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p2 pearl crackling top coat, Farbe: 020 blue thunder

An sich ein schönes Produkt, das eine schönen Effekt schafft. Das Crackling klappt gut und auch sonst ist alles, wie man es kennt. Aber der Lack trocknet fast schon zu schnell. Nichts für langsame Lackierer.

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Vor kurzem habe ich mir den „pearl crackling top coat“, der nun neu im Standardsortiment von p2 erhältich ist, in der Farbe „blue thunder“ (Nummer 020) gekauft. Der Lack befindet sich in einem ca. 7,5cm hohen, durchsichtigen und eckigen Glasfläschchen. Der Deckel ist aus Kunststoff, der schwarz und gänzend ist. Der Pinsel ist rund gebunden und fächert so mittelmäßig. Es sind 11ml enthalten.

Bei der Farbe handelt es sich um ein schönes Mittelblau. Es geht etwas mehr ins Helle, als ins Dunkle, aber definitiv nicht stark. Der Lack enthält Glitter, der silbrig-hellblau ist. Je nach Licht hat man dann eben einen stärkeren silbernen oder hellblauen Anteil. Der Glitter ist sehr fein. Dadurch passiert es, dass der Glitter, sobald er auf dem Nagel aufgetragen ist, eher wie ein Schimmer im Lack aussieht. Das finde ich nicht schlimm, da das Ergebnis dennoch fast so aussieht, wie im Fläschchen. Es kommt halt lediglich nicht so deutlich raus, dass der Schimmer kein Schimmer, sondern sehr feiner Glitter ist. Aber ich denke nicht, dass man sich daran stören sollte.

Ansonsten ist der Farbeindruck genau so, wie man es von der Farbe im Fläschchen her erwaretet (das bezieht sich gerade auf den Auftrag auf einem Klarlack bzw. einem weißen Lack). Die Deckkraft ist gut. Egal welche Farbe der Farblack unter diesem Überlack hat, die Farbe ist immer gleich. Sie wird also dadurch nicht beeinflusst. Es schaut immer so aus, wie man es vom Klarlack bzw. der weißen Unterfarbe her kennt, also wie in der Flasche.

Der Effekt ist, wie es ja hier sowieso schon (fast) jeder weiß, dass der Lack nach kurzer Zeit beginnt aufzubrechen, so dass sich kleine „Inseln“ bilden und an den Stellen, an denen er aufreißt, die Farbe des Unterlackes wieder freigegeben wird. Somit kann man sehr einfach ein schönes, unregelmäßiges, 2-farbiges Muster erreichen. Das funktioniert auch sehr gut. Nach etwa 20-30 Sekunden beginnt das Aufbrechen. Man kann also direkt dabei zusehen. Das Ergebnis wird logischerweiser immer etwas anders, da der Lack ja nie gleich aufbricht.

Damit das Ergebnis richtig schön wird, benötigt man unter dem Cracklinglack immer einen anderen Lack. Wenn man also unbedingt die Naturnägel darunter haben möchte, muss man zuerst einen Klarlack auftragen. Ich weiß allerdings nicht woran das liegt, dass der Lack nur auf einem Lack richtig aufreißt. Des Weiteren sollte die Schicht an Cracklinglack nicht zu dünn sein, da auch hier sonst das Zusammenziehen nicht vernünftig geht. Man sollte einfach mal ausprobieren, wie dick die Schicht sein muss, da man den Dreh dafür recht schnell rausbekommt.

Die Trockenzeit ist sehr gut. Der Lack beginnt schon fast vor dem Auftrag zu trocknen, weshalb man auf Dauer schon merkt, dass der Pinsel etwas verklebt. Wenn das also irgendwann mal zu stark wird, muss mal den Pinsel vielleicht mal mit Nagellackentferner reinigen. Dafür sollte man aber unbedingt den Lack luftdicht verschließen, da er sonst im Fläschchen trocknet. Auf dem Deckel steht auch ein Zusatz, dass der Lack sehr schnell trocknet und man ihn deshalb sofort wieder verschließen soll. Deshab ist es aber auch kein Problem eine etwas dickere Schicht auszutragen, da der Lack bereits nach 2-3 Minuten sehr gut angetrocknet ist und nach ca. 5 Minuten fast komplett ausgehärtet ist. Das finde ich echt gut.

Der Auftrag gestaltet sich aufgrund des zügigen Trocknens etwas schwer, da er dadurch etwas zäh wird, auch wenn die Konsistenz des Lackes selbst eigentlich eher cremig und weder zu flüssig noch zu zäh ist. Das Ergebnis wird naheliegernderweise auch nicht eben, da der Lack sich ja stellenweise zusammenzieht. Daher ist es ratsam 1-2 Schichten Überlack aufzutragen, wenn man sich daran stört. Dann ist das Ganze zwar noch nicht eben, aber zumindest glatt und etwas ebener.

Durch den Überlack verlängert sich auch der Halt. Da ich immer einen Überlack darüber auftrage, kann ich nichts dazu sagen, wie der Lack sich ohne verhält. Mit hält er aber etwa 5-7 Tage (Tipwear sieht man dadurch, dass die Fläche ja schon so rissig ist, praktischerweise eigentlich nicht), bis er so unschön aussieht, dass man ihn entfernen sollte. Das Entfernen macht an sich keine großen Probleme. Man muss nur bedenken, dass es aufgrunddessen, dass es ja 3-4 Schichten Lack sind, logischerweise etwas länger braucht und auch etwas mehr Entfernerprodukt von Nöten sein könnte.

Der Preis liegt bei 1,75€. Das finde ich ok, da man hiermit wirklich schnell und effektivmal einen neuen Look schaffen kann. Zum einen, weil man nicht mal eben so einen Cracklingeffekt malen kann und zum andern, weil so ein schönes Mittelblau mal was anderes als das allseits bekannte Schwarz ist. Ich würde an alle die, die gerne Effekte auf ihren Nägeln haben und sich am schnellen Trocknen nicht stören eine Kaufempfehlung aussprechen. Preislich ist es ja auch nicht so teuer, dass es schlimm wäre, wenn man alle paar Monate etwas Produkt verschwendet, indem man den Pinsel etwas reinigt.

Wem ich aber drigend von einem Kauf abraten würde, sind die Damen, die sich gerne beim Lackieren Zeit lassen. Dafür ist dieser Lack ganz und gar ungeeignet ;).

Ich würde mir diesen Lack wieder nachkaufen.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Effektlack

Dieser Artikel wurde seitdem 1463 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXOOlässt sich gleichmäßig & leicht verteilen
XXXXXtrocknet schnell
XXXXXverleiht den Nägeln ein schönes Finish
XXXXOgute Haftfestigkeit
XXXXOsehr gute Qualität

Gesamtwertung: 4,2 von 5,0

1 von 1 Pinkmelianern fanden den Beitrag hilfreich.

Positive Anmerkungen:

  • 0x toller Schreibstil
  • 0x kurz & prägnant
  • 0x sehr ausführlich
  • 0x Inhaltsstoffe genau betrachtet
  • 1x gute Bildqualität
  • 0x viele Detailbilder

Negative Anmerkungen:

  • 0x fehlende Detailbilder
  • 0x keine aussagekräftigen Bilder
  • 0x Text vermittelt nur den ersten Eindruck
  • 0x zu wenig persönliche Erfahrungen
  • 0x Testphase wirkt zu kurz
  • 0x Fazit erscheint nicht schlüssig
  • 0x nicht hilfreich

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