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BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine

Wer wunderschöne Locken haben will, die lange halten & sich nicht nach wenigen Stunden wieder aushängen, wird dieses Gerät lieben! Babyleichte Anwendung - gerade für Anfänger super! <3

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BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine

Liebe Leserinnen! 🙂

Vor einiger Zeit war ich auf der Suche nach einem Lockenstab, um aus meinen glatten Haaren wunderschöne definierte Locken zu zaubern. Allerdings bin ich, was das Thema Locken mit Hitze angeht, eine hoffnungslose, blutige Anfängerin und habe somit nach einem Produkt gesucht, was auch für Anfänger wunderbar geeignet ist. Durch Zufall bin ich dann auf die BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine gestoßen und nach sorgfältigen Recherchen auf YouTube und im Internet habe ich mich dann doch entschlossen, mir diese zu gönnen. 😀

Allgemeine Produktinformationen:

Da dieses Produkt aufgrund des Hypes im Internet zurzeit überall vergriffen ist, habe ich es im Internet auf amazon bestellt. Da BaByliss zurzeit auch vor Fälschungen warnt, habe ich es extra bei einem Händler bestellt, der von BaByliss zertifiziert ist, ein originales Gerät zu verkaufen. Inzwischen dürfte man das Gerät auch im Fachhandel bekommen. Bezahlt habe ich damals stolze 165,00 €, aber immerhin keine Versandkosten. Allerdings sollte man den MiraCurl nicht mit dem Curl Secret verwechseln. Denn dieser hat lediglich zwei Temperaturstufen und außerdem keine Möglichkeit, die Lockenrichtung einzustellen. Diesen gibt es auch soweit ich weiß in der Farbe Lila. Ihr solltet aber wissen, dass es den originalen MiraCurl ausschließlich in der Farbe Schwarz gibt. Falls ihr euch für den MiraCurl entscheidet, solltet ihr außerdem noch wissen, dass dieser mindestens 160,00 € (Tendenz teilweise steigend/sinkend) kosten sollte. Bei Preisen um die 80 bis 90 € handelt es sich dann meistens um den Curl Secret.

BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine

Herstellerversprechen:

„Ganz einfach perfekte Locken erzeugen:
Vielfältige, lange haltende Ergebnisse dank unterschiedlicher Einstellungen:
– 3 Temperaturstufen (190°C – 210°C – 230°C)
– Der Zeitraum (8 Sekunden – 10 Sekunden – 12 Sekunden) kann je nach gewünschter Intensität geregelt werden
– Richtungssteuerung ( Rechts – Links – Auto) für die Locke, so dass die Frisur gleichmäßig geringelt oder fließender wird
– Für alle Haarlängen geeignet
– High-Tech-Motor MaxLifePRO
– Keramik-Lockenkammer, um auf ganz sanfte Art Locken zu erzeugen
– Das höchst leistungsfähige Heizelement sorgt für ultra-schnelles Aufheizen und sofortiges Wiedererlangen der Betriebstemperatur
– Stand-by Modus (nach 20 Minuten)
– Automatische Abschaltung (nach 60 Minuten)
– Professionelles Drehkabel (2,70 m)
– mit Reinigungswerkzeug“

Informationen zur Temperatur:

Bei diesem Gerät gibt es drei Stufen, wie man die Temperatur einstellen kann:
0 > Ausschalten des Geräts
I  > 190 °C , bei feinem, strapaziertem, blondiertem Haar
II > 210 °C , bei normalem Haar
III > 230°C , bei krausem, lockigem oder gewelltem Haar

Informationen zur Zeiteinstellung:

Je nach Intensität der Locken ist es möglich, die Anzahl der Sekunden zu bestimmen, wie lange die Strähne in dem Gerät verbleibt:
0   > Ausschalten des akustischen Signals (Achtung: Dann muss man selbst auf die Uhr gucken!)
8   > 8 Sekunden für Wellen (3 Pieptöne)
10 > 10 Sekunden für leichte/ lockere Locken (4 Pieptöne)
12 > 12 Sekunden für definierte Locken (5 Pieptöne)

Während die Strähne im Gerät verbleibt, piepst das Gerät in regelmäßigen Abständen. Mit einem „doppelten“ Piepen gibt das Gerät das Signal, die Strähne daraus zu entfernen, indem man das Gerät loslässt.

