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Catrice Crocodile Cracker, Farbe: C01 Jungle Treasure (Glamazona LE)

Dieser Lack bietet einen gewöhnlichen Crackling-Look in einer schönen goldenen Farbe. Die Handhabung ist recht einfach, wenn man den richtigen Dreh erst mal raus hat.

In den Drogerien ist zur Zeit die Catrice LE „Glamazona“ zu finden. Daraus habe ich mir den „Crocodile Cracker“ mit dem Namen „C01 Jungle Treasure“ für 2,95€ bei Müller mitgenommen.
Es handelt sich dabei um einen Überlack mit Cracking-Effekt, wie man auch auf der Rückseite des Fläschchens lesen kann:
„Überlack für einen ultimativen Cracking-Look. Einfach eine großzügige schicht des Crackers über den Lieblingslack auftragen.“

Das Glasfläschchen des Lackes ist transparent und beinhaltet 10ml. Die schwarze Kunststoffverschlusskappe ziert ein schönes goldenes Muster, welches an Krokodilhaut erinnert.
Das Pinselchen ist flach, breit und hat abgerundete Kanten. Die Haare sind angenehm dicht gebunden. Insgesamt zeigt der Lack eine hochwertige Optik und Verarbeitung.

Die Farbe des Lackes ist ein schönes metallisch schimmerndes Gold ohne Gelbstich.
Er hat eine sehr angenehme Konsistenz – weder zu flüssig, noch zu dick – genau richtig! Häufig hat man ja das Problem, dass solche Lacke recht zähflüssig sind und sich schlecht verteilen lassen, das ist hier jedoch kein Problem. Auch der Pinsel liegt sehr gut in der Hand und macht ein präzises und gleichmäßiges Arbeiten möglich.
Ich lackiere also meine Nägel in einer passenden Farbe und lasse sie gut durchtrocknen. Dann trage ich eine recht deckende (also nicht zu dünne) Schicht des Crackers auf. Das gelingt mir dank des breiten Pinsels sehr gut, für die Langfinger benötige ich 2-3 Züge. Man sollte sich allerdings dabei beeilen, denn er trocknet recht schnell an und auch das Crackling setzt zügig ein. Da kann es passieren, dass man bereits entstandene Risse wieder zerstört.
Nach ca. 1 min ist der Lack komplett aufgerissen. Das Ergebnis variiert jedoch sehr häufig und ist nicht immer schön netzförmig. Häufig passiert es, dass sich nur 1-2 große und recht breite Risse bilden, was dann nicht so schön ist.


Was man auf alle Fälle vermeiden sollte, ist den Lack trocken zu pusten! Denn das lässt den Lack extrem schnell zusammenziehen und so entstehen erstrecht unschöne breite Risse.
Auch hängt das Ergebnis vom verwendeten Unterlack ab, was man auch gut am Mittelfinger auf dem Tragebild (ganz unten) erkennen kann. Obwohl ich 2 Schichten des Farblackes aufgetragen habe und diese sehr gut habe trocknen lassen, hat sich dieser Lack mit dem Cracker zusammen gezogen. Dadurch entstehen lichte Stellen, was das Ganze ungleichmäßig und nicht sehr farbintensiv aussehen lässt.
Man kann dem aber mit einem kleinen Trick entgegen wirken, wenn man etwas mehr Zeit investiert. Man lackiert 2 Schichten Farblack und dann nochmal eine Schicht Klarlack. So zieht sich dir unterste Farbschicht nicht zusammen und bleibt schön intensiv.
Man muss allerdings einfach mal die Kompatibilität der Lacke ausprobieren, denn nicht bei allen Farblacken trat dieser unschöne Effekt bei mir auf.
Trocken ist der Lack nach ungefähr 5min. Richtig stoßfest erst nach einer 1/4h, wenn man keinen Überlack verwendet.

Den entstandenen Look des Crackers finde ich sehr schön, vor allem bei dunklen Unterlacken kommt der goldene Schimmer sehr gut zur Geltung. Was mir nicht ganz so gut gefällt (was aber wohl bei allen Crackling Lacken vorkommt) ist das raue Finish. Man bleibt auch häufig daran hängen. Doch auch hier kann man mit einem Klarlack Abhilfe schaffen. Das versiegelt die Oberfläche und hebt auch noch einmal den Schimmer sehr gut hervor.

Die Haftfestigkeit des Crackers ohne Überlack finde ich ganz gut. 3 Tage ohne jegliche Tipwear bei normaler Hausarbeit hat er bei mir durchgehalten. Am 4. Tag fing er dann an, langsam abzublättern und auch Luft zu ziehen. Dadurch lösten sich dann auch größere Lackstücke, weswegen ich ihn dann entfernt habe.
Mit einem Überlack ist die Oberfläche wie schon erwähnt etwas versiegelt, wodurch man auch nicht so an den rauen Stellen hängen bleibt. Damit hat er nochmal 2 Tage länger durchgehalten, sodass ich ihn insgesamt 6 Tage getragen habe.
Man muss ein bisschen rumprobieren, welchen Unterlack man mit dem Cracker kombinieren kann und auch wie dick man diesen auftragen muss. Trägt man ihn zu dünn auf, reißt er nicht richtig auf (auf dem Tragebild am kleinen Finger der Fall). Ist er zu dick, legen sich die „Schuppen“ leicht in Wellen (ein bisschen am Ringfinger zu sehen).

Beim Entfernen zeigt sich der Lack relativ problemlos. Man muss nur den Entferner kurz einwirken lassen, bevor man über den Nagel wischt. Meist bleiben ein paar Schimmerpartikel auf der Haut zurück. Diese lassen sich aber ganz einfach mit Wasser und Seife abwaschen.

Insgesamt mag ich ihn jedoch ganz gerne und kann ihn euch auch weiterempfehlen.
Die Handhabung ist im Prinzip recht einfach und auch die Konsistenz einfach aufzutragen. Man benötigt eben nur ein bisschen Übung.
Man sollte sich allerdings nicht vom Flaschendesign und dem Namen in die Irre führen lassen. Es entsteht kein Kroko-Muster, sondern es handelt sich um einen gewöhnlichen Cracklinglack.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Effektlack

Dieser Artikel wurde seitdem 1716 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXOlässt sich gleichmäßig & leicht verteilen
XXXXXtrocknet schnell
XXXXOverleiht den Nägeln ein schönes Finish
XXXXXgute Haftfestigkeit
XXXXXsehr gute Qualität

Gesamtwertung: 4,6 von 5,0

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1 von 1 Pinkmelianern fanden den Beitrag hilfreich.

Positive Anmerkungen:

  • 1x toller Schreibstil
  • 1x kurz & prägnant
  • 0x sehr ausführlich
  • 0x Inhaltsstoffe genau betrachtet
  • 1x gute Bildqualität
  • 1x viele Detailbilder

Negative Anmerkungen:

  • 0x fehlende Detailbilder
  • 0x keine aussagekräftigen Bilder
  • 0x Text vermittelt nur den ersten Eindruck
  • 0x zu wenig persönliche Erfahrungen
  • 0x Testphase wirkt zu kurz
  • 0x Fazit erscheint nicht schlüssig
  • 0x nicht hilfreich

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