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Weleda Iris Erfrischende Pflegemaske

Spendet viel Feuchtigkeit und erfüllt seinen Zweck, Geruch und Preis sind aber Geschmackssache

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Für Pinkmelon teste ich ein Produkt aus dem Hause Weleda. Die erfrischende Pflegemaske kommt in einem fast 11cm großen Umkarton, der – wie die dazugehörige Alutube im Inneren – in lila/weiß gehalten ist. Somit erinnert die Verpackung an die Iris oder besser gesagt: Schwertlilie. Des Weiteren ist eine Broschüre beigelegt, in welcher alle Produkte der Iris-Reihe (wie zum Beispiel Tages- und Nachtpflege) aufgeführt und genauer erklärt werden. Auf dem Karton befinden sich allgemeine Hinweise und einige Worte zur Pflegephilosophie des Herstellers, außerdem sind die Inhaltsstoffe aufgelistet. Letztere kann man auch online via www.weleda.de in wenigen Klicks abfragen. Die Rückseite der kleinen 30ml Tube erklärt noch einmal, wie die Maske anzuwenden ist, dazu aber später mehr.

Die Iris ist eine Heilpflanze, die durch ihre ätherischen Öle vor allem Anwendung in der Aromatherapie findet. Obendrein hat sie klärende und ausgleichende Eigenschaften, was sie für die Verwendung in der Kosmetik fast schon prädestiniert. Und wie beschreibt man ihren Geruch? Am besten selbst erschnuppern, ich kann ihn nur mit Veilchenduft vergleichen. Er ist streng, aber natürlich und gefällt dadurch sicher nicht jedem. Von den anderen Bestandteilen der Maske wie Gurke oder Mandelöl bemerke ich im Übrigen nichts, auch der Bioalkohol ist nicht dominant. Wirklich genießen kann man den Duft zu dieser Jahreszeit nicht, er ist in den kälteren Monaten bei einem entspannenden Bad wohl eher das Richtige. Selbstverständlich ist es möglich, das Produkt im Kühlschrank aufzubewahren, was bei heißen Temperaturen und besonders nach einem Sonnenbad den ohnehin erfrischenden Effekt verstärkt und daher sehr angenehm ist. Bei einem SonnenBRAND jedoch ist dies die falsche After Sun-Pflege. Die bereits irritierte Haut könnte bei „anfälligen“ Personen noch stärker gereizt werden.

Die Konsistenz der cremefarbenen Maske ist etwas dickflüssiger, gut zu vergleichen mit einer reichhaltigen, feuchtigkeitsspendenden Tagescreme. Sie wird (je nach Gusto dünn oder ein wenig dicker) auf die zuvor gereinigte Haut aufgetragen, wobei Augen- und Lippenpartie ausgespart werden. Dies gelingt kinderleicht, das Produkt lässt sich gut verteilen und zieht sofort nach dem Auftragen leicht ein. Nach weiteren 5 Minuten ist kaum mehr etwas sichtbar, nach 10 Minuten hat die Haut einen dezenten „Glow“, ohne speckig zu wirken. Weleda empfiehlt 20 Minuten, bevor evtl. Reste mit einem Wattepad oder Tuch entfernt werden und das Gesicht mit warmen Wasser gereinigt wird. Selbst das ist innerhalb kurzer Zeit schnell und gründlich erledigt. Nach dieser Vorgehensweise brauche ich (mit Mischhaut) nach dem Abwaschen keine Creme auftragen. Das Hautgefühl ist herrlich: Nichts spannt und ich sehe erholt aus! Sehr trockener Haut könnte etwas zusätzliche Pflege allerdings nicht schaden, primär an kälteren Tagen.

Während meiner Testphase kam es öfter vor, dass ich die Maske nicht abwusch und nur grob mit einem Kosmetiktuch entfernte. Hierbei bleibt ein leichter Film im Gesicht. Berührt man nun beispielsweise mit der Hand die Wange, bemerkt man die leicht klebrigen Rückstände – und das über Stunden. Dies klingt schlimmer als es ist! Es war in keinster Weise störend, eher wie frisch gecremt und gut versorgt. Bei diesem Langzeittest zeigte meine Haut keinerlei negative Reaktionen. Weder Rötungen, noch Pickel, noch ein Jucken oder Brennen. Ich empfand diese Vorgehensweise als überaus angenehm und praktisch, bin ich doch – ohne es unbedingt zugeben zu wollen – ein bequemer Mensch ;). Dabei fiel mir außerdem ein mattierender Effekt auf, selbst in größter Hitze und beim Schwitzen sah mein Gesicht beruhigt und nicht „gestresst“ aus.

Disclaimer: Ich vertrage Naturkosmetik im Allgemeinen sehr gut und kann mich an oben genannte „Experimente“ ohne Sorge wagen. Wer empfindlich ist und weiß, dass er durch die (u.a.) enthaltenen ätherischen Öle allergisch auf dieses Produkt reagieren könnte, sollte es vorher in der Armbeuge testen.

Nach insgesamt 7 Anwendungen kann ich bestätigen, dass diese Maske intensive Feuchtigkeit spendet. Da ich nicht die für dieses Produkt „benötigte“ trockene Haut habe (sondern Mischhaut), kann ich nur vermuten, dass sich der Effekt bei anderen Personen noch besser zeigt. Das wäre dann auch alles, weder das Hautbild ändert sich, noch klingen Pickelchen schneller ab. Es ist eine Maske, die ihren Zweck erfüllt und kein Wundermittel. Das habe ich aber a) nicht erwartet und b) wurde es vom Hersteller nicht versprochen. Ich bin zufrieden und brauche alles auf, nachkaufen werde ich sie dennoch nicht. Weleda hat stolze Preise, die der eine oder andere Konsument sicherlich gern in Kauf nimmt, da es sich um ausgezeichnete Naturkosmetik handelt. Trotzdem möchte ich behaupten, dass eine „Do It Yourself- Maske“ mit frischen Zutaten aus dem Supermarkt einen ähnlichen Effekt erzielen kann – nur wesentlich günstiger.

Update: Nachdem nun einige Wochen seit dem Testbericht vergangen sind, muss ich hinzufügen, dass ich mich mit der Maske anfreunden konnte. Ich nutze sie 2-3 Mal in der Woche als normale Tagescreme (ansonsten verwende ich Öl). Ein anderer namenhafter Hersteller von Naturkosmetik empfiehlt, eine bestimmte Maske bei Bedarf dünn als Tagespflege aufzutragen. Dies funktioniert mit dem Produkt von Weleda ebenfalls sehr gut. Eine Erbsengröße reicht aus, wodurch sie (allein für diesen Zweck) sehr sparsam im Gebrauch ist.

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Maske

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Resümee dieses Testberichts

XXXOOansprechender Duft
XXXXOangenehmes Hautgefühl während der Einwirkzeit
XXXXOangenehmes Hautgefühl nach dem Entfernen der Maske
XXXOOtolles Verwöhnprogramm für die Gesichtshaut
XXXXOhält was der Hersteller verspricht

Gesamtwertung: 3,6 von 5,0

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