Informationen zur Richtung der Locken:

Des Weiteren ist es auch möglich, die Richtung der Locken einzustellen:
A > Automatisch
L > Links
R > Rechts

Dies hat anscheinend damit zu tun, welche Seite vom Kopf man lockig macht. Ich persönlich lasse die Einstellung immer auf automatisch.

BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine

Wie funktioniert das Gerät?

Das Gerät sieht – wie ich finde – aus wie eine riesige Klammer. In dem MiraCurl selbst ist eine „Lockenstabrolle“ (keine Ahnung wie man das nennt :D) angebracht. Legt man also die Haare in den MiraCurl, zieht dieser die Strähne automatisch ein und wickelt sie um diese „Rolle“. Lässt man ihn nach dem letzten Piepton wieder los, kann man vorsichtig die Locke langsam herauslösen.

Wichtige Hinweise:

Das Haar sollte unbedingt trocken sein, wenn man den MiraCurl verwendet. Bei einer Restfeuchtigkeit kann das Haar leicht dampfen, aber solange es trocken ist, ist dies nicht weiter gefährlich. Ich empfehle aber, nach komplettem Föhnen der Haare noch ca. eine halbe Stunde zu warten, bevor man mit der Anwendung beginnt.

Eine Strähne sollte auf keinen Fall dicker/breiter als 3 cm sein. Des Weiteren sollte man seine Haare vorher sehr gut durchkämmen, damit die Haare komplett knotenfrei sind. Sollte einer der beiden Richtlinien nicht erfüllt sein, piept das Gerät direkt und beendet die Aktion sofort, in dem es die Strähne loslässt und sie nicht weiter um die Rolle dreht. Wichtig ist, dabei keine Panik zu bekommen und das Gerät loszulassen. Die Strähne lässt sich einfach wieder aus dem Gerät lösen, ohne beschädigt zu sein. Außerdem sollte man die Strähne loslassen, sobald man das Gerät zuklappt, denn sonst kann es diese logischerweise nicht einziehen. Aber keine Sorge – auch dann ertönt ein akustisches Signal.

Ich persönlich empfehle außerdem mit so wenig Hitze wie möglich zu arbeiten und auch immer einen Hitzeschutz zu verwenden. Näheres dazu folgt in meiner Anwendung und Erfahrung.

Aussehen:

Der MiraCurl sieht meiner Meinung auf den ersten Blick aus wie eine mega Pinzette – auch von der Funktionsweise her. Das Gerät ist komplett schwarz und eher schlicht gehalten. Auf dem Griff prangen der Markenname sowie der Produktname MiraCurl. Auf der linken Seite am Griff befinden sich die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten – Temperatur, Zeit und Lockenrichtung. Ich finde das Design sehr ansprechend – schlicht, aber trotzdem irgendwie professionell. Wobei mir hier natürlich das Ergebnis am Wichtigsten ist – ist ja irgendwie auch logisch! 😉

Meine Erfahrung:

So, jetzt kommt vermutlich der Teil, auf den ihr alle so gespannt seid – nämlich meine persönliche Erfahrung mit dem MiraCurl, was Anwendung und Ergebnis betrifft. Daher legen wir jetzt auch endlich mal los:

1. Meine Anwendung

Bevor ich mit den Locken beginne, habe ich meine Haare wie gewohnt gewaschen und komplett trocken geföhnt. Anschließend habe ich einen Hitzeschutz verwendet und dann noch einmal ca. eine halbe Stunde verstreichen lassen, um die Wirkung besser zu entfalten und damit keine Restfeuchtigkeit im Haar verleibt. Anschließend habe ich meine Haare mit meiner Bürste gut durchgekämmt.

Jetzt nehme ich mir die erste Haarpartie, die ich lockig haben möchte und stecke die restlichen Haare mit einer Haarklammer weg. Dies dient aus Sicherheitsgründen, damit das Gerät keine Haare einzieht, die dort nicht hereingehören. Nun kommt die erste Strähne an die Reihe, wobei ich auch hierbei darauf achte, dass sie sauber von den restlichen Haaren abgetrennt und nicht breiter als 3 cm ist. Da ich blondierte und sehr feine Haare habe und gerade am Ansatz an der Seite abgebrochene feine Haare habe, die vom Kopf abstehen, passe ich auch auf, dass diese nicht mit in das Gerät kommen und das hat während der Anwendung alles sehr gut geklappt.

