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Final Touch Loose Powder von EVA GARDEN by Paolo Guatelli

Leichtes Loose Powder, das sich sanft an die Haut schmiegt ohne sie zu belasten.

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Das perfekte Puder – ein höchst heikle Angelegenheit, wie wir wahrscheinlich alle wissen. Um ein Puder zu finden, dass optimal zu der eigenen Haut passt und alle Wünsche erfüllt, erfordert es in den meisten Fällen zahlreiche Versuche. Zuerst einmal muss es die Farbe haben, die genau dem eigenen Hautton entspricht. Außerdem muss es einen ebenmäßigen und natürlichen Teint zaubern, ohne dabei wie eine Maske zu wirken. Es muss als Grundierung für Lidschatten und Lippenstift taugen und den unschönen Glanz vom Gesicht nehmen- und zwar bitte langanhaltend. Und das höchste der Gefühle wäre es, wenn das Puder auch noch Rötungen und Hautunreinheiten abdeckt, aber bloß nicht die Poren verstopft oder die Haut austrocknet…  Das sind zumindest die Punkte, die ich bei einem Puder für besonders wichtig halte und da es ja nicht gerade wenige sind, ist es dementsprechend nicht leicht, mich in Sachen Puder zufriedenzustellen. Das „Final Touch Loose Powder“ von EVA GARDEN by Paulo Guatelli hat es trotzdem versucht und sich meinem kritischen Produkttest gestellt.

PuderTeaser2

Erste Anwendung:

Das Puder befindet sich in einer- für meinen Geschmack – ziemlich großen, runden schwarzen Dose von ca. 8cm Durchmesser und 4cm Höhe. Schraubt man den Deckel auf, so kommt zuerst die mitgelieferte Quaste zum Vorschein, die weiß, ca. 1cm dick und sehr weich ist. Sie besteht aus einem kuscheligen Samtstoff, wie man es auch von anderen Quasten gewöhnt ist. Insgesamt sieht das Produkt recht edel und hochwertig aus.

Nachdem ich die Quaste aus dem Döschen herausgenommen habe, musste ich zuerst einmal einen Plastikaufkleber entfernen, der die kleinen Löcher versiegelt, durch die später das Puder gelangen kann. Nachdem der Aufkleber weg war, legte ich die Quaste wieder rein und stellte die Dose kurz auf den Kopf und drehte sie wieder um. So war genug Puder auf der Quaste und ich konnte mit dem ersten Auftragen beginnen. Ich ließ die Puderquaste also über mein Gesicht gleiten, auf dem ich vorher mit Creme und Concealer grundiert hatte. Die Quaste fühlte sich sehr angenehm und kuschelweich auf der Haut an. Die Handhabung gelang mir ganz gut und ich schaffte es, mein Gesicht gleichmäßig mit Puder zu bedecken. Dabei bröselte das Puder weder noch hinterließ es irgendwelche Rückstände. Was mir allerdings auffiel war, dass der Farbton doch etwas zu hell für meine Haut war. Mein Gesicht war zwar nur minimal heller, aber ich wirkte doch irgendwie blass und musste ein wenig mit Roug korregieren. Im wahrsten Sinne des Wortes eine Porzellanhaut, dachte ich mir, nur ungewollt… 😉

PuderTeaser

Nach mehreren Anwendungen…

…habe ich einen Trick gefunden, wie ich es verhindern kann, zu sehr nach Porzellanpuppe auszusehen. Ich habe zum Auftragen einfach einen Pinsel genommen, denn damit trägt man weniger Puder auf als mit einer Quaste. Ich habe zuerst ein wenig Puder auf ein Taschentuch oder ein Mikrofasertuch gekippt und dieses dann mit einem großen Pinsel aufgenommen. Indem ich zusätzlich kurz über den Pinsel pustete, stellte ich sicher, dass nur so wenig Puder wie nötig auf dem Pinsel landete. Das funktionierte, zumindest was den Farbton anging, recht gut. Das Puder verschmolz quasi mit meiner Haut und hinterließ keine sichtbaren Rückstände. Das war schon mal gut… Große Abstriche musste ich aber in Sachen Deckkraft hinnehmen, durch das dünne Auftragen blieben Hautunreinheiten natürlich sichtbar. Meine Erfahrung sagt mir aber auch, dass loser Puder nie wirklich deckend ist, da es in erster Linie zum Fixieren und Mattieren gedacht ist. Wer also lieber etwas deckendes haben möchte, sollte besser auf Compact oder Creme Puder zurückgreifen.
Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist die sehr leichte und zarte Konsistenz, das Puder spannt nicht auf der Haut und man hat auch nicht das Gefühl, „zugekleistert“ oder unter einer Maske zu sein. Bisher konnte ich auch keine negativen Hauteffekte (Pickel oder verstopfte Poren) feststellen, die das Puder verursacht haben könnte. Auch was das Mattieren angeht, schlug sich das Produkt recht tapfer. Da ich eine stark zu Glanz neigende Haut habe, musste ich zwei bis dreimal am Tag nachpudern, was bei mir aber ganz normal ist und bei anderen Pudern durchaus schon mal viel schlimmer war. Weil ich also auf Nachpudern angewiesen bin, brauche ich auch ein Puder, dass kompakt ist und in jede Handtasche passt. Und hier kommt leider das große Manko des Final Touch Loose Powders: Das Döschen ist ziemlich sperrig und groß und lässt sich schwer in einer kleinen Handtasche transportieren. Hinzu kommt, dass es sich nicht schnell anwenden lässt (muss erst den Deckel aufschrauben usw.) und keinen Spiegel hat, was das „schnelle Nachpudern“ merklich erschwert. Außerdem habe ich bei losem Puder immer die Angst, dass ich die Dose in der Eile nicht richtig verschlossen habe und meine ganze Tasche vollgepudert wird. Deswegen verwende ich meistens Compact Powder, weil es einfach besser für unterwegs geeignet ist.

Pro’s: Konsistenz, leichtes Auftragen, weiches Hautgefühl, gute Haltbarkeit

Contra’s: Deckkraft, Handlichkeit, nicht zum Transport geeignet

Fazit:

Für die unter euch, die gerne loses Puder benutzen und darauf schwören, würde ich dieses Produkt auf jeden Fall weiterempfehlen. Es fühlt sich toll auf der Haut an und mattiert langanhaltend. Für mich persönlich ist es einfach zu unpraktisch und zu wenig deckend, deswegen verwende weiterhin lieber das gute alte Compact Powder. Nichts desto trotz bin ich froh dieses hochwertige Produkt gestestet zu haben!

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Puder

Dieser Artikel wurde seitdem 3054 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXXlässt sich gleichmäßig & leicht verteilen
XXXXXsorgt für ein samtiges & softes Hautgefühl
XXXXOverleiht einen natürlichen & ebenmäßigen Teint
XXXXOtrocknet die Haut nicht aus
XXXOOhält den ganzen Tag

Gesamtwertung: 4,2 von 5,0

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