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Misslyn Crackling Top Coat, Farbe: 702 Crackling White

An sich kein schlechter Lack. Zaubert einen schönen Effekt, hat einen guten Halt und trocknet zügig. Ich kann eine Kaufempfehlung aussprechen an alle Freunde/Interessiereten des Cracklings. ;)

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Vor etwa 2 Wochen hab ich von Pinkmelon einen weißen Crackling-Lack zum Testen zugeschickt bekommen. Es handelt sich um einen Crackling-Lack der Marke „Misslyn“, in der Farbe „Crackling White“ (Nummer 702).
Ich habe den Lack bei Müller entdeckt, dort ist er aber in einem gesonderten Aufsteller bei den LEs. Daher kann ich nicht 100%ig sagen, ob es sich um ein Produkt des Standardsortiments oder doch um ein limitiertes Produkt handelt.

Der Lack befindet sich in einem etwa 7cm hohen, durchsichtigen Glasfläschchen. Dieses ist weder rund, noch eckig, eher so ein bisschen mandelförmig.
Der Deckel ist aus schwarzem, glänzendem Kunststoff.
Der Pinsel ist rund gebunden und fächert ganz gut auf. Man kann mit ihm den Lack sehr schnell und schön verteilen.
Was ich inzwischen etwas Besonderes finde, ist, dass der Lack 2 Metallkügelchen enthält, damit man ihn schön durchschütteln kann. Das findet man in Lacken inzwischen eher selten, ist aber sehr praktisch, wenn sich der Lack vielleicht etwas spaltet. Dann lassen sich die Schichten viel einfacher wieder mischen.
Es sind 10ml enthalten.

Der Effekt dieses Lackes ist ein ganz normales Crackling. Wer nicht weiß, was das ist:
Der Sinn der Sache ist, dass man das Crackling über einen Farblack aufträgt. Der Cracklinglack reißt dann auf und gibt die Farbe darunter frei, so dass man sehr schnell ein interessantes, zweifarbiges Ergebnis bekommt. Da der Lack ja nie gleich aufreißt, bekommt man immer ein anderes Ergebnis. Dieser Lack ist also sehr individuell.

Der Lack ist einfach und schlicht weiß. Es ist weder Glitter noch Schimmer enthalten und das Finish ist matt. Wenn man Überlack darüber aufträgt, wird es aber glänzend.
Die Deckkraft ist an sich recht hoch. Wenn man aber die Farbe ziemlich dünn aufträgt (so dass es noch aufreißen kann), schimmert die Farbe darunter durch, wenn sie etwas dunkler ist. Das finde ich an sich recht schön. Wenn man das aber nicht haben möchte, trägt man einfach eine etwas dickere Schicht auf. Der Farbeindruck entspricht der Farbe, die man von der Farbe in der Flasche her erwartet.

Damit das Crackling wirklich gut funktioniert, muss immer ein Lack darunter aufgetragen sein. Ansonsten reißt der Lack so gut wie gar nicht auf. Dies sieht man auf dem Swatch links sehr gut.
Rechts habe ich den Crackling-Lack dann über einen normalen Klarlack aufgetragen. Wie man sieht, sieht es wesentlich effektvoller und aufgerissener auf.


Wie man sich schon denken kann, passt Weiß eigentlich zu jeder Farbe. Auf Weiß, das nicht deckend ist, sieht man das Weiß zwar nur dezent, aber man sieht es. Auch auf andere sehr helle Farben trifft das zu. Am effektivsten ist es also den Lack auf farbintensive, etwas dunklere Lacke aufzutragen, da man dort den Kontrast einfach besser sieht. Ich habe euch den Lack mal auf verschiedenen Farblacken geswatcht.

Die Konsistenz des Lackes ist sehr mittig zwischen zäh und flüssig einzuordnen. Man kann ihn daher sehr schön verteilen.
Das Ergebnis wird logischerweise nicht eben, da die Stellen mit Crackling naheliegenderweise höher liegen, als die ohne. Daher empfiehlt es sich einen Top Coat darüber aufzutragen. 1-2 Schichten sorgen dafür, dass das Ergebnis recht eben wird. Wen die Unebenheiten aber nicht stören, der kann den Crackling Lack natürlich auch ohne Top Coat tragen, aber mich macht das wahnsinnig, wenn der Lack extrem uneben ist.

Die Trockenzeit ist recht gut. Der Lack beginnt nach etwa 20-30 Sekunden sich zusammen zu ziehen. Man kann richtig dabei zusehen. Wenn er fertig ist, ist er in der Regel auch schon angetrocknet. Nach etwa 3-5 Minuten ist er dann eigentlich komplett trocken. Das finde ich schon eine gute Zeit, da der Lack ja mindestens die 2. Schicht Lack auf den Nägeln ist.

Auch der Halt konnte mich überzeugen. Ich habe einen Farblack gehabt, der nicht allzu lange hält (in der Regel hält er mit Überlack so 4 Tage) und habe einen Top Coat darüber aufgetragen. Ohne kann ich euch zum Halt nichts sagen. Jedenfalls habe ich dem Lack 6 Tage auf meinen Nägeln gehabt. Dann sah er etwas ramponiert aus. Ich wollte ihn nicht mehr tragen, weil es mir zu unschön aussah, aber ein Tag wäre vermutlich noch drinnen gewesen. Leichte Tipwear sieht man bei dem Lack praktischerweise nicht, da der ja sowieso aufgerissen ist. Daher sieht man den ersten Verschleiß erst nach 4-5 Tagen, wenn die Tipwear stärker wird.

Das Entfernen (eine Schicht Lack, einmal Crackling, einmal Überlack) ging auch ziemlich gut. Es hat nicht länger gedauert als bei einem Farblack (2 Schichten) mit Überlack.

Der Preis liegt bei ca. 4,95€. Das finde ich jetzt nicht günstig, aber für die Eigenschaften ok. Es sollte jeder für sich entscheiden, ob er Spaß/Interesse am Crackling-Effekt hat und ob er breit ist für diesen Lack knapp 5€ zu investieren. Ich kann an alle eine Kaufempfehlung aussprechen, die beides mit einem „Ja“ beantworten. 😉

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Effektlack

Dieser Artikel wurde seitdem 2591 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXOlässt sich gleichmäßig & leicht verteilen
XXXXXtrocknet schnell
XXXXXverleiht den Nägeln ein schönes Finish
XXXXOgute Haftfestigkeit
XXXXXsehr gute Qualität

Gesamtwertung: 4,6 von 5,0

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