In meiner Testphase habe ich mich für die niedrigste Temperatur für meine dünnen, blondierten Haare entschieden, die 190 °C beträgt. Als Zeiteinstellung habe ich 12 Sekunden gewählt, um besonders definierte Locken zu erhalten. Bitte habt an dieser Stelle Verständnis, dass ich bei einer solchen Haarstruktur nicht die höheren Temperaturstufen getestet habe. Bei 190 °C kann ich auf jeden Fall sagen, dass der Curler innerhalb weniger Minuten betriebsbereit ist, denn dann leuchtet die Lampe durchgehend rot, statt nur zu blinken. Nach 20 Minuten geht das Gerät auf Standby. Das heißt: Ist man gerade dabei, die Locken zu kreieren und plötzlich funktioniert nichts mehr, einfach mal schauen ob das Lämpchen noch leuchtet. Falls nicht, einfach den Kippschalter betätigen und es kann sofort weitergehen. Auch wenn man einmal vergist, das Gerät auszuschalten, ist das kein Problem, denn dies geschieht nach 60 Minuten automatisch. Allerdings achte ich aus Sicherheitsgründen immer darauf, dass ich es nach Gebrauch sofort ausstecke und zum Aufheizen nicht unbedingt auf den Teppich lege.

Ihr braucht allerdings keine Angst zu haben, dass das Gerät die Haare einfach einzieht. Denn erst, wenn ihr es zusammendrückt, zieht der MiraCurl die Strähne ein. Man kann also erst einmal die Strähne vorsichtig zwischen die Klammern legen und sich entscheiden, ab wo die Locken anfangen sollen. Denn dort, wo man den Curler ansetzt, beginnen auch die Locken. Ich persönlich habe das – gerade dort, wo ich nicht so viel sehen kann – aus Sicherheitsgründen nicht direkt am Ansatz angesetzt, sondern ca. 2 cm davon entfernt. Dann klappe ich das Gerät zu und die Strähne wird eingezogen. Am Anfang war mir erst etwas mulmig, denn ich hatte natürlich auch von Berichten gehört, wo sich die Haare im Curler verfangen haben und nur mit einer Schere wieder entfernt werden konnten. Daher war ich auch stets vorsichtig, was die Handhabung betrug und ich finde, dass man das auch beibehalten sollte, wenn man schon routinierter mit dem Gerät ist. Während der Anwendung muss man den MiraCurl natürlich auch die ganze Zeit fest und geschlossen halten, das heißt man darf den Griff nicht lockern. Denn lockert man diesen, piepst das Gerät vorzeitig und man kann diese wieder herausnehmen. Ich finde das Gerät auch nicht sonderlich schwer vom Gewicht her und es liegt sehr leicht in der Hand, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt.

Ich warte also die Piepstöne ab und lockere dann den Griff des Curlers. Vorsichtig „ziehe“ ich die Strähn aus dem Curler. Das zu beschreiben, ist etwas schwierig, da ich die Strähne ja eigentlich nicht rausreiße. Am besten lässt es sich wohl so beschreiben: Ich lockere den Curler und bewege ihn immer weiter ganz langsam Richtung Spitzen. Denn ich habe herausgefunden: Je langsamer man die Locke aus dem Curler löst, desto definierter wird sie und desto länger bleibt sie so lockig. Wenn ich das Ganze schnell mache, wird die Locke auch nicht mehr ganz so definiert oder hängt sich im Laufe des Tages schneller aus.

So verfahre ich dann mit dem gesamten Haar. Am besten ist es immer, wenn es eine fremde Person macht, da diese einfach den besseren Überblick über die Haare hat. Mache ich es selbst, dann meistens erst die Seiten und dann später kopfüber. Das geht eigentlich auch recht einfach, wenn man gerade mal keine helfende Person bei sich hat, finde ich. Aber auch das muss jeder für sich selbst herausfinden. Anschließend ordne ich meine Haare wieder und lege sie nach vorne. Findet sich dann noch eine glatte Strähne, kann ich diese erneut locken, denn auch das ist ein Problem bei dem MiraCurl. Ist eine Locke mal nicht ganz so perfekt, kann man sie ohne Probleme erneut in den Curler legen.

