Schläfe, Stirn oder Wange ist der Rougepinsel alleine von der Größe wesentlich besser geeignet.

Fazit: Der Pinsel kommt gut mit älteren, fest gepressten Lidschatten zurecht, aber für heutige Texturen ist er einfach zu fest gebunden. Ich habe sehr viel Fall-Out in der Palette wie auch auf den Augen produziert und mir beim Veblenden viel weg – statt draufgemalt. 3/5 Punkten.

Eye Crease

Herstellerversprechen

„Pinsel für Mitteltöne und Akzentfarben: Dieser Pinsel ist perfekt für die intensiveren Farbtöne in der Lidfalte. Die Spitze ist ideal, um Ihrem Look mit konzentrierten Farbpigmenten mehr Dimension zu verleihen. Lidschatten lässt sich mit den flexiblen Borsten optimal auf die Haut drücken, tupfen oder wischen, bevor er verblendet wird.“
Quelle: Herstellerwebseite

Mary Kay Eye Crease

Die mit Abstand interessanteste Form hatte der Crease Pinsel. Er ist flach, aber kurvig, sodass man ihn einerseits zum Auftragen und andererseits für sehr präzise Konturen verwenden kann. Er ist zudem wesentlich kleiner als der All-over Shadow und liegt sehr gut in der Hand. Der Pinsel ist sehr fest gebunden und gibt sehr präzise viel Farbe auf das Lid. Von flexiblen Borsten ist hier leider kaum die Rede.

Mary Kay Eye Crease
Man kann den Pinseln benutzen, um mit Hilfe von Puderlidschatten die äußere V-Form zu intensivieren, aber er ereignet sich nicht um Smokey Eyes zu schminken. Da er ähnlich fest gebunden ist wie der All-over Shadow, blieben auch hier Krümel in den Paletten. Das Verblenden war auch mit diesem Lidschattenpinsel nicht einfach, weil man vieles von der Stelle reibt. Tupfen hilft ein wenig, aber es passierte mir leider oft, dass Krümel auf meine Wange fielen.

Mary Kay Eye Crease
Für Cremelidschatten war dieser Pinsel schon deutlich besser geeignet. Endlich konnte ich eine ähnliche Deckkraft wie mit den Fingern erzielen, war jedoch wesentlich präziser. Leider passiert es beim Verblenden oft, dass man den Lidschatten wegreibt. Zum groben Auftupfen ist der Pinsel gut geeignet.

Fazit: Ich habe den Pinsel zum Betonen der V-Form benutzt und erziele damit eher graphische als sanfte Ergebnisse. Auch dieser Pinsel ist zu fest gebunden, gibt aber besser Farbe ab als der All-over Shadow, weswegen er ganz knapp 4/5 Punkte kriegt. Diese Pinselform wäre in einer etwas weicheren Qualität unschlagbar.

Eye Smudger

Herstellerversprechen

„Pinsel zum Verwischen von Konturen: Dieser Helfer ist ein Muss für Smokey Eyes und verwischte Konturen oder zum Highlighten der inneren Augenwinkel. Er eignet sich perfekt zum Verwischen von Lidschatten und Konturenstift am oberen und unteren Wimpernrand. Außerdem können Sie einen separaten Pinsel als Lippenpinsel zum präzisen Auftragen von Farbe nutzen.“
Quelle: Herstellerwebseite

Mary Kay Eye Smudger

Von der Form erinnert der Eye Smudger eher an einen Pencil Brush: kurz, dünn und sehr fest gebunden. Ursprünglich wurde er entwickelt um Lidschatten an den Wimpernkranz zu applizieren, was bei mir nur mäßig klappt. Der Pinsel nimmt zwar gut Farbe auf, gibt sie jedoch auf eine schlechte Weise wieder ab. Statt auf das Lid zu malen, landeten die Pigmente auf meiner Wange. Man kann es mit Klopfen versuchen, aber dabei entsteht eine sehr dicke Linie, die den Zweck alles andere als erfüllt. Natürlich habe ich auch mal versucht, ihn als normalen Lidschattenpinsel zu benutzen, doch auch dafür eignet er sich nicht, weil die Fläche viel zu klein ist.

Mary Kay Eye Smudger
Man kann den Eye Smudger benutzen, um sehr weichen Kajalstift zu verblenden, erzielt damit jedoch sehr dicke Linien. Für mich war der Strich viel zu dick, sodass ich den Pinsel nur empfehlen könnte, wenn man mit Kajalstiften eine Basis für Smokey Eyes schminkt und kein Problem damit hat, mit einem festen Pinsel über das Auge zu fahren.

Um den inneren Augenwinkel zu highlighten eignet er sich sehr gut. Es spielt keine Rolle, ob man einen glitzernden Lidschatten oder einen Highlighter benutzt.
Cremelidschatten nimmt dieser Pinsel überhaupt nicht an.

Mary Kay Eye Smudger

Fazit: Ich benutzte den Eye Smudger ausschließlich um den Innenwinkel zu betonen. Er eignet sich zum Verblenden von Kajalstiften, war mir dafür aber etwas zu breit. Benutzt den Pinsel deswegen eher so, wie ihr einen Pencil Brush verwenden würdet. 3/5 Punkten, weil er doch nicht so universell ist wie vom Hersteller beschrieben wird.

