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Pilca Crystal Wachsstreifen Körper

Zwar ist die Anwendung etwas zeitaufwendig, aber im Vergleich zu herkömmlichen Wachsstreifen um einiges einfacher und angenehmer.

Für den DMV (Diedrichs Markenvertrieb) durfte ich von der Marke Pilca die „Crystal“ Wachsstreifen für den Körper testen. Die Streifen könnt ihr in verschiedenen Drogerien für ca. 7 € kaufen. Es gibt auch noch eine Variante für das Gesicht und empfindliche Bereiche.
In der Pappschachtel befinden sich 10 Doppel- bzw. 20 Einzelwachsstreifen und 4 Pflegetücher. Auf der Schachtelrückseite findet man zahlreiche gut erklärte und verständliche Informationen und Bilder zu Inhaltstoffe, Wirkweise und Anwendung.

So z. B. auch folgende Herstellerinformationen:
„Die Pilca Wachsstreifen sind die praktische und wirksame Methode zur Haarentfernung. Die Formel mit Kamelienöl und Vitamin E spendet Feuchtigkeit und schützt die Haut. Die Haare werden an der Wurzel entfernt und die Haut bleibt lange geschmeidig und glatt. Bei regelmäßiger Anwendung wachsen die Haare schwächer, dünner und spärlicher nach.
Aus durchsichtigem Material gefertigt, ermöglichen sie die Kontrolle des zu enthaarenden Bereichs.“

Die Streifen bestehen aus transparenter Folie und sind mit glasklarem, leicht rosanem Wachs bestrichen.
Da ich mir ja regelmäßig die Beine rasiere, hieß es erst einmal 3 Wochen die Haare wachsen lassen, damit sie die empfohlenen 4-5mm erreichen. Das im Sommer war wirklich unangenehm. Wenn ihr von Rasur zum Wachsen wechseln wollt, rate ich euch – fangt auf jeden Fall bereits im Frühling oder in der kalten Jahreszeit an!
Da die Haut trocken und fettfrei sein muss, habe ich vor der Anwendung nicht geduscht oder mich eingecremt. Ich habe also die Streifen in meinen Händen kurz etwas warm gerubbelt und dann sachte auseinander gezogen. Das hat gut funktioniert und die Streifen hatten danach eine gleichmäßige dünne Wachsschicht. Dann habe ich einen Streifen auf meinen Unterschenkel gelegt und in Haarwuchsrichtung glatt gestrichen. Dann kam der Teil, der mir etwas Überwindung gekostet hat – das Abziehen. Ich habe mir die untere Kante des Streifens geschnappt und ihn kräftig gegen Wuchsrichtung, flach über der Haut entlang abgezogen. Das war schon ziemlich schmerzhaft, ähnlich wie wenn man ein Pflaster entfernt. Der Schmerz hat aber sehr schnell wieder nachgelassen und meine Haut war danach nicht übermäßig gereizt. Am Streifen konnte ich einige Haare sehen, aber leider sind auch noch einige stehen geblieben. Am Bein klebte auch ein wenig Wachs vom Rand, der Streifen war an dieser Stelle dann „nackt“. Dann habe ich denselben Streifen direkt neben die zuerst behandelte Stelle geklebt. Das ist gar nicht so einfach, wenn man helle Haare hat, aber die transparente Verarbeitung hilft ganz gut dabei. Einen Streifen habe ich 2 bis max. 3x verwendet. Beim ersten Mal war meine Haut leider so trocken, dass viele Hautschüppchen am Wachs geklebt haben. Deswegen habe ich beim 2. Mal einige Stunden zuvor ein intensives Peeling gemacht. So konnte ich die Streifen meist ein 3. Mal verwenden. Um beide Unterschenkel zu enthaaren, habe ich 10 Streifen benötigt, also die halbe Packung. Leider haben danach immer noch stellenweise Haare gestanden. Dazu war auch meine Haut ziemlich verklebt, wofür dann die Pflegetücher zum Einsatz kamen. Diese bestehen aus einem dünnen, weißen, weichen Fließ und sind stark mit Öl durchtränkt. Sie duften recht stark nach Aloe Vera, erinnern mich auch etwas an Olivenöl. Man muss schon ganz schön rubbeln, um alle Reste zu entfernen, was dem Tuch leider auch ziemlich zu setzt. Nach einem Bein ist so ein Tuch dann auch verbraucht und etwas löchrig. Meine Haut und meine Hände waren danach richtig glitschig und ölig, weshalb ich die Hände gewaschen und die Haut trocken abgetupft habe. Nach ungefähr einer halben Stunde kamen einige rote Frieseln zum Vorschein, welche aber nach weiteren 2h völlig zurück gegangen sind.

Die ganze Prozedur ist schon sehr aufwendig. Eine halbe Stunde habe ich beim ersten Mal schon benötigt. Wie ihr euch vielleicht schon ausgerechnet habt, hat meine Packung für 2 Anwendungen gereicht. Die 2. Anwendung habe ich nach einer Woche Pause gestartet. So hatten junge, kurze oder abgebrochene Haare genügend Zeit, nachzuwachsen. Leider konnte ich aber auch da nicht alle Haare entfernen. Das wird sich sicher erst bei regelmäßiger Anwendung einpendeln.
Nach dem Test habe ich auch mal meinen neuen Epilierer zum Vergleich ausprobiert. Ich muss sagen, Epilieren ist wesentlich schmerzhafter als Wachsen, da der Schmerz ja dauerhaft und nicht nur augenblicklich ist. Zeitlich macht es bei den ersten Anwendungen keinen großen Unterschied zwischen den beiden Varianten.
Ich persönlich empfand die Wachsstreifen wesentlich angenehmer, als der dauerhafter Epilierschmerz. Mir ist aber die erst klebrige und dann ölige Prozedur etwas zu umständlich. Eine weitere Möglichkeit der Anwendung wäre zum Beispiel auch: erst Wachsen und dann mit einem Epilierer nacharbeiten. So hätte man evtl. ein gründlicheres Ergebnis.
Ich habe früher schon einmal Wachsstreifen von anderen Marken ausprobiert und muss sagen, dass ich bei diesen hier positiv überrascht bin. Die Anwendung an sich ist wirklich einfach und gar nicht so schmerzhaft, wie ich anfangs befürchtet hatte.
Wer also mit dem Gedanken spielt, (Kalt-)Wachsstreifen auszuprobieren, dem kann ich diese hier durchaus empfehlen!

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Haarentfernung

Dieser Artikel wurde seitdem 4211 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXOermöglicht eine schonende & sanfte Haarentfernung
XXXXOsorgt für eine gründliche Haarentfernung
XXXXXsorgt für ein glattes Hautgefühl
XXXXXtrocknet die Haut nicht aus
XXXXOes treten keine Hautirritationen auf

Gesamtwertung: 4,4 von 5,0

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