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Sundance transparentes Sonnenspray mit LSF 20

Guter Schutz für normale Haut bei unkomplizierter Anwendung

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Für Pinkmelon (und passend zu den mörderischen 40 Grad, die es momentan hat) teste ich das neue transparente Sonnenspray von SunDance mit Lichtschutzfaktor 20. SunDance ist eine preiswerte Eigenmarke von dm und muss sich laut Stiftung Warentest nicht vor der teuren Konkurrenz verstecken. Der Preis für eine Flasche beläuft sich auf ca. 3€. Das gesamte Sortiment umfasst noch weitere Artikel mit unterschiedlichem Lichtschutzfaktor, so sollte für jeden etwas passendes dabei sein. Weitere Informationen und alle Inhaltsstoffe sind auf der Homepage unter http://www.dm-sundance.de/ zu finden.

200ml Produkt kommen in einer 19cm hohen Sprayflasche. Sie liegt gut in der Hand und hat die Farbe des Sommers, ein knalliges Orange, welches ich – auch wenn ich nicht auf den 1. Blick sehen würde, dass es sich um Sonnenschutz handelt – sofort mit Sonne und Wärme assoziiere. Der Zerstäuber hat eine zusätzliche Vertiefung für den Finger, um optimalen Druck beim Sprühen auszuüben und Halt zu geben. Das funktioniert, um es vorwegzunehmen, auch bei eingecremten/schwitzigen Händen sehr gut, ich bin nie abgerutscht. Die Sprühvorrichtung ist mit einem zusätzlichen kleinen Deckel aus Plastik geschützt, welcher hörbar einrastet, sobald man ihn aufsteckt. Gut zu wissen, so kann er beim Transport in der Tasche nicht aus Versehen verloren gehen. Auf der Rückseite befinden sich (neben den Inhaltsstoffen und einer allgemeinen Erklärung zum Spray) einige Anwendungshinweise, auf die ich genauer eingehe.

Vor Gebrauch muss die Flasche geschüttelt werden, außerdem gilt wie bei jedem regulären Sun-Produkt: Bereits vor dem Sonnenbaden/Arbeiten/Sport auftragen, damit ein ausreichender Schutz gewährleistet ist. Der Hersteller verspricht zwar einen Sofortschutz nach dem Auftragen, verlassen würde ich mich darauf aber nie, dafür ist mir meine Hautgesundheit zu wichtig. Was uns allen klar ist, doch SunDance weist noch einmal ausdrücklich darauf hin: Im Laufe des Tages, vor allem bei körperlicher Betätigung und nach dem Abtrocknen, kann (und sollte) nachgesprüht werden. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass durch mehrmaliges Einreiben ein höherer Schutz entsteht und man ruhigen Gewissens länger in die Sonne kann.

Sonnenschutz bewahre ich grundsätzlich im Kühlschrank auf, was das Auftragen bei dieser Hitze noch angenehmer macht. (Bei richtiger Lagerung hält es sich locker bis zum nächsten Jahr, ohne an Wirkung zu verlieren. Ich allein verbrauche keine ganze Flasche in einem Sommer, nach mehrmaliger Anwendung am gesamten Körper fehlt hier nur ein gutes Drittel.) Das nun gekühlte Produkt erinnert mich an ein Body Splash, einzig die leicht ölige Konsistenz, die sich beim Verreiben zeigt, macht den Unterschied. Bei der Verwendung muss kein großer Druck ausgeübt werden und das Sprühen ist aus sämtlichen Himmelsrichtungen möglich, um auch schwer erreichbare Stellen zu „versorgen“. Der Nebel ist fein und angenehm, der Geruch schwer zu definieren. Sehr süß, ein wenig wie Selbstbräuner… auch den Alkohol rieche ich. Ich kann es beim besten Willen nicht genauer beschreiben. Wer das kann, bekommt von mir ein Eis gratis.