2. Die Locken

Bei einer Einstellung von 190 °C und 12 Sekunden entstehen wunderschöne definierte Locken und das, obwohl ich eigentlich sehr glatte und lange Haare ohne Stufen habe. Doch zu meiner Überraschung sahen die Locken aus wie „Engelslocken“ oder so wie man es bei Prinzessinnen aus Bilderbüchern kennt. Ich hoffe, ihr versteht, was ich euch damit sagen wollte. 😉 Ich lasse sie meistens auch auskühlen und wuschele sie dann noch etwas mit den Fingern durch. Denn dann wirken sie etwas natürlicher und bekommen mehr Volumen und Fülle. Mir gefällt das Ergebnis sehr gut, da ich solche Locken immer sehr hübsch finde und bin daher mehr als zufrieden mit diesem Punkt, was die definierten Locken betrifft. Da ich mir das Produkt ausschließlich für Locken gekauft habe, verwende ich in der Regel auch nicht die anderen Zeiteinstellungen (8 und 10 Sekunden). Ich habe es dennoch einmal bei einer Strähne ausgesucht und herausgefunden, dass sich die 10- von der 12-Sekunden Locke nicht wesentlich unterscheidet, nur eben nicht ganz so gekringelt und dass sie sich eben schneller aushängt. Bei der 8 Sekunden Locke handelt es sich dann quasi um eine definierte Welle. Was ich damit sagen will ist, dass die leichten Wellen damit echt toll aussehen, also ebenfalls glamourös und oft wie die Models es auf dem Laufsteg tragen. Was ich auch sehr gut finde, ist das – anders als bei Lockenwicklern – die Haare nicht so extrem kurz werden, wenn man sie mit dem MiraCurl lockt. Lediglich ca. 2 cm kürzer. Und nicht, dass sie plötzlich nur noch bis knapp über die Schultern gehen (ich gehe hierbei von meiner Haarlänge aus).

BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine

3. Haltbarkeit der Locken

Laut Hersteller sollen die Locken zwei bis drei Tage halten. Nun, dies kann ich zumindest bei den 12-Sekunden-Locken bestätigen – wenn man Haarspray bzw. zuvor eine Stylingmousse verwendet. Einen kompletten Tag halten die Locken super durch und sehen auch am Abend immer noch so aus wie am Morgen, wo ich sie gemacht hatte. Auch am nächsten Tag waren sie immer noch lockig, zwar waren einige Locken schon etwas ausgehangen, da ich auch damit geschlafen habe, aber sie waren noch da und es waren keine Wellen! Erst am dritten Tag wurde sie dann zu großen Wellen, was aber immer noch sehr schön aussah und nicht wie eine ausgelutschte Dauerwelle, so wie es häufig bei mir der Fall war. Ohne Haarspray und Stylingmousse halten die Locken allerdings auch einen kompletten Tag, hängen sich nur etwas schneller aus und am nächsten Tag sind es nur noch große Wellen. Aber auch das sieht sehr hübsch aus, wie ich fand. Man hat allerdings natürlich auch die Möglichkeit, die Locken am nächsten Tag aufzufrischen. Dies kann man tun, indem man sich einzelne ausgehangene Locken erneut in dem Curler lockt. Denn bei mir war es tatsächlich so, dass nur einige Locken ausgehangen waren, die meisten waren noch so wie am Tag zuvor. Ich muss wirklich abschließend zu diesem Punkt sagen, dass mich die Haltbarkeit wirklich extrem überrascht hat. Bei meinen langen, glatten Haaren (hinten bis zur Taille, vorne bis knapp über die Brust) ist es häufig so, dass sich die Locken schon im Laufe des Tages aushängen und ohne Haarspray haben sie erst recht nur eine höchstens zweistündige Überlebenschance, eher sie komplett verschwinden.

Wenn ich meine Haare abends mit dem Curler locke und dann einen „Messy Bun“ (= lockeren hohen Dutt) mache, sind die Locken am nächsten Tag übrigens genau so, wie am Abend, wo sie „frisch gecurlt“ waren. Ich finde also, dass sich das Ergebnis des MiraCurls mehr als sehen lassen kann und bin wirklich total begeistert – Daumen hoch!!!

BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine

4. Zeitaufwand

Sicherlich wird es viele von euch auch interessieren, wie lange ich gebraucht habe, um meine kompletten Haare mit dem Curler zu locken. Zunächst sei gesagt, dass ich zwar relativ feine, aber auch recht viele Haare auf dem Kopf habe. Dadurch, dass sie wie vorhin beschrieben bis zur Taille gehen (wenn ich sie auf den Rücken lege), dauert es auch natürlich seine Zeit, bis man jede Strähne lockig hat, da diese ja nicht breiter als 3 cm sein darf. Aber auch hier macht Übung bekanntlich den Meister! Denn zu Beginn habe ich noch sehr lange gebraucht, um meine Haare selbst zu machen. Am Ende der Testphase kam ich auf ca. eine Stunde, aber ich denke, dass sich das mit etwas mehr Routine auf jeden Fall noch optimieren lässt. Lasse ich aber z. B. von meiner Mutter die Haare mit dem Curler locken, braucht sie insgesamt ca. 40 Minuten. Das finde ich schon eine sehr gute Zeit bei solchen langen Haaren. Wer kürzere Haare hat, wird sicherlich schneller sein als ich. Meine Schwester, die zurzeit einen sogenannten Longbob trägt, wäre mit Sicherheit locker in 10 bis 15 Minuten fertig, wenn sie jede Strähne ebenfalls 12 Sekunden im Curler lässt. Bei leichten Locken ist man dann natürlich je nach Zeiteinstellung schneller. Ich habe es mit 12 Sekunden getestet, damit ihr wirklich die Höchstzeit, die möglich ist in Betracht ziehen könnt und ich finde das Ergebnis wirklich extrem gut, wenn man bedenkt, dass man durchaus mehrere Tage etwas davon hat und dafür sozusagen nur 40 Minuten für 3 Tage Locken opfern muss. Mit dem Zeitaufwand bin ich also mehr als zufrieden. Denn im Gegensatz zu Papilloten oder ähnlichen Wicklern, wo man die Haare auch abteilen muss, dann ordentlich aufwickeln und dann über Nacht einwirken, kommt mir diese Methode deutlich unkomplizierter vor.

BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling MachineBaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine

5. Haarschonendes Arbeiten

Wichtig ist auch bei diesem Gerät, noch einmal zu erwähnen, dass es sich hierbei natürlich trotz des vom Hersteller angepriesenem schonenden Arbeitens um ein Gerät handelt, dass mit sehr viel Hitze arbeitet (bis zu 230 °C je nach Haardichte und –zustand). Daher würde ich in jedem Falle einen Hitzeschutz empfehlen. Ich habe selbst bei 190 °C einen Hitzeschutz für 230 °C verwendet und zusätzlich ein Hitzeschutz Shampoo mit demselben Schutz. Natürlich kann man beim ersten Mal nicht direkt sehen, dass die Haare nicht geschädigt sind. Das wird sich über lang zeigen und ist auch davon abhängig, wie oft man sich Locken macht. Ich jedenfalls mache das für den Alltag eher selten, aber ab und zu finde ich es dennoch sehr hübsch, da man sich auch mal nur vereinzelte Strähnen locken kann, z. B. wenn man sich einen Dutt macht und eine lockige Strähne heraushänge lassen möchte. Da ich zuvor nie ein vergleichbares Gerät besaß, was mit Hitze arbeitet (weder ein Glätteisen noch einen Lockenstab), kann ich dementsprechend keine Vergleiche ziehen, denn auch mein Föhn arbeitet laut Hersteller haarschonend, was ich aber durchaus bestätigen kann. Ob der MiraCurl dies auch tut, kann ich also demnach nicht zu 100 % versichern. Was ich euch aber versichern kann ist, dass meine Haare nach 4 Tagen „Dauer-Curling“ (wegen Karneval) keine wesentlichen Schäden davon getragen haben und ich also durchaus behaupten kann, dass der Curler die Haare zumindest zusammen mit Hitzeschutz und viel Pflege im Alltag nicht komplett zerfrisst. Denn selbst bei haarschonenden Geräten möchte ich an dieser Stelle noch einmal erwähnen, dass für schöne Haare Pflege und wenn man auf Hitze nicht verzichten kann – Hitzeschutz das A und O sind (abgesehen von regelmäßigem Schneiden). Denn was nützt schließlich ein haarschonendes Gerät, wenn man seinen Haaren ansonsten kaum Beachtung und Pflege schenkt!