Für die Lidschattenpinsel habe ich zwei Simulationsbilder geschossen. Das erste Bild zeigt den gleichen hochpigmentierten Lidschatten, der mit dem Finger (links), dem All-Over Shadow (2.v.l.), dem Eye Crease (3.v.l.) und dem Eye Smudger (4.v.l.) aufgetragen wurde. Wie man unschwer erkennen kann, gelingt keinem Pinsel die satte Farbabgabe. Die kleineren Pinsel krümeln sogar.

Simulaton der Lidschattenpinsel. v.l.n.r.: Mit dem Finger, dem All-over Shadow, dem Eye-Crease und dem Eye-Smudger aufgetragener Lidschatten.
Simulaton der Lidschattenpinsel. v.l.n.r.: Mit dem Finger, dem All-over Shadow, dem Eye-Crease und dem Eye-Smudger aufgetragener Lidschatten.

Zum Abschluss versuchte ich mit verschiedenen Lidschattenpinseln zwei gut pigmentierte Puderlidschatten unterschiedlichster Farben ineinander zu verblenden. Links sieht man die unverblendeten Farben, die mit dem Finger aufgetragen wurden, rechts den Versuch mit Hilfe von Tupfen und kreisförmigen Bewegungen. Es wurden mindestens vier Schichten aufgetragen. Das Ergebnis befriedigt mich überhaupt nicht, da beide Farben vollkommen ausgewaschen wirken und Farbmatsch entstanden ist. Leider sah es auf dem Auge nicht viel besser aus.

Simulation zum Verblenden von Lidschatten. Links: Mit dem Finger aufgetragen, Rechts: Mit dem Pinsel aufgetragen und verblendet.
Simulation zum Verblenden von Lidschatten. Links: Mit dem Finger aufgetragen, Rechts: Mit dem Pinsel aufgetragen und verblendet.

Mein Fazit zur Mary Kay Essential Brush Collection

Mary Kay hat toll designte Pinsel auf den Markt gebracht, die in einem wunderschönen und praktischen Etui erhältlich sind. Die Verarbeitung ist gut, die Haare sind in Ordnung, doch leider waren alle Pinsel bis auf den Puderpinsel viel zu fest gebunden. Die vom Hersteller versprochenen Smokey Eyes ließen sich mit diesen Pinseln nicht schminken, aber die Pinsel überzeugen mich, sofern man die richtigen Produkte im Haus hat. Der Cheek Pinsel hat beim Waschen ausgeblutet, der Rest ist von der Verarbeitung okay.

Wer auf pudriges Make-up setzt, wird nur mit dem Puderpinsel seinen Spaß haben. Wer auf cremiges Make-up setzt, wird den Puderpinsel zum Setten benötigen und kann mit dem Cheek Pinsel cremiges Rouge oder cremigen Highlighter benutzen. Von der Form hat mir der All Over Shadow Pinsel gut gefallen, aber er kommt mit heutigen Lidschattentexturen nicht zurecht, weil er viel zu fest gebunden ist. Je nach Augenform kann der Eye Crease Pinsel sehr hilfreich sein, um das äußere V zu betonen. Er eignet sich nicht für Smokey Eyes und war für mich lediglich eine etwas festere und kleinere Variante des All-over Shadows. Wer Lidschattenstifte oder sehr weichen Kajal benutzt, kann mit dem Eye Smudger eine gute Basis schminken, wird jedoch keine Details hinkriegen. Für pudrige Lidschatten eignet er sich nicht.
Was mir an diesem Set mit Abstand am meisten fehlt, ist ein weicher Blendepinsel mit längerem Haar. Für mich ist so ein Pinsel DAS Tool um Smokey Eyes zu schminken und Übergänge zu verblenden – diesen Effekt kann man mit keinem dieser Pinsel erzielen.

Leider kann ich nur eine bedingte Empfehlung aussprechen. Die Pinsel sind nicht schlecht, aber ich habe besseres für diesen Preis gesehen. Das Set lohnt sich nur, wenn man überwiegend mit fest gepressten oder cremigen Produkten arbeitet. Den Puderpinsel hätte ich mir auch so gekauft, alle anderen überzeugen mich nicht ganz. Ich hoffe, dass die Pinsel mit der Zeit weicher werden und dass der Cheek Pinsel nach ein paar Wäschen mit dem Ausbluten aufhört. Sollte sich etwas diesbezüglich tun, werde ich diesen Testbericht aktualisieren.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Pinsel-Set

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Resümee dieses Testberichts

XXXXXhandlich
XXXOOoptimale Zusammenstellung
XXXOOerfüllt alle Ansprüche
XXXXOsehr gute Qualität
XXXOOwürde ich mir wieder kaufen

Gesamtwertung: 3,6 von 5,0

Verpackung: 5,0 - Preis: € € € €  - Würde das Produkt wieder kaufen: Unentschlossen

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Mary Kay ist aktuell Pinkmelon-Partner