Das dunnflüssige Spray ist nicht schmierig oder gar fettend und lässt sich schnell verteilen. Nach nur wenigen Sekunden ist es komplett eingezogen, dabei hinterlässt es keine weißelnden Rückstände, nur einen kaum sichtbaren Schimmer und ein weiches Hautgefühl. Volle Punktzahl von meiner Seite! Allerdings gibt es auch die Kehrseite der Medaille. Sprüht man im Eifer des Gefechts daneben, kann es zu unschönen Flecken auf Textilien und Möbeln kommen. Selbige lassen sich ohne Probleme wieder entfernen, doch ärgerlich ist es allemal. Merke also: Nur im Badezimmer benutzen oder zuerst auf die Hände sprühen und anschließend verteilen. Ein weiterer Punkt: Ich habe eine kleine Schnittwunde am Fuß, an die ich beim Auftragen nicht dachte. Das rächt sich nun, durch den enthaltenen Alkohol brennt sie für einige Sekunden. Es gibt weitaus Schlimmeres und es dürfte jedem klar sein, dass man Wunden aller Art lieber gänzlich in Ruhe lassen sollte, doch solch ein „Fauxpas“ 😉 kann, wenn man gedanklich schon ins kühle Nass springt, leicht passieren. Apropos nass: Kommt man nach Benutzung mit Wasser in Berührung, perlt es ab. Auch Schwitzen ist kein Problem, Radfahren mit ordentlichem Tempo hat es überlebt. Genau das wurde versprochen, es soll wasserfest sein. Ein rückstandsloses Entfernen unter der Dusche klappt ohne Probleme, ich musste nicht angestrengt rubbeln oder mehr Gel als üblich benutzen.

Während meiner Testphase wurde das Spray ausschließlich am Körper, nicht jedoch im Gesicht getestet. Generell ist es möglich, für Leute mit Mischhaut oder fettiger Haut empfehle ich hingegen eher mattierendes Sonnenschutz-Fluid. Mir war es zu heikel, da auf der Flasche u.a. vermerkt ist, dass nichts davon in die Augen gelangen sollte. Im Gesicht verwende ich eine Milch, die beim Schwitzen nicht in die Augen kriecht. Da bin ich absolut empfindlich und will keinerlei Risiko eingehen.

LSF 20 ist perfekt für normale Haut, ich dagegen bin sehr blass und habe nicht vor, braun zu werden. Davon abgesehen wäre das kaum möglich, ich sähe nach dem Sonnebaden eher aus wie Sebastian, der kleine rote Krebs in Disneys Arielle. Warum dann der Test dieses Produkts? Ich will für die kurzen Zeiten, in denen ich mich bei dieser Wärme nach draußen wage, zum Bsp. das Radfahren am Abend, nicht immer aufwendig cremen müssen. Mein heiliger Gral ist eine Creme, die ich seit Jahren (natürlich nicht „am Stück“!) benutze, sie kann meiner Meinung nach nicht ersetzt werden. Für Zwischendurch ist ein Spray sehr gut geeignet. Es geht schnell, faule Ausreden fallen also in Zukunft weg. Es ist unkompliziert in der Anwendung und bietet einen gewissen Schutz. Während der Testphase hatte ich keinen Sonnenbrand oder Rötungen. Darüber hinaus ist es ergiebig und preiswert. Wirklich ausreichend ist es in meinem Fall trotzdem nicht. Sobald ich längere Zeit, also über Stunden, in der Sonne verbringen muss, würde ich mich auf dieses Produkt allein nicht verlassen.

Der beste Schutz besteht immernoch darin, die pralle Sonne zu meiden. Wer es sich leisten kann bleibt zuhaus, lässt das Rollo hinunter, gönnt sich Eistee und wird nachtaktiv. 😉

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Sonnenschutz

Dieser Artikel wurde seitdem 8578 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXXlässt sich einfach und gleichmäßig verteilen
XXXXXzieht schnell ein
XXXXXist nicht klebrig
XXXXOhinterlässt keinen langanhaltenden Fettfilm
XXXOObietet ausreichend Schutz vor Sonnenbrand

Gesamtwertung: 4,4 von 5,0

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