6. Handhabung des Gerät

Natürlich hatte ich die Befürchtung, als Anfängerin nicht damit zurecht zu kommen und hatte Angst, meine Haare verfangen sich darin oder dass ich mir vielleicht aus Versehen die Kopfhaut verbrenne. Aber diese Bedenken wurden ganz schnell zerstört. Für Anfänger finde ich da Gerät optimal, da man – wenn man sich an die Hinweise hält – eigentlich nichts falsch machen kann. Sollte mal irgendwas nicht stimmen, schlägt das Gerät sofort Alarm und wickelt die Strähne erst gar nicht weiter auf. Auch das Risiko, sich zu verbrennen, ist durch die Locken-Automatik relativ gering. Trotzdem sollte man das Gerät nicht zu nah an der Kopfhaut halten.

7. Reinigung des Geräts

Um noch lange etwas von dem MiraCurl zu haben, sollte man ihn natürlich auch ab und zu reinigen. Auf dem ersten Bild könnt ihr in einer kleinen Plastiktüte auch das Reinigungswerkzeug erkennen, was dem MiraCurl beigelegt ist. Wichtig ist, dass das Gerät bei der Reinigung natürlich ausgeschaltet und kalt ist. Dazu steckt man das Reinigungsding (keine Ahnung wie ich das jetzt nennen sollte :D) einfach in den eingebauten Stab (Größe und Form sind genau darauf zugeschnitten) und bewegt es ein paar Male hin und her. So werden eventuelle Resthaare entfernt und die Lebensdauer des Geräts erhöht sich.

BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine

8. Meine Pannen und wie ich damit umgegangen bin

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, was ich damit wohl meinen kann. Und vielleicht könnt ihr euch auch schon denken, dass auch bei mir nicht direkt alles geklappt hat, wie es sollte bzw. ich gelegentlich auch unfreiwillig testen durfte, was passiert, wenn wirklich mal eine Strähne zu dick oder knotig ist. Aber einerseits ist es ja auch gut, dass es mal passiert ist – denn dadurch kann ich diese Erfahrung auch hier mit euch teilen und euch eventuelle Ängste nehmen. 😉

Denn auch bei mir kam es ein paar Mal vor, dass die Strähne zu dick war. Zunächst saugte der Curler diese auch ein, doch im selben Augenblick piepste er sofort. Keine Angst – das Piepsen könnt ihr von dem normalen Signal unterscheiden. Zunächst war ich etwas panisch. Was tue ich jetzt? Doch als ich das Gerät losließ, löste sich auch die Strähne, in dem ich es wie sonst auch in Richtung meiner Spitzen bewegte. Manchmal war eine leichte Welle in der Strähne, manchmal war sie auch so glatt wie vorher. Aber passiert ist meinen Haaren auf jeden Fall nichts!

Einmal war auch offensichtlich ein Knoten in meiner Strähne und auch hierbei schlug das Gerät rechtzeitig Alarm. Ich ließ es locker und die Strähne klemmte durch den Knoten noch etwas im Gerät. Ich schaltete also die Temperatur ab und steckte es aus. Dann fummelte ich die Strähne vorsichtig aus dem Stab. Zu meiner Überraschung ging das wirklich sehr leicht und in wenigen Sekunden, obwohl ich doch etwas tollpatschig und immer schnell panisch bin, wenn es um meine Haare geht! 😉

Wichtig ist auch, dass ihr die Haare sauber abtrennt und mit einer Klammer hochsteckt, damit der MiraCurl nicht andere Strähnen mit einzieht. Einmal ist mir auch das ausverstehen passiert, aber auch hierbei schlug er sofort Alarm und ich konnte die Strähne locker entfernen.

Manchmal ist es mir auch passiert, dass er meine feinen abgebrochenen Haare am Ansatz (meine Schwester nennt das immer „Teufelshörnchen“) mit eingezogen hat. Zwar hab ich diese extra nicht mit in die Strähne, die ich locken wollte, eingefügt, sondern sie außen vor gelassen, aber manchmal sind die Haare so dünn und fein, dass man es nicht merkt. Dann kann es schon einmal minimal ziepen (eigentlich nicht der Rede wert, aber ich erwähne es trotzdem zur Info, damit ihr euch nicht erschreckt). Denn das Ziepen ist mehr ein kurzes „Knistern“, tut also nicht weh, man merkt nur, dass er sie eben noch mit einzieht. Doch nach 2 Sekunden ist es vorbei und man muss keine Angst haben, unter Schmerzen das Gerät halten zu müssen. 😉 So viel zu diesem Thema.

