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Hilft Aspirin gegen Pickel?

Aspirin gilt für viele als DER Geheimtipp gegen Pickel. Doch was steckt dahinter? Wie wirkt das Medikament auf der Gesichtshaut? Und gibt es Nachteile? Wir klären auf!

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Pickel sind vor allem eines: lästig. Schmerzhaft sind sie eher selten, und wenn ihr euch in der Beauty-Welt nach Hilfe umschaut, denkt ihr bestimmt als letztes an ein Medikament gegen Kopfschmerzen, Fieber und Gliederschmerzen. Doch Aspirin kann weit mehr, als nur Schmerzen heilen – das liegt vor allem an dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Wie das funktioniert, erfahrt ihr hier.

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Wirkungsweise von Aspirin auf der Haut

Die Acetylsalicylsäure wirkt zunächst entzündungshemmend, da sie winzige Bakterien auf eurer Haut abtötet und den Pickelchen keinen Nährboden mehr bietet. Der zweite Wirkstoff ist beispielsweise auch in Cremes zum Hornhautaufweichen enthalten: Salicylsäure. Sie macht die Haut weich und abgestorbene Hautzellen lassen sich anschließend leicht wegrubbeln. Ähnlich wirkt auch Aspirin auf dem Pickel: desinfizierend und wie ein leichtes Peeling.

 

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Wie wird Aspirin gegen Pickel angewendet?

Es ist total simpel: Ihr könnt einfach eine Aspirinbrausetablette nehmen, sie zu Pulver zerstampfen – am besten legt ihr sie dazu in einen Gefrierbeutel – und mit etwas Wasser auf die betroffenen Stellen auftragen. Diese Methode lässt sich auch gut über Nacht anwenden und hilft gegen einzelne, nervige Spots im Gesicht.
Wenn ihr eine unreine Haut habt und großflächiger arbeiten wollt, dann hilft euch am besten ein Peeling oder eine Maske. Für das Peeling löst ihr drei Tabletten in 30ml Wasser auf und verwendet die entstandene Paste wie ein normales Peeling auf dem angefeuchteten Gesicht. Als Maske gebt ihr zu der Paste noch einen oder zwei Esslöffel Honig und lasst das Ganze 10-15 Minuten auf der Gesichtshaut einwirken, bevor ihr die Reste mit warmem Wasser abwascht.

 

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Bei Risiken und Nebenwirkungen…

…fragt euren Arzt oder Apotheker – oder lest einfach weiter!
Natürlich ist die Anwendung eines Medikamentes nicht in jedem Fall ratsam. Beta-Hydroxy-Säure, die auch in Aspirin und in vielen Beauty-Produkten enthalten ist, wirkt wie ein Lösungsmittel auf der Hautschicht, da sie tief in die Haut einzieht und abgestorbene Zellen löst. Das hat zum einen den gewünschten glättenden Effekt für das Gesicht, kann aber zum anderen auch die Haut austrocknen und den Säureschutzmantel der Haut schädigen. Daher gilt: Personen mit sehr trockener Haut sollten auf Asprin zur Bekämpfung ihrer Pickel verzichten! Wenn ihr aber eher zu fettiger Haut neigt, sind Aspirin-Peelings und -Masken, 2-3mal wöchentlich eine Wunderwaffe gegen glänzende Stellen, da sie die Talgproduktion eurer Haut reduzieren.

 

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Wann sollte Aspirin gegen Pickel NICHT angewendet werden?

Habt ihr offene Wunden und bereits aufgekratzte Pickel im Gesicht, dann Finger weg von den Tabletten! Die Säure würde in dem Fall nur mehr Schaden anrichten und unangenehm brennen. Augenpartien und die Lippen dürft ihr ebenfalls nicht mit dem Geheimtipp behandeln, diese dünnen Hautstellen sind dafür zu empfindlich. Habt ihr sensible Haut und vertragt viele Pflegeprodukte nicht, dann solltet ihr Aspirin wirklich nur gegen Kopfschmerzen anwenden und auf ein gutes Reinigungsprodukt setzen.

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Pickel entstehen oft durch Stress und eine ungesunde Lebensweise. Diese Ursachen kann Aspirin sicherlich nicht bekämpfen – aber es kann euch sehr wirkungsvoll dabei unterstützen, wenn ihr zum Beispiel abends eine Rötung entdeckt und diese über Nacht mildern wollt.

Dieser Artikel wurde verfasst am 21. Mai 2019
von in der Kategorie Artikel

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