9. Knotenbildung

Normalerweise bilden sich bei mir recht schnell Knoten und gerade wenn ich die Locken (wie an Karneval) am nächsten Tag noch haben will, darf ich das Haarspray nicht auskämmen. Doch ich muss echt sagen, dass wenn ich es nicht auskämme, ich auch keine schlimmen Knoten hatte. Das war nur einmal der Fall, lag aber an dem Haarspray. Dann habe ich ein anderes benutzt und hatte danach keine Probleme mehr. Wenn es draußen windig ist, würde ich aber dennoch empfehlen, die Haare lieber auszukämmen und die Locken neu zu machen, wenn man Haare hat, die eher lang sind und schnell verknoten. Ansonsten kann  man am nächsten Tag die ein oder andere Strähne, die nicht mehr ganz so definiert ist (gerade nach dem Schlafen) und diese einzeln kämmen und dann erneut locken. So hat man sich Aufwand und Zeit gespart.

Mein Fazit:

Wer wunderschöne Locken wie vom Friseur bei Brautfrisuren haben möchte, dem kann ich den MiraCurl vollstens empfehlen. Er eignet sich wunderbar für Anfänger bzw. die Leute, bei denen es ohne Risiko auch mal schnell und ohne viel Aufwand gehen muss. Die Locken selbst sind am Anfang noch sehr definiert. Wem das nicht gefällt, der kann sie mit den Händen leicht durchwuscheln oder mit einem grobzinkigen Kamm durchkämmen (aber vorsichtig). Auch die Haltbarkeit der Locken kann sich mehr als sehen lassen. Mit Haarspray bzw. einer Stylingmousse vorher halten die Locken locker 2 Tage, am dritten Tag sind es dann leichte Wellen. Ohne Stylingprodukte aber halten sich auch locker einen Tag durch. Wie ihr auf dem Bild erkennen könnt, gibt es hierbei schon am nächsten Morgen leichte Wellen! Das Bedienen des Geräts ist ebenfalls kinderleicht und hält man sich an die Anweisungen, kann man wirklich nichts falsch machen. Falls dies doch einmal passieren sollte, schlägt das Gerät rechtzeitig Alarm! Natürlich ist der Preis wirklich nicht billig und daher sollte ein Kauf auch gut überlegt sein!

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss:

Ich möchte noch einmal betonen, dass diese Erfahrungen allein auf meiner Haarstruktur- und länge beruhen. Wer kürzere Haare hat, wird sicherlich nicht so lange brauchen wie ich und bei mehr Stufen und Struktur im Haar werden die Locken auch voluminöser aussehen, denke ich. Denkt immer daran, dass jedes Haar anders ist. Falls ihr euch unsicher seid, könnt ihr euch auch im Geschäft vor Ort beraten lassen. Meine Mutter zum Beispiel hat dies auch getan und die Dame hatte ihr noch im Laden eine Locke verpasst. Selbst testen hätte sie sogar auch gedurft, wollte aber nicht. Ansonsten gibt es auch auf YouTube zahlreiche Videos, wie man den Curler anwendet – bei langem und etwas kürzerem Haar!

Ich hoffe, dass euch mein Bericht gefallen hat und dass ihr vielleicht dadurch wisst, ob ihr euch ein solches Gerät zulegen wollt oder nicht. Ich kann auf jeden Fall sagen – der Preis lohnt sich, denn das Preis Leistungsverhältnis stimmt in jeder Hinsicht! 🙂

Dieser Artikel wurde verfasst
von in der Kategorie Lockenstab

Dieser Artikel wurde seitdem 25287 mal gelesen.

Resümee dieses Testberichts

XXXXXansprechendes Design
XXXXXeinfaches Handling
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XXXXXschonende Formung der Haare
XXXXXliefert optimale Stylingergebnisse

Gesamtwertung: 5,0 von 5,0

Preis: € € € €  - Würde das Produkt wieder kaufen: Ja

Produkt kaufen
Empfehlungsrate: 100%

9 von 9 Pinkmelianern fanden den Beitrag hilfreich.

Positive Anmerkungen:

  • 8x toller Schreibstil
  • 2x kurz & prägnant
  • 8x sehr ausführlich
  • 3x Inhaltsstoffe genau betrachtet
  • 8x gute Bildqualität
  • 9x viele Detailbilder

Negative Anmerkungen:

  • 0x fehlende Detailbilder
  • 0x keine aussagekräftigen Bilder
  • 0x Text vermittelt nur den ersten Eindruck
  • 0x zu wenig persönliche Erfahrungen
  • 0x Testphase wirkt zu kurz
  • 0x Fazit erscheint nicht schlüssig
  • 0x nicht hilfreich

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9 Antworten zu “BaByliss PRO MiraCurl Perfect Curling Machine”

  1. MaryPoppins

    Fantastischer Bericht!
    Leider sind meine Haare zu kurz, um mir das Gerät zu kaufen, aber nach deinem Bericht würde ich nicht mehr zögern, hätte ich lange und glatte Haare 🙂

  2. KeineIdee

    Wirklich ein super Bericht, danke dafür 🙂
    Hatte mir schon länger überlegt das Teilchen mal zu kaufen.. da ich genau wie du, lange glatte Haare habe und keine Locken wirklich gut halten. Eine Frage hätte ich noch ^^ Das Stylingmousse verwendest du das vor dem locken oder erst danach? Wenn du es davor verwendest, verklebt dir das Zeug nicht das Gerät? 🙂

  3. diamondsarentforever

    krasser bericht!

  4. LovelyLisa

    Danke euch allen! 🙂

    @ KeineIdee: Ich Wasche erst meine Haare, dann kommt die Mousse ins nasse Haar und ich föhne die haare erstmal komplett trocken. Wenn ich dann die Locken mache, halten sie länger! 🙂 Ich hoffe, ich könnte dir damit helfen. Für genauere Fragen kannst du mir auch gerne eine PN schreiben. 🙂

    @MaryPoppins: Laut Hersteller ist das Gerät für jede Haarlänge geeignet, auch für kürzere Haare 🙂

  5. irma

    Oh man Lisa, da hast du dich aber mal wieder selbst übertroffen. 😀 Ich will mir so ein Ding ja gar nicht kaufen und du hattest ja auch schon einiges erzählt, aber ich musste deinen Bericht natürlich trotzdem lesen und er ist (wie immer) nicht nur mega ausführlich und super informativ! Klasse! Also wenn ich iiiiirgendwann dann doch mal Locken haben will, weiß ich was ich mir anschaffe. ^^ Ich guck mir aber jetzt doch noch ein YouTube Video an, weil ich mal gerne sehen will, wie eine Strähne so eingezogen wird. 🙂

  6. KeineIdee

    @LovelyLisa Danke für die Antwort, melde mich bei dir.. sobald ich mal Geld für das Teilchen habe 😀

  7. diamondsarentforever

    Zurecht, dass dieser Bericht zum Testbericht des Monats gekührt wurde!
    Ich schau ja andauernd mal bei Amazon und Co. rein, aber grrr.. ich hab einfach das Geld dafür nicht 😀 Sonst hätte ich ihn mir schon längst bestellt :/
    Weißt du, ob er Extentions ebenfalls Locken kann?
    Ich hatte mir nämlich mal einen bestellt, allerdings für 120€ (keine ahnung, welcher das dann war..) und der hat ne komplette Tresse abgefackelt :O (kann auch daran liegen, dass da ein paar künstliche Haare dabei waren..). Habe ihn danach jedenfalls wieder zurück geschickt 😀 Liebe Grüße :)!

  8. LovelyLisa

    @diamondsarentforever: hi, sorry für die späte Antwort, aber habe es nicht früher geschafft… Ja, also ich finde, er ist das Geld auf jeden Fall wert und es geht auch ziemlich schnell mit den Locken für meine Verhältnisse! 😉 Oh, ob er Extensions auch locken kann, kann ich dir leider nicht sagen, da ich sowas nicht so mag und lieber meine echten Haare bevorzuge 😀 Da ich dir dazu aber auch nichts falsches sagen will, würde ich dir empfehlen, dich an den Hersteller (also Babyliss selbst) zu wenden und einfach mal nachzufragen. Ich denke, der für 120 müsste dann auf jeden Fall der Curl Secret gewesen sein. Der hatte auch bestimmt nur 2 Temperaturstufen oder? Und sonst mach einfach die Extensions raus wenn du sie lockst oder vielleicht mal eine Teststrähne locken? Also wie gesagt, frag einfach mal Babyliss, ich würde da lieber nichts riskieren 😉 LG

  9. LovelyLisa

    Ach und danke an euch alle für die vielen Bewertungen und tollen Kommentare! 